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[Rezension] Teardrop

Teardrop

English Cover

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‘Teardrop’
by
Lauren Kate

Teardrop # 1
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Inhaltsangabe:
Seventeen-year-old Eureka won’t let anyone close enough to feel her pain. After her mother was killed in a freak accident, the things she used to love hold no meaning. She wants to escape, but one thing holds her back: Ander, the boy who is everywhere she goes, whose turquoise eyes are like the ocean.
And then Eureka uncovers an ancient tale of romance and heartbreak, about a girl who cried an entire continent into the sea. Suddenly her mother’s death and Ander’s appearance seem connected, and her life takes on dark undercurrents that don’t make sense. Can everything you love be washed away? (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich wollte das Buch wirklich lieben, zumindest soweit mögen, dass ich es weiter empfehlen kann – ich meine, seht euch nur dieses wunderschöne Cover an und auch die Inhaltsangabe klang ebenfalls sehr vielversprechend. Besonders, da es sich nach einer frischen, neuen Geschichte anhörte. Und auch der Anfang war richtig gut, hat mich sofort mitgerissen und ich fand den Schreibstil schön, auch wenn er manchmal etwas zu poetisch und dann im nächsten Moment wieder zu flapsig war.

Zuerst konnte ich noch mit der Hauptfigur Eureka mitfühlen, ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Die ersten Kapiteln begleiten wir sie, wie sie mit der Trauerverarbeitung nach dem Tod ihrer Mutter umgeht, mit den Klassenkameraden, die sie schräg ansehen oder den Besuchen bei ihrem Psychiater. Die ganze Zeit über ist ihre beste, vorlaute Freundin Cat an ihrer Seite oder auch ihr bester, Witze-machender-Freund Brooks zur Stelle.
Brooks konnte ich von Anfang an ins Herz schließen und er ist auch bis zum Ende mein erklärter Liebling der Geschichte. Leider hat die Autorin aber einen anderen Liebeshelden für Eureka im Sinn und deshalb ist immer wieder der mysteriöse Ander aufgetaucht, bei dem nur die Leser wissen, wer oder was er ist und warum er sich immer wieder blicken lässt. Dabei stellt sich Eureka ständig die Frage, ob er ihr etwas antun möchte oder ihr helfen und fühlt sich dabei auf unerklärliche Weise die ganze Zeit zu ihm hingezogen. Deshalb kommt es auch irgendwann dazu, dass sie Brooks – ihren besten Freund – küsst, aber eigentlich an Ander denkt. Aber keine Sorge, Brooks wird auf eine interessante Weise – naja, mehr oder weniger – zum Bösen gemacht, womit dann Eureka mit Ander herum knutschen kann *juchu*-> JA, falls ihr euch fragt, DAS war Sarkasmus.

So lächerlich, wie sich die enthaltene Liebesgeschichte entwickelt hat, so sehr ist auch die Geschichte in eine Richtung abgedriftet, die mir immer weniger zugesagt hat. Zuerst wurden alte Legenden ausgegraben, Mythen von Atlantis angedeutet, aber dann wurde mir die Macht, die Eureka besitzt einfach zu fantasielastig. Nein, das ist das falsche Wort. Es lag nicht so sehr an dem hohen Fantasieanteil, sondern eher daran, wie es geschildert wurde, wie Eureka mit den ganzen Enthüllungen um ihre Person umgegangen ist. Es war wirklich viel und unglaublich, was sie alles erfahren hat, aber sie hat es einfach so geschluckt und ganz einfach ihre Kraft eingesetzt, ohne auszuflippen. Für mich war es dadurch, gepaart mit der Handlung, einfach zu viel des Guten und es war am Ende nur mehr ein ungläubiges ‘Kopf schütteln’ meinerseits. Daher war ich doch enttäuscht von dem anfänglichen gutem Buch und ich werde die Reihe auch nicht fortsetzten. Außerdem werde ich auch mein Experiment mit Lauren Kate hiermit wieder abschließen. Sollte leider nicht sein – wir passen wohl nicht zusammen.

Cover:
Ein wunderschönes Cover, das außerdem gut den Inhalt des Buches wiederspiegelt und einfach bezaubernd gestaltet ist.

All in all:
Das grandiose Cover, das mich zum Lesen der Geschichte animiert hat, ist leider schon das einzig Großartige an dem Buch. Die Handlung wie auch die Figuren waren für mich nicht nachvollziehbar und alles drum herum war für meinen Geschmack zu abgehoben und das obwohl ich sonst keine Probleme mit Fantasie habe.

Rating:
2,5 of 5 points – (it was okay)

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Quotes: (© Kate)

“Love was a dance floor where everyone you loved left a mark behind.

“Wisdom holds a candle to experience, but you’ve got to take the candle and walk alone.”.

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Serienreihenfolge:
# 1:  Lauren Kate – Teardrop »»
# 2:  Lauren Kate – Waterfall
# 3:  Lauren Kate – Untitled

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(© goodreads)

About the author – Lauren Kate:
Lauren Kate grew up in Dallas, went to school in Atlanta, and started writing in New York.
She is the author of Fallen and The Betrayal of Natalie Hargrove. She lives in Laurel Canyon with her husband and hopes to work in a restaurant kitchen, get a dog, and learn how to surf.
She is currently at work on the sequel to Fallen.
(Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House UK

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[Rezension] Im Zauber der Sirenen

German Cover

English Cover

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‘Im Zauber der Sirenen’
by Tricia Rayburn

Siren # 1

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Inhaltsangabe:
Während ihrer Sommerferien an der Küste Maines stößt die 17-jährige Vanessa auf ein dunkles Geheimnis: Die Frauen von Winter Harbor sind Sirenen. Mit ihrem magischen Gesang können sie die Männer des Ortes regelrecht verzaubern. Auch Simon, Vanessas große Liebe, gerät in ihren Bann. Als dann auch noch Vanessas Schwester tödlich verunglückt, begreift sie, welch große Gefahr von den Sirenen ausgeht und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit diesen rätselhaften Frauen verbunden ist.  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich hatte mir wenig von diesem Buch erwartet, weil es schon ewig auf meinem SUB lag und daher die Begeisterung und Lust darauf in dieser langen Zeit bereits verflogen war. Zuerst schien auch alles darauf hinzudeuten dass ich mit einer Vorahnung Recht haben sollte, denn der Schreibstil gefiel mir zu Beginn gar nicht, da er so langwierig und langsam war, sodass ich für die ersten Kapitel total lange gebraucht habe. Hinzu kam, dass ich die Geschichte etwas langweilig fand und dachte, es würde keine Spannung mehr aufkommen.

Doch zum Glück wurde es später im Verlauf der Geschichte doch immer interessanter und ab der Mitte habe ich es ratz-fatz weg gelesen und konnte gar nicht schnell genug lesen, weil ich wissen wollte, was als nächstes mit Vanessa passiert und um die Geheimnisse um die Nixen und den Tod ihrer Schwester aufzudecken. Stellenweise war es auch etwas gruselig und ich konnte Vanessas Ängste verstehen, da es mir teilweise nicht anders ergangen wäre. Toll war es auch bei ihr zu erkennen, wie sie sich verändert hat und immer mehr aus sich heraus kam und gewachsen ist.
Auch der männlich Part hat mich bald überzeugt und ich wusste oder hoffte von Anfang an, dass Simon der romantische Held der Story sein wird und ich war froh, dass ich damit richtig lag.

Gegen Ende hin war mir aber dann vieles bereits vorher klar, lange bevor die Auflösung im Buch kam, was ich schade fand, da es hier nur mehr wenig Überraschung für mich gab. Das Ende war mir dann schon zu übertrieben, das kann aber auch daran liegen, dass ich nicht so der Fan von Meerjungfrauen bin. Außerdem fand ich Vanessas widersprüchliche Verhalten gegenüber Simon zum Ende hin unlogisch und hat mich genervt, weil es total unnötig war und nur auf Teenie-Drama hingearbeitet hat. Aber gut, so sind wohl die meisten Jugendbücher getrimmt und da muss man durch, ob man will oder nicht.

Das Ende hätte ich mir anders gewünscht und ich bin momentan etwas davon genervt, dass es wieder eine Trilogie ist. Man hätte das Buch an manchen Stellen auch kürzen können und dann aus drei Büchern, eine Dilogie machen.
Daher resultieren auch meine 2,5 Punkte – durch die einzelnen guten, sowie auch schlechteren Punkte. Trotz allem werde ich aber weiter lesen in der Reihe, was zum größten Teil an Simon liegt. Tja, ihn mochte ich doch wirklich sehr gerne mit seiner Nerd-Attitude und gutem Aussehen. ;)

Cover:
Ein tolles Cover, das mich auch dazu verleitet hat das Buch damals zu kaufen. Ich mag die Gestaltung mit den Farben und den Verzierungen sehr gerne. *schön*

All in all:
Es hat gedauert, bis ich mich in der Geschichte einleben und mitfühlen konnte, aber danach war es um mich geschehen. Wenn das Ende auch noch gepasst hätte, dann würde ich es mit mehr Punkten bewerten, so muss ich mich aber mit diesen Begnügen und hoffen, dass der zweite Teil besser wird.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)

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Serienreihenfolge:

#1: Tricia Rayburn – Im Zauber der Sirenen »»
#2: Tricia Rayburn – Der Klang der Sirenen
#3: Tricia Rayburn – Ocean Rose – Erfüllung
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(© Goodreads)

About the author – Tricia Rayburn:
Tricia Rayburn lives on eastern Long island with her fiancé and crazy shih tzu. She tries to eat vegetables instead of candy but, in her weaker moments, loves Reese’s Pieces. The Melting of Maggie Bean is her first novel.
(Source: goodreads.com)

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[Rezension] The Iron Traitor

Unbekannter Titel

Unbekanntes Deutsches Cover

The Iron Traitor

English Cover

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‘The Iron Traitor’ by Julie Kagawa

The Call of the Forgotten # 2
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Inhaltsangabe:
After his unexpected journey into the lands of the fey, Ethan Chase just wants to get back to normal. Well, as “normal” as you can be when you see faeries every day of your life. Suddenly the former loner with the bad reputation has someone to try for-his girlfriend, Kenzie. Never mind that he’s forbidden to see her again.
But when your name is Ethan Chase and your sister is one of the most powerful faeries in the Nevernever, “normal” simply isn’t to be. For Ethan’s nephew, Keirran, is missing, and may be on the verge of doing something unthinkable in the name of saving his own love. Something that will fracture the human and faery worlds forever, and give rise to the dangerous fey known as the Forgotten. As Ethan’s and Keirran’s fates entwine and Keirran slips further into darkness, Ethan’s next choice may decide the fate of them all. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Es war lange Odyssee und ich dachte das Ende kommt nie – ich habe eine gefühlte Ewigkeit zum Beenden des Buches gebraucht und das ist normalerweise nie der Fall bei Büchern von Kagawa. Aber bei diesem hier hat der entscheidende Funke gefehlt, um mich mitzureisen, mich zum weiterlesen zu motivieren.

Die Geschichte beginnt nach den Ereignissen aus Band 1 und fast sofort kommen wir wieder zurück ins Nimmernie, aber vorher müssen sie noch schnell einen Weg finden, um Annwyl länger auf dieser Welt zu halten, bevor sie für immer verschwindet. Dazu eilen wir zuerst nach New Orleans, um Keirran zu finden, der verschwunden ist, dann eilen alle gemeinsam zurück zu einem Guru, der ihnen ein Amulett zusammen bastelt, nur um daraufhin zum Sommerhof zu eilen, um dort wieder weiter zu eilen usw. usf. – ihr seht worauf ich hinaus will. Es war eine endlose Schleife und während der gesamten Handlung sind sie nur von einem Ort zum nächsten gehastet, um dort auf etwas zu treffen, dass sie bekämpfen oder töten mussten. Daher war der nächste negative Punkt, den ich bemängeln muss, der, dass mir zu viel und zu lange Kampfszenen im Buch waren, sodass ich nach einiger gewissen Zeit diese einfach weitergeblättert haben, da sie keinen Spaß mehr machten.

Dafür hat mir aber die restliche Beschreibung und die Umgebung gefallen, die Kagawa jedes mal erschafft und ich mag wie immer ihre Charaktere. Allen voran Kenzie mit ihrer sturen, selbstsicheren Art – eine weibliche Figur, über die man nur zu gerne liest und mehr erfahren möchte. Aber auch Ethan liegt mir am Herz, obwohl er manchmal etwas weicher sein könnte, aber ist halt ein ‚tough guy‘ ^^ – was soll man da machen? Keirran hat mich bis jetzt leider noch nicht überzeugt und durch seine Wandlung wird meine Meinung von ihm nicht besser.

Ein Highlight war es auf alle Fälle für mich, dass wir kurz auf Ash gestoßen sind, auch wenn dieses Wiedersehen nur von kurzer Dauer war – trotzdem habe ich mich gefreut darüber, dem dunklen Prinzen bzw. König wieder zu begegnen.

Auch wenn der generelle Handlungsverlauf im zweiten Band etwas zäher und langatmig war, konnte mich das Ende wieder überrascht zurücklassen. Obwohl diese Szene bereits von Beginn an angedeutet wurde, dachte ich nicht, dass es so passieren würde. Daher bekommt man einen fiesen Cliffhanger serviert, der einem gebahnt auf den letzten dritten Teil warten lässt… den ich hoffentlich bald, bald bekomme. Aber es wird wohl noch ein gutes Jahr bis dahin dauern. *seufz*

Englisches Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut und man kann darauf perfekt Keirran mit seinen Haaren und Augen erkennen. Auch wenn er nicht zu meinen Lieblingen zählt – das Cover schaut klasse aus!

All in all:
Es tut mir leid, dass zu sagen, aber das Buch war für mich das schlechteste, was ich bisher von Kagawa gelesen habe. Klingt jetzt furchtbar, ich weiß – aber wenn man bedenkt, das mich Kagawa bisher immer begeistern konnte, ist es verständlich, dass ein 3- Sterne Buch nun mal das schlechteste davon ist, was im allgemein gesehen ja noch immer guter Durchschnitt ist.

Rating:
3 of 5 points – (I liked it)
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Quotes: (© Kagawa)

 Ethan: ‘I won’t lie. Annwyl was beautiful. Bbig green eyes, shining brown hair, her body soft and graceful beneath her dress. I was a guy, after all, and I wasn’t blind. But seeing her didn’t make my stomach twist with nerves or the corners of my mouth want to turn up in a smile like they did with Kenzie.’

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“Humans.” Grimalkin‘s furry head poked out of the grass, tail twiching in annoyance. “Are you coming? Or are you going to stand there and talk until the guardians return and crush your bones to powder? And as the expense of repeating myself – do not touch any of the apples as we are making our way through the orchard. Do not even look at them. Please attempt to have some semblance of self-control, as small as ist might be.” ^^

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Serienreihenfolge:
# 1: Julie Kagawa – Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen/ The Lost Prince »»
# 2: Julie Kagawa - The Iron Traitor »»
# 3: Julie Kagawa – Untitled

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(© goodreads.com)

About the author – Julie Kagawa:
She was born in Sacramento, California. But nothing exciting really happened to her there. So, at the age of nine she and her family moved to Hawaii, which she soon discovered was inhabited by large carnivorous insects, colonies of house geckos, and frequent hurricanes. She spent much of her time in the ocean, when she wasn’t getting chased out of it by reef sharks, jellyfish, and the odd eel. (Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© netgalley

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[Rezension] Die Erleuchtete: Das Dunkel der Seele #1

Die Erleuchtete

German Cover

Iluminate

English Cover

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‘Die Erleuchtete: Das Dunkel der Seele’
by Aimee Agresti
(Iluminate)

Gilded Wings # 1

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Inhaltsangabe:

Ein altes Luxushotel, ein dunkler Pakt und eine fast unlösbare Aufgabe für die junge Haven Terry.
Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt …  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich muss mich gleich vorab dazu bekennen, dass dies eine absolute Cover-Kauf-Entscheidung war und ich vorher nicht genau wusste, was auf mich zukommt. Das einzige, das mir schon alleine wegen dem Bild mit dem angedeuteten Flügel klar war, dass irgendwann, irgendwo Engel vorkommen würden. Aber dazu später noch mehr.

Zuerst möchte ich den Schreibstil loben, der mir sehr gut gefallen hat und eine Mischung aus Jugend- und Erwachsenenbuch war. Somit wurde richtig schön, aufbauschen geschrieben, manchmal mit etwas längeren Sätze, aber daher wirkt es auch erwachsener und reifer als die normalen Standard-Jugendbücher, auch wenn die Hauptfigur gerade erst 16 geworden ist. Trotzdem war es aber nicht zu dick aufgetragen und neben den schönen Beschreibungen, auch kürze Sätze eingebaut, die den Text wieder auflockerten und es gut lesbar machten.

Das schwierigste aber an dem Buch war, dass es wirklich sehr dick war, damit hätte ich nicht gerechnet und dass es sehr langsam voran ging. Besonders der Anfang hat sich gezogen wie Kaugummi und es passierte die erste Hälfte des Buches fast nichts wichtiges – wenn man bedenkt, dass das Buch 700 Seiten hat – ist das recht viel unnötiges. Meiner Meinung nach geht es aber auch später so weiter, das zu viel unnötiges beschrieben/ erklärt/ wiederholt wird oder Andeutungen gemacht werden, die zu viel Preis geben. Man hätte das Buch um ein Drittel kürzer schreiben können und es wäre dann um einiges spannender, interessanter und besser für den Leser geworden. So war es aber manchmal eine Überwindung weiterzulesen. Auch haben diese erwähnten Andeutungen dazu geführt, dass man bereits ziemlich lange im Voraus gewusst hat, worum es hier geht bzw. was kommen wird oder welche Geheimnisse hinter dem Hotel und den Menschen darin stecken, dass es keine Überraschung mehr war, als auch die Figuren endlich darauf gestoßen sind.

Besonders gestört hat mich diese Tatsache auch, weil diese besagten Figuren, wie Haven oder Lance, als sehr intelligent dargestellt werden, aber durch ihr Verhalten und ihre Aufdeckungen und Schlussfolgerungen diesen Beschreibungen nicht gerecht werden können. Ich würde sie nicht als dumm bezeichnen, aber auch nicht als diese Intelligenzbestien, wie sie die Autorin darstellen wollte. Die Figuren haben dafür zu lange im Dunkeln getappt und Dinge nicht sehen wollen/ können, die sich vor ihren Augen abgespielt haben. Dadurch war es als Leser nicht nur langweilig, sondern man hinterfragte teilweise auch die Figuren. Vor allem, da auf der ersten Seite geschrieben steht, dass Haven in der Schule gerade ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ lesen muss und es dort durchgenommen wird. Aber danach kam keine Andeutung mehr, dass sie sich erinnert hätte, dass es bei dem Buch über Dorian Gray auch so ähnlich war, wie hier in diesem.

Nun zu den Charakteren: Haven habe ich eigentlich als sympathischen, freundlich und netten Charakter empfunden, der mit der Zeit im Verlauf der Handlung herangewachsen ist, was ihr Selbstvertrauen, wie auch ihren Mut betrifft. Das einzige, das mich am meisten bei ihr gestört, war, dass Haven sich als gewöhnlich und nicht hübsch bezeichnet hat, ich es aber anders empfunden habe, wenn man die Farben ihrer Augen und Haare in Betracht zieht – war eben wieder typisch, dass ein hübsches Mädchen es selber nicht sieht, aber sich dafür andere in sie verlieben. Kennen wir doch schon, oder?
Natürlich wird das Ganze noch mehr betont, weil sie in einem Hotel lebt, in dem die ganzen Leute (egal ob Frau oder Mann) einfach nur atemberaubend schön und perfekt sind.

Lance hat sich nach und nach in der Handlung entfaltet und ist aus seinem schüchternen Kämmerchen gekrabbelt. Aber gleich ziemlich früh, ist mir etwas besonders bei ihm aufgefallen und er war mir eigentlich immer lieber als Lucian. Nicht wegen seiner großspurigen Intelligenz, sondern wegen seinem Sarkasmus, den er manchmal einfach ganz emotionslos fallen lassen hat.

Dafür hatte ich mit Lucian nie eine richtige Verbindung. Er war immer nur hübsch, lächelte frech und das war’s aber auch schon. Wo wir auch wieder bei der Geschichte von ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ gelandet wären. Denn die Beschreibung, äußerlich wie auch vom Charakter, hat mich doch SEHR an Dorian Gray erinnert -> nicht die FILMVERSION, sondern an das Buch. ^^

Es war ein interessantes Buch, das aber trotzdem wie eine lange Vorgeschichte und Einführung für die richtige Hauptgeschichte wirkt. Und was mich am meisten gestört hat, war, dass es doch sehr an ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ erinnert und eben vielen daraus geklaut wurde. Jene, die das Buch nicht kennen, dürften begeisterter sein, aber die andere werden wie ich fühlen, dass dieses Buch hier doch sehr abgekupfert vom Original ist. Trotzdem möchte ich weiterlesen, da ich denke, dass der zweite Teil mehr neues und eigenständiges bieten könnte. Hoffen wir, dass ich damit Recht behalte.

Cover:
Das war wieder einmal ein absoluter Cover-Kauf und was soll ich dazu sagen, außer ‚Schaut euch doch dieses wunderschöne Cover an!‘ – Da kann man doch gar nicht anders, als es sich holen, oder?

All in all:
Dorian Gray lässt grüßen und trifft dabei auf eine Teufels-/ Engelsgeschichte, die an Bibelstellen erinnert, gemixt mit Jugendbucheinfluss und den gängigen Klischees der Oberflächlichkeit in der High Society einer Großstadt.

Rating:
3 of 5 points – (I liked it)

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Quotes: (© Aimee Agresti)

Der Gürtel war aus dickem, abgewetzem schokoladenbraunen Leder und hatte eine fette Schnalle, auf der in Glitzersteinen DANTE stand.
Haven: “Ist das dein Ernst?”, fragte ich, als er mich mit dem Gürtel ausstattete und ihn durch die Schlaufen meiner Jeans schob.
Dante: “Der sieht richtig verwegen aus”, beteuerte er.
“Das kommt mir vor wie einer von diesen Gepäckanhängern: Im Fall des Verlusts bitte zurückgeben an…”
“Naja, du hast mich doch gebeten, dich nicht alleinzulassen, oder?”, lachte er.
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Er ging mit mir das kulinatische Angebot durch und erklärte mir jedes Gericht – Mini-Sraußen-Cheeseburger, Klapperschlangenravioli, Alligatorensuppe – Spezialitäten, von denen ich nie geglaubt hätte, dass ich sie mal probieren würde.
Haven: “Das ist ja wie ein Ausflug in den Zoo. Wenn auch mit einer tragischen Note.”
Lucian: “Ein ziemlich stiller und ruhiger Zoo.”
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Haven und Lance: Dieses Mal sprachen wir kaum ein Wort, wurden aber von unserer ganz eigenen, gemütlichen Form von Stille umfangen. Ich fand, dass man eine Freundschaft ganz gut danach beurteilen konnte, wie angenehm das Schweigen it diesem Menschen war. Denn in diesem Moment war man völlig man selbst.

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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Serienreihenfolge:

#1: Aimee Agresti – Die Erleuchtete »»
#2: Aimee Agresti – Dt. Titel unbekannt
#3: Aimee Agresti – Dt. Titel unbekannt
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© Goodreads.com

About the author – Aimee Agresti:
Aimee Agresti is an entertainment journalist with ten years of experience writing, editing, and chatting up celebrities. A former staff writer for Us Weekly magazine, she has interviewed everyone from Angelina Jolie and George Clooney to the stars of The Hills, and even penned the magazine’s coffee table book Inside Hollywood.
In addition to Us, her work has appeared in People, Premiere, DC Magazine, The Washington Post, Boston magazine, Women’s Health, Mademoiselle, and the New York Observer. She lives in Washington, DC.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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B*Trailer: Mercy #1

Booktrailer of:

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‘Mercy’
by Rebecca Lim

From the series: Mercy # 1

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Official Video
(All rights belong to Harper Books Australia)

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Here are some different Covers – which one is your favorite?:

I almost like every Cover design of this book. Only the US Edition isn’t my taste, but the others look great, especially the Australian Cover.

Ich mag fast jedes Coverdesign von diesem Buch Nur die US Edition trifft nicht ganz meinen Geschmack, aber die anderen sind alle toll, besonders das australische Cover.

German Cover

UK Paperpack

US Hardcover

AUS Paperpack

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Please note that all rights belong to the author and publisher.


[Rezension] Plötzlich Prinz

Plötzlich Prinz

German Cover

The Lost Prince

English Cover

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‘Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen’
by Julie Kagawa

The Call of the Forgotten # 1.

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First Sentence:

“‘My name is Ethan Chase. And I may not live to see my eighteenth birthday.”

Last Sentence:
“And for the first time, I wasn’t afraid.”.

Inhaltsangabe:
Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück.
Schau dich nie nach ihnen um. Tu einfach so, als wären sie nicht da – das ist die goldene Regel, mit der Ethan Chase jeden Ärger zu vermeiden sucht. Ärger, den ihm seine ältere Schwester Meghan Chase eingehandelt hat, die in Nimmernie, dem Land der Feen, lebt und dafür gesorgt hat, dass die Grenzen zur Menschenwelt durchlässiger werden. Wo Ethan geht und steht, ereignen sich seltsame Dinge. Immer sieht es so aus, als sei er daran schuld. Wie zum Beispiel an dem mysteriösen Feuer in der Bibliothek seiner alten Schule, die er daraufhin verlassen muss. Als Ethan am ersten Tag an seiner neuen Highschool persönlich angegriffen wird, kann er die Boten Nimmernies allerdings nicht mehr länger ignorieren. Er muss sich seinem verhängnisvollen Erbe stellen, um sich und seine Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren – und um ein Mädchen zu retten, von dem er bislang nicht einmal wusste, dass er eigentlich unsterblich in sie verliebt ist … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich war wieder zurück im Nevernever und ich habe den Besuch genossen! Besonders, da es schon eine gewisse Zeit her war und ich auch einige Charaktere darin sehr vermisst habe.

Mir ist bewusst, dass ich voreingenommen bin und die Bücher von Kagawa nicht mehr objektiv bewerten kann, weil ich einfach an Fan von ihr und ihrer Welt voller Feen bin. Andere dürfte dieses Buch vielleicht nicht so gefallen wie mir, ich sehe nämlich auch die Schwachstellen in der Geschichte und bei den Charakteren, aber trotzdem war ich begeistert – so ist es wohl immer, wenn man verliebt ist, so wie ich in ihre Geschichten. Und auch ihr Schreibstil ist wie immer grandios, mit wundervollen und traumhaften Beschreibungen der Szenerie – malerisch wie auf einem Gemälde.

Dieses Buch handelt also nun von dem kleinen Bruder von Meghan, Ethan Chase, der gar nicht mehr so klein und lieb ist, wie wir ihn in der Plötzlich Fee Reihe kennengelernt haben, sondern er ist ganz schön bockig, widerspenstig und groß geworden–gut gebaut und attraktiv. (Schaut euch nur das Cover an! ^^)

Ethan kann seit jeher die Feen sehen, verheimlicht das aber, weil sie ihm nur Ärger einhandeln, mächtigen Ärger, was dazu führt, dass Ethan sich zurück gezogen hat und ein mehr oder weniger einsames, tristes Leben führt. Die einzigen die von seiner Fähigkeit wissen, sind Meghan, die in das Feenland abgehauen ist und seine Mutter, die über diese Dinge aus Angst nicht mit ihm spricht. Er ist also ganz auf sich allein gestellt. Daher ist es nachvollziehbar, dass er ein ziemlicher Miesepeter ist, zumindest zu Beginn. Natürlich ändert das seine Bekanntschaft mit Kenzie, wo wir auch schon beim weiblichen Hauptcharakter wären.

Beide, Ethan und Kenzie, haben mir sehr gut gefallen und man konnte sich gut mit ihnen einlassen. Sie gaben es gutes Pärchen ab, ein nettes hin und her. Wobei ich gestehen muss, dass Ethan mich doch sehr an Ash erinnert, mit seiner oft miesen Laune und seinem ständigen Gebrummel. Dafür ist aber Kenzie komplett anders als Meghan! Sie ist eine widerspenstige, sture, freche und starke Persönlichkeit und hat kein einziges Mal gejammert, obwohl auch sie einige harte Dinge zu bewältigen hat. Ich glaube, für mich ist sie nun eine meiner neuesten Lieblingscharaktere und ich finde sie toll, wirklich toll und ich freue mich schon auf den nächsten Teil um mehr von ihr zu lesen.

Leider konnte ich aber nicht ganz so mitfiebern, wie bei der ersten Reihe, was wohl daran liegt, dass Ethan die Geschichte erzählt und dadurch ganz klar, weniger auf die Gefühle eingegangen wird, die in ihm herrschen. Oft ist es mir auch so gegangen, dass er ständig und zu oft über das gleiche Problem grübelte, obwohl es schon besprochen wurde und ich fürchte, dass dies auch in den nächsten Teil noch so weitergehen wird.
Aber ich freue mich trotzdem darauf, besonders weil ich auch wissen will, wie es mit den anderen Charakteren weitergeht. Besonders mit Keeiran und Annwyln.

Schade finde ich aber, dass wenig von Ash, Meghan dabei war – war ja für mich klar war. Aber das auch Puck und Grimalkin sehr abwesend waren, hat mich doch überrascht. Hatte für Puck gehofft, dass er wieder eine nette Nebenrolle bekommt und dieses Mal sein Happy End kriegt, aber leider nein. Und statt Grimalkin hat diese Razor die stetigere Rolle neben den Hauptfiguren bekommen, wobei es beim ersten Mal ja noch lustig war, als er ‚Bad Kitty’ gezirpt hat, dann aber nicht mehr so. Schade, schade.

Auch ist es von der Handlung her nicht sehr überraschend gewesen, Teile habe ich voraus gesehen und wurden mir dann auch bestätigt, wie zb. Die Sache mit der Königin oder das mit Kenzie. Da hat Kagawa wohl schon zu früh darauf hingewiesen, wie auch die Sache mit den ‚Forgotten’ war kein Überraschungseffekt mehr dabei. Aber ich denke dass sehe ich eher so, weil ich die anderen Bücher schon alle gelesen habe. Für jemanden der ‚Plötzlich Fee’ noch nicht kennt, bietet das Buch mehr neues. Dafür ist aber auch die Wiedersehens-Freude bei den Charakteren aus der anderen Reihe nicht da. Also hat alles seine Vorteile.
Aber ich denke, man kann dieses Buch auch lesen, ohne vorher die Plötzlich Fee Reihe gelesen zu haben. Es wird alles erklärt und man kann der Geschichte auch ohne Vorwissen folgen.

Englisches Cover:
Wunderschönes Cover, welches Ethan darauf klasse zeigt. Wirklich wunderschön und da möchte man doch sofort beginnen zu lesen, oder? ;)

All in all:
Etwas schwächer als die ‚Plötzlich Fee’ Reihe, da vieles ähnlich auf mich wirkte, aber trotzdem noch immer ein Highlight und Kagawa schreibt für mich die besten und fantastischsten Feengeschichten.

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)
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Quotes:

 Kenzie: “No need to be nasty,” she said, seeming unconcerned with my aggressiveness. “I’m not asking for a date, tough guy, just your name.”

Grimalkin: “Well, well,” answered a cool, amused voice from somewhere above us. “And here you are again. Ethan Chase, your family does have a knack for getting into trouble.”

Ethan: ‘The cat trotted briskly ahead, neither slowing down or glancing back to see if we were still there, and we had to scramble to keep up. I wondered if Meghan hat this same problem when she first came to the Nevernever.’

Puck to Ethan: “Sit down. Geez, kid, do I look like a nurse? Why are you always bleeding whenever I see you? You’re worse than ice-boy.”..

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Ein herzliches Dankeschön für das ebook an:

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Serienreihenfolge:
# 1: Julie Kagawa – Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen »»
# 2: Julie Kagawa - The Iron Traitor »»
# 3: Julie Kagawa – Untitled

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(© goodreads.com)

About the author – Julie Kagawa:
She was born in Sacramento, California. But nothing exciting really happened to her there. So, at the age of nine she and her family moved to Hawaii, which she soon discovered was inhabited by large carnivorous insects, colonies of house geckos, and frequent hurricanes. She spent much of her time in the ocean, when she wasn’t getting chased out of it by reef sharks, jellyfish, and the odd eel. (Source: goodreads.com)

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Review: Ultraviolet (dt.)

(© goodreads)

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‘Ultraviolet’
by
R. J. Anderson

Ultraviolet # 1..

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“Once upon a time there was a girl who was special.
This is not her story.
Unless you count the part where I killed her.”

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Synopsis:
Sixteen-year-old Alison has been sectioned in a mental institute for teens, having murdered the most perfect and popular girl at school. But the case is a mystery: no body has been found, and Alison’s condition is proving difficult to diagnose. Alison herself can’t explain what happened: one minute she was fighting with Tori — the next she disintegrated. Into nothing. But that’s impossible. Right? (Source: goodreads.com)

First Sentence:
“The darkness behind my eyelids was thick and stank of chemicals, as though someone had poured black oil inside my
head.”

Last Sentence:
“Because I know what happened, and I know what’s real. No matter what you or anyone else says.”

Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch hat in mir widersprüchliche Gefühle ausgelöst, das daran liegt, dass ich erstens absolut keine Ahnung hatte um was es geht, da ich oft die Beschreibung nicht lese, und zweitens weil das Buch soviele Wendungen hatte, dass ich jedesmal das Buch in ein anderes Genre einteilen musste.

Ultraviolet ist in 3 Abschnitte eingeteilt und man kann sagen, oder für mich war es so, dass diese Abschnitte quasi auch 3 eigene Genres für mich verkörpern, wie wenn es drei eigene Geschichte in einer Geschichte wäre. Das heißt, ich habe am Anfang ein anderes Buch in den Händen gehalten, als im Mittelteil oder dann im letzten Drittel. Was ich sehr faszinierend fand, auch wenn es schwierig war sich eine Meinung zu bilden, weil am Anfang doch viele unbeantwortete Fragen gab, dann im zweiten Teil wurden einige davon beantwortet, welche aber im dritten Teil wieder neu aufgerollt und eine komplett neue Handlung, Lösung dazu präsentiert wurde. *fabelhaft*

Außerdem fand ich das Buch besonders anfangs sehr deprimierend, da man erstens sehr mit dem Charakter Alison mitgefühlt hat, die sich in einer psychiatrischen Anstalt befindet und weil man auch nicht wusste, was eigentlich los ist. Diese Fragen musste man erst langsam gemeinsam mit der Hauptperson entschlüsseln und zugegeben, das war auch teilweise etwas langatmig und mühsam.

Aber sobald die ersten Antworten kamen und auch der Mann der Geschichte, Faraday (by the way^^) auftauchte, hat auch die Handlung mehr Spannung bekommen und das Gefühl beim Lesen wurde verändert. Der Grundtenor von Alisons Einstellung, als auch die Gefühle, welche im Buch vermittelt wurden, wurden wieder hoffnungsvoller und man konnte sich einen positiven Ausgang vorstellen.
Das nach dem Mittelteil noch mal eine neue Wendung kam, hat mich total überrascht und auch begeistert, weil das Buch unglaublich wandlungsfähig war, wie auch die Charaktere und es immer besser wurde.

Um nun auf die Charaktere zu kommen: Zu Beginn war Alison etwas verschreckt und labil und es war schwer sich eine Meinung über sie zu bilden. Aber schon bald hat sie mich für sich eingenommen, durch ihre Stärke und Freundlichkeit, und sie hat nie wirklich gejammert, obwohl sie einiges mit machen musste. Auch Faraday war ein Charakter, den man bald ins Herz geschlossen hatte und es gab wenig zu bekriteln.

Bis zum Ende hätte ich 4 Punkte gegeben, wegen der Charakterbildung, dem Schreibstil und der Wandlungsfähigkeit der Handlung, aber leider war mir das Ende dann doch zu deprimierend und zu offen gehalten. Was mich nicht weiter gestört hätte, wenn ich das zweite Buch bald in Händen halten könnte. Aber es ist noch nicht einmal sicher, ob es einen zweiten Teil zu diesem Buch geben wird und daher fällt mir das Ende durch.

Nun zum Spoilerteil, daher nicht weiter lesen, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt: SPOILER!!

Ich bin davon überzeugt, dass alles im Weltall so passiert ist, wie es Alison geschildert hat und ich glaube nicht, dass sie noch immer in der psychischen Anstalt liegt und sich alles mit Faraday usw. eingebildet hat. Bin aber auch ein positiv Denker und ich hoffe ich habe hierbei wirklich recht. ^^

English Cover:
Ein interessantes Cover, das mir zuerst nicht besonders gefallen hat, mir aber nun doch gefällt. Besonders weil es auch ein wenig die Grundstimmung des Buches widerspiegelt.

All in all:
Eine neue Geschichte, die ich bisher noch nicht so in dieser Art gelesen habe und verblüffend, wie kreativ und fantasievoll die Autorin Wendungen eingebaut hat.

Rating:
3,5 von 5 Punkten

Quotes:

Alison: “I realized then that even though I was a tiny speck in an infinite cosmos, a blip on the timeline of eternity, I was not without purpose.”

Faraday: ” “Every time you show your feelings, you apologize. Have you ever had an emotion in your life that you weren’t ashamed of?”

Alison: “Dark chocolate, poured over velvet: that was how his voice tasted. I wanted him to follow me around and narrate the rest of my life.”
.

Succession:

# 1: R. J. Anderson – Ultraviolet
# 2: R. J. Anderson – Quicksilver


About the author – R.J. Anderson:

R. J. Anderson was born in Uganda, raised in Ontario, went to school in New Jersey, and has spent much of her life dreaming of other worlds entirely.As a child she immersed herself in fairy tales, mythology, and the works of C.S. Lewis, J.R.R. Tolkien and E. Nesbit; later she found inspiration in books by Ursula LeGuin, Patricia A. McKillip and Robin McKinley, and learned to take as much pleasure from their language as the stories they told.

Now married and a mother of three, Rebecca reads to her sons the classic works of fantasy and science fiction that enlivened her own childhood, and tries to bring a similar excitement and timeless wonder to the novels she writes for children and teens. She currently lives in the beautiful theatre town of Stratford, Ontario. (Source: http://www.rj-anderson.com/ )

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