Tag Archives: 4 punkte

[Rezension] Taken: Laicos Projekt

Taken

English Cover

Taken

German Cover

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‘Taken: Das Laicos-Projekt’
by Erin Bowman

Taken #1

Inhaltsangabe:
An deinem achtzehnten Geburtstag verschwindest du – für immer!
Wenn um Mitternacht die Erde bebt, der Wind aufheult und ein leuchtender Blitz im Dorf einschlägt, wissen die Bewohner von Claysoot: Erneut wurde jemand von ihnen geraubt. Doch rätselhafterweise trifft dieses Schicksal ausschließlich die Männer in der Nacht ihres 18. Geburtstags. Gray ist 17 und weigert sich, dieses Todesurteil zu akzeptieren. Deshalb wählt er die einzige Alternative, die ihn vor dem »Raub« rettet – er besitzt den Mut, jene unheimliche Mauer zu überwinden, die Claysoot vom Rest der Welt trennt. Doch noch kein Dorfbewohner vor ihm hat das überlebt …
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch hat genau in meine Lesestimmung gepasst, als  ich es begonnen habe und hat mir überraschend gut gefallen. Ich habe schon sehr viele Dystopien gelesen und meistens bin ich danach enttäuscht, weil immer das gleiche kommt, nur mit geringen Veränderungen und ohne große Überraschungen. Aber das hier war für mich etwas ganz neues, durchgehend spannend und habe es einfach nur verschlugen.

Ich muss zugeben, zuerst hat es mich doch eine Spur an Hunger Games erinnert, schon alleine deshalb weil die Zivilisation ähnlich trist und auch der Lebensstandard gering war. Aber damit hört die Ähnlichkeit aber auch schon auf und es wird eine komplett neue Geschichte präsentiert.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert und in jedem passiert etwas neues, beginnt eine neue, eigenständige Atmosphäre, mit der man zu Beginn überhaupt nicht rechnet – oder ich zumindest nicht ;) Man hat zwar eine Ahnung, was kommen könnte, aber man ist dann doch überrascht, wie es sich wendet und was als nächstes kommt. Ich will hier gar nicht zu viel erzählen oder sagen, was ich toll oder schlechter fand, damit ich euch nicht dieses tolle Leseerlebnis nehme, wenn man Schritt für Schritt eine weitere Wahrheit aufdeckt – also wirklich selber lesen und vorher keine Rezis von Leuten lesen, die gerne mal ‚zu viel‘ erzählen ;)

Der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen, und auch wenn ich anfänglich nicht begeistert war, dass die Geschichte in der Gegenwart geschrieben ist, hat mich das später überhaupt nicht gestört, da sie zwischen ihren leicht zu lesenden Sätzen, auch immer wieder poetische Eindrücke verwendet. Fand ich wirklich gut und sehr gelungen, aber vor allem im richtigen Maße.

Auch die Charaktere haben für mich funktioniert und ich fand es äußerst erfrischend, einmal die Geschichte aus der Sicht eines Kerls zu lesen. Dieser heißt Gray und ist energisch, temperamentvoll und ich mag es, dass er zuerst handelt, bevor er alles tot analysiert und sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Wirklich toll. Auch die anderen waren interessant, aber es gab leider bisher nur kurze Einblicke in die anderen Figuren… aber ich bin mir sicher, dass kommt in den nächsten Teilen.

Außerdem hat es mir äußerst gut gefallen, dass es dieses Mal auch ein Liebestriangel gibt, ABER mit einem Kerl und zwei Mädels. Ist für mich auch eine Premiere und hier ist es aber nicht unrealistisch dargestellt, wie in vielen anderen Büchern mit Liebestriangel, sondern es wirkt realistisch und es entsteht durch eine Situation, wie man sie tatsächlich erleben könnte, ohne diesen ganzen kitschigen Schnick-Schnack. Und auch, wenn ich nicht immer mit Grays Entscheidungen glücklich war, kann ich sein Handeln doch nachvollziehen. Das Liebestriangel entsteht nicht daher, weil sich plötzlich wie aus dem nichts, zwei Mädchen gleichzeitig für ihn interessieren, sondern einfach aus den Begebenheiten aus dem Leben heraus… Schicksal oder einfach nur durch Zufall, aber auf alle Fälle so, wie es in Echt passieren könnte.

Und zu meiner Überraschung, fand ich es klasse, dass hier nicht die Liebesbeziehung im Fokus stand – so, wie ich sonst immer darauf bestehe – sondern es ging vermehrt darum, die Wahrheit zu finden, Geheimnisse aufzudecken und den Schuldigen  zu finden… was das gesamte Buch total spannend und schnell gemacht hat. Hach, toll!

Warum das Buch dann trotzdem nur 4 Punkte bekommt liegt daran, dass ich irgendwie das Gefühl hatte, wie wenn eine Spur, ein letzter wow-Effekt noch gefehlt hat. Ich hoffe sehr, dass dies im zweiten Teil dann enthalten sein wird und auch, dass Gray uns noch mehr Seiten von sich sehen lässt und sich mehr öffnet.

German Cover:
Das Cover passt zwar zum Inhalt der Geschichte und sieht auch nicht schlecht aus – sehr überlegt, aber trotzdem gefällt mir das englische Cover durch die Farbgebung ein wenig besser.

All in all:
Einige vergleichen es mit der GONE Serie, aber da ich diese nicht kenne, kann ich nicht mitreden. Für mich war es ein tolles Leseerlebnis, dass einem ganz von alleine durch die Seiten getragen hat und nicht mehr los ließ. Bin begeistert und fass es nun nicht, dass ich ein Jahr lang auf den nächsten Teil warten muss *heul*

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)
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Quotes:

Emma: “Du meinst, mit einer einzigen Person zusammen sein? Also, länger, als man ihr zugeteilt ist?”
Gray: “Vergiss die Zuweisungen. Tu so, als gäbe es keine Zuweisungen, keine Regeln, kein Claysoot, und dann, ja, ein einziger Mensch. Für immer. Klingt das komisch für dich?”
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Gray: ‘Vielleicht muss man verrückt werden, um sich der Wahrheit zu stellen.’

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Serienreihenfolge:

#  1:   Erin Bowman – Taken »»
#  2:   Erin Bowman – Untitled
#  3:   Erin Bowman – Untitled.


(© goodreads)

About the author – Erin Bowman:
Erin Bowman used to tell stories visually as a web designer. Now a full-time writer, she relies solely on words. She lives in New Hampshire with her husband and when not writing she can often be found hiking, commenting on good typography, and obsessing over all things Harry Potter..
(Source: goodreads.com)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Piper


[Rezension] Onyx

Onyx

Paperback Version

Onyx

Audio Version Cover

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‘Onyx’ by
Jennifer L. Armentrout

Lux # 2

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Inhaltsangabe:
Being connected to Daemon Black sucks…
Thanks to his alien mojo, Daemon’s determined to prove what he feels for me is more than a product of our bizarro connection. So I’ve sworn him off, even though he’s running more hot than cold these days. But we’ve got bigger problems.
Something worse than the Arum has come to town…
The Department of Defense are here. If they ever find out what Daemon can do and that we’re linked, I’m a goner. So is he. And there’s this new boy in school who’s got a secret of his own. He knows what’s happened to me and he can help, but to do so, I have to lie to Daemon and stay away from him. Like that’s possible. Against all common sense, I’m falling for Daemon. Hard. But then everything changes…
I’ve seen someone who shouldn’t be alive. And I have to tell Daemon, even though I know he’s never going to stop searching until he gets the truth. What happened to his brother? Who betrayed him? And what does the DOD want from them—from me?
No one is who they seem. And not everyone will survive the lies…
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Im Moment bin ich einfach nur sprachlos und unsicher, was ich von dem Buch halten soll. Teil eins dieser Reihe hat mir unglaublich gut gefallen und dieses hier hatte seine Up- and Downs.

Mein größtes Problem hatte ich in Onyx mit Katy/ Kat/ Kitten, weil sie mir oft viel zu nervtötend, unentschlossen und gemein gegenüber Daemon war. Besonders zum Beginn und in der Mitte, hätte ich sie erwürgen können, als sie ihn immer wieder weggestoßen hat, obwohl er eine 180°- Wendung hinter sich gebracht und alles für sie getan hat. Und was tut sie – hängt mit einem anderen Jungen rum, nur weil er vermeintlich normal ist. Sehr nett, Katy und so erwachsen. Also ja, ich denke, Katy und ich sind in diesem Buch keine Freunde geworden, da half es auch nichts mehr, dass ich ihren Buchfantatismus und Bloggerleidenschaft toll fand. Ich hoffe nur, sie wird im nächsten Teil wirklich erwachsener, entschlossener und macht nicht wieder so dämliche Entscheidungen, die alle betreffen und anderen weh tun und verletzen.

Und nun zu Daemon!! Hach, er ist mein neuer Bookboyfriend und er ist einfach nur anbetungswürdig. War er noch ein ziemlicher Arsch im ersten Teil (wo wir den Grund dafür nun kennen), ist er auch jetzt noch immer selbstverliebt, manchmal ein Arsch – aber ein witziger, charmanter, dem man einfach nicht böse sein kann… schon gar nicht mit seinem charismatischen Auftreten, frechen Aussagen und diesem Aussehen und Körper. *hach* Einfach nur zum Träumen, besonders jetzt, wo er auch noch richtig nett, lieb und fürsorglich geworden ist. ♥

Die Handlung selber hat mir hier nach der ersten Hälfte dann auch sehr gut gefallen. Zuerst hat es sich gezogen, aber als dann die Sache mit Blake ins Laufen gekommen ist und sich die Sache mit ihm, Vaughn oder Daemons Bruder, zusammen mit Katy, immer weiter zugespitzt hat, wurde es doch noch zu einem Page-Turner, mit dem ich nicht mehr gerechnet habe.

Natürlich war ich nicht mit allem ganz zufrieden, was sich im Buch abgespielt hat, aber der Großteil, besonders das Ende, hat dann doch wieder für mich funktioniert und auch dazu geführt, dass ich doch noch vier Punkte vergebe. Die Aussicht auf den nächsten Teil und was uns dort alles erwarten wird, macht es für mich prickelnd und ich kann es kaum abwarten, bald weiterzulesen, da es doch ein kleiner Cliffhanger war. Bin sehr neugierig, wie es sich mit den Geschwistern rund um Daemon abspielen und welche Rolle diese Untergrundorganisation im weiteren Verlauf noch haben wird.

Cover:
Sehr schönes Cover und gefällt mir fast noch besser als von Teil eins – liegt wohl an der Farbgebung – mit Lila kann nie etwas schief gehen. ;)

All in all:
Ein etwas langatmiger Anfang, der mich mit Katy streiten ließ, aber mich zum Ende hin doch noch sehr überzeugen konnte und an Spannung gewonnen hat. Jetzt macht es mir Lust auf mehr und ich warte mit Sehnsucht auf Band drei, denn ich wohl auch bald lesen werde/ muss!

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)

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Quotes:

 Jesus.” Blake rubbed his throat. “You have anger management problems. Its like a disease.”
Daemon: “There’s a cure and it’s called kicking your ass.

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Daemon pressed his forehead against mine. “Oh, I still want to strangle you. But I’m insane. You’re crazy. Maybe that’s why. We just make crazy together.”

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Daemon: “If there is anything, there is us.
You and me. No one else.”

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Serienreihenfolge:

0,5:   Jennifer L. Armentrout – Shadows (Short Story)
#1:     Jennifer L. Armentrout – Obsidian »»
#2:     Jennifer L. Armentrout – Onyx »»
#3:     Jennifer L. Armentrout – Opal
#4:     Jennifer L. Armentrout – Origin
#5:     Jennifer L. Armentrout – Untitled

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(© goodreads.com)

About the author – Jennifer L. Armentrout:
USA Today Bestselling Author Jennifer L. Armentrout lives in West Virginia. When she’s not hard at work writing, she spends her time, reading, working out, watching zombie movies, and pretending to write.
She is the author of the Covenant Series (Spencer Hill Press), the Lux Series (Entangled Teen), Don’t Look Back (Disney/Hyperion) and a yet untitled novel (Disney/Hyperion)
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Amy on the Summer Road

Amy on the Summer Road

© Goodreads.com

Amy & Roger's Epic Detour

© Goodreads.com

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‘Amy on the Summer Road’ von Morgan Matson

Inhaltsangabe:
Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen und Amy soll nachkommen – im Auto mit einem Typ, den sie gar nicht kennt! Amy ist wütend. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy sich langsam mit ihrer Vergangenheit aussöhnt, merkt sei, wie sehr sie diesen Jungen mag … doch auch Roger trägt eine Last auf dem Herzen! (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Das ist eines dieser Bücher, das ich schon ewig einmal lesen wollte, da es nur positive Rezensionen bekommen hat und das mich auch nicht enttäuscht hat. Wie erwartet hat es einen wirklich mitten auf die Highways nach Amerika entführt und gemeinsam mit den Figuren durfte man das Gefühl eines RoadTrips quer durch die Staaten miterleben. Dabei wurde aber nicht nur langweilig in der Gegend herum gefahren, sondern auch immer wieder spontane, spannende Pausen eingelegt. Warum bekommt das Buch dann nicht die volle Punktezahl? Tja, das frage ich mich selber, da es mir wirklich gut gefallen hat, aber ich kann mich trotzdem nicht durchringen, es mit ganzen 5 Punkten zu bewerten.

Daher möchte ich zuerst mit den negativen Punkten anfangen, um das zu erklären:
Fast alle Erwartungen an dieses Buch sind erfüllt worden, aber trotzdem hat mir etwas gefällt  – und zwar die Liebesgeschichte. Okay, ihr werdet euch nun fragen ‚Bitte? Wie das?“ und ich kann euch verstehen. Aber für mich hat die Liebesgeschichte im Grunde erst die letzten 30 Seiten begonnen, davor war nur eine versteckte Anziehung zwischen den beiden, die sie mehr oder weniger ignoriert haben. Aber ich habe mir hier, bezüglich der Liebesbeziehung, große Gefühle und Emotionen erwartet, aber das blieb leider aus. Auch das Ende war dann mehr oder weniger offen und man kann nur hoffen, dass es für die beiden danach positiv geworden ist, weil man hat es nicht mehr erfahren. Viele mögen derart offene Enden, ich eher nicht so ;)

Außerdem war es stellenweise auch etwas langatmig geschrieben und die Passagen, in denen sie nur im Auto gesessen sind und von A nach B gefahren sind und fast nichts geredet haben, waren mir zu lange und zu oft. Da fand ich es schade, dass nicht mehr Kommunikation zwischen den beiden war und sie sich früher oder mehr ausgesprochen haben und Amy oft seitenlang nur nachgedacht und philosophiert hat.

Auch war die Sache mit dem Unfall nicht wirklich überraschend und mir war von Anfang an klar, dass sie sich deshalb so schlecht fühlt, weil sie sich die Schuld gibt. Das fand ich zum Ende hin zu aufgebauscht, weil die Leser es im Prinzip von Anfang an gewusst haben. Aber zumindest war es gut, dass sie es geschafft hat, darüber doch noch zu reden.

Dafür war ich aber begeistert von den beiden Charakteren, die nicht zu perfekt oder zu dramatisch dargestellt wurden, sondern sehr echt wirkten. Besonders toll fand ich Roger, der trotz seiner eigenen Probleme immer positiv an die Sachen ran gegangen ist und versucht hat, das Beste aus der Situation zu machen. Außerdem war er echt süß :)
Und bei Amy fand ich es schön zu sehen, wie sie sich Kapitelweise immer weiter geöffnet hat und am Ende endlich zu sich und ihrer Meinung gestanden und sie vertreten hat und auch abenteuerlustig wurde.
Endlich die Freiheit spüren und nicht immer den Regeln folgen, sondern einfach leben.

Von den Nebencharakteren kann ich nicht viel sagen, da sie immer nur kurz vorkamen, aber ich fand ihren Dad wirklich toll und es ist schade um ihn gewesen. Aber auch die Freundin von Roger fand ich klasse. Bron war ein lustiger, abwechslungsreicher, aber auch liebenswerter Wirbelwind. ;)

Was ich zusätzlich wirklich grandios gefunden habe, war die Aufmachung des Buches mit den verschiedenen Postkarten, Bons oder Tickets. Wirklich toll. Und vor allem die Playlists, die immer wieder zwischen den Kapiteln geschrieben wurden. Echt schön!

Wie schon oben kurz gesagt, war für mich das Ende zwar okay und schön, aber war mir dann auch zu abrupt da und ich hätte mir mehr Liebesszenen bzw. intensivere gewünscht. Es wurde ja quasi nur angedeutet, das war es auch schon. Und auch wie es weitergeht, wird nicht verraten und ich bin kein Fan von solch offenen Enden. Nicht nur wegen dem offenen Ende bezüglich der Liebesbeziehung, sondern auch zwischen Amy und ihrer Mutter oder ihrem Bruder Charlie. Hier hätte ich mir doch mehr gewünscht, eine längere Aussprache oder dergleichen.

Aber nichtsdestotrotz war es eine tolle Reise mit schönen Lesestunden, die ich mit diesem Buch verbracht habe und kann es jedem wärmstens empfehlen, der für ein paar Stunden abschalten möchte, um eine Auszeit aus dem Alltagstrott zu nehmen. Sehr empfehlenswert!

Cover:
Ein grandioses Cover, das nicht nur die Atmosphäre des Buches einfängt, sondern auch passend für die Figuren im Buch ist. Gefällt mir gut und lädt zum Tag-Träumen ein.

All in all:
Eine atemberaubender Road Trip quer durch Amerika, der die eigene Abenteuerlust anstachelt und eine zarte Liebesgeschichte, die einem wieder zum träumen bringt. Schön, einfach nur schön!

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)
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Quotes:

“Morgen wird ein besserer Tag.”
Amy: “Aber was, wenn nicht?”
“Dann sagst du’s morgen eben wieder. Weil es ja sein kann. Man kann schließlich nie wissen, stimmt’s? Irgendwann wird es auf jeden Fall besser.”
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Roger: “Die größten Entdeckungen wurden von denen gemacht, die gar nicht danach gesucht haben.
Und du, Amy Curry, als ich am allerwenigsten mit ihr gerechnet hatte.”

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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© Goodreads

About the author – Morgan Matson:
Morgan Matson grew up in New York City and Greenwich, Connecticut. Amy & Roger’s Epic Detour, inspired by Morgan’s three cross-country road trips, was published in May 2010. It has since been published in five different languages and six different countries.
In the meantime, Morgan moved back to California, went back to school again and in 2011 received an M.F.A. in Screenwriting from the University of Southern California.
Her second book, Second Chance Summer, was published in May 2012. Morgan currently lives in Los Angeles, though she loves to travel and does it whenever she can.
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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[Snapshot] Notes from Ghost Town

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Snapshots sind Kurz-Rezensionen, die nur einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch gefallen hat.

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‘Notes from Ghost Town’
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y Kate Ellison

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(© goodreads)

Inhaltsangabe:
They say first love never dies…
From critically acclaimed author Kate Ellison comes a heartbreaking mystery of mental illness, unspoken love, and murder. When sixteen-year-old artist Olivia Tithe is visited by the ghost of her first love, Lucas Stern, it’s only through scattered images and notes left behind that she can unravel the mystery of his death. There’s a catch: Olivia has gone colorblind, and there’s a good chance she’s losing her mind completely—just like her mother did. How else to explain seeing (and falling in love all over again with) someone who isn’t really there? With the murder trial looming just nine days away, Olivia must follow her heart to the truth, no matter how painful. It’s the only way she can save herself.
(Source: Goodreads.com)

Meine Meinung:
Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. In diesem Buch sind viele Tränen geflossen, nicht nur bei der Protagonistin, sondern auch bei mir beim Lesen. Es beginnt gleich dort – wie es die Inhaltsangabe schildert – mit dem Tod von Stern, denn man sofort beim ersten Aufeinandertreffen in das Herz schließt, sich in ihn, bei jedem weiteren Auftauchen, mehr in ihn verliebt, aber immer mit dem Wissen, dass er verdammt nochmal Tod ist und nur ein Geist…

Natürlich ging es hier in dem Buch nicht nur darum, die Trauer zu Verarbeiten oder sich von Stern, BFF von Liv und fast-Freund, zu lösen. Nein, denn Livs schizophrene Mutter ist des Mordes beschuldigt und die Verhandlung steht innerhalb der nächsten sieben Tage an. Sieben Tage, in denen Liv mit Sterns Hilfe versucht den wahren Mörder von Stern zu finden und auch den Grund dafür. Daher ist es wirklich sehr spannend und kriminalistisch, und was mir besonders gefallen hat, war, dass man selber mit raten konnte, wer nun der Mörder war. Und ich muss zugeben, ich selber hatte bis zu dreiviertel des Buches keine Ahnung! Daher war dieses Rätselraten und das Auflösen der mysteriösen Begebenheiten richtig gut gemacht und hat mich durchwegs sehr gefesselt.

Und zu diesem ganzen Kriminalistischen Hintergrund kommen natürlich die ganzen Gefühle und Emotionen, die Liv dabei durchstehen muss. Nicht nur das Loslassen von Stern, sondern auch die Kraft aufbringen, weiterhin zu ihrer Mutter zu stehen, für sie zu kämpfen, auch wenn sich andere ihr in den Weg stellen und gleichzeitig auch den Mut finden, sich auf eine neue Liebe einzulassen.

Mir hat Liv total gut gefallen und sie war eine toughe Figur und war mir direkt sympathisch, schon im Prolog, bevor ihr das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Zwar war sie fast schon zu tough für ihre Sechzehn Jahre, aber das ist mir lieber, als diese nervigen, naiven Girlies. Liv war außerdem besonderes am Anfang sehr gefühlskalt und distanziert bei allen, außer gegenüber ihrer Stiefschwester, was aber nach allem was ihr passiert logisch und verständlich ist.

Und nun zu Stern … Mann, wie kann man so einen tollen, liebenswerten, humorvollen, talentierten und heißen Typen erschaffen, nur um ihn sterben und tot sein zu lassen? Mir kommen jetzt noch immer die Tränen, wenn ich an ihn denke, an Livs Sehnsucht nach ihm und auch an meine. Das war wirklich bitter!
Aber ich fand auch Austin ganz okay, auch wenn lange nicht klar war, was für ein Spiel er spielt. Trotzdem, einen Fehler hatte er und zwar -> er war nicht Stern. :(

Mir hat zwar die Schreibweise der Autorin nicht hundertprozentig gefallen und stellenweise hatte ich auch Schwierigkeiten mit ihrem Englisch, aber dafür konnte sie eine tolle Stimmung herbei zaubern und ich bin mir deshalb sicher, dass ich irgendwann wieder ein Buch von ihr lesen werde.

Auch wenn einige andere Leser das Ende als zu kitschig oder zu rosarot sehen werden, bin ich damit total glücklich und habe kein Problem, dass es so geendet hat. Da ich – wie ihr wisst – ein ‚Happy-End-Fan‘ bin, war das genau nach meinem Geschmack und ich hoffe, wenn ihr euch zum Lesen dieses Buches entscheidet, euch auch genauso ergehen wird. Viel Spaß mit dem Buch – ich empfehlen es gerne weiter! Aber besorgt euch vorher eine große Packung Taschentücher dafür! :)

Quotes:

Liv: ‘When her fingers glide across the keys and what results is the kind of music that makes you stop where you are and notice every beautiful thing around you. His fingers can do this, too.’

Liv: ‘… Before we knew that we were not permanent, and that a good, easy life is not something the universe is contractually obligated to grand you.’

Liv: ‘… And I ace, as much as I have since the day Stern and I kissed, for a person beside me who understands exactly what I need without me ever having to say it.  Even if the world stays gray forever, I just don’t think it would be so bad if I knew I could have Stern, permanent, solid, for real.’

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Ein Dankeschön für das eBook an:

© netgalley.com

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[Rezension] Das Meer der Seelen #1

Incarnate

English Cover

Das Meer der Seelen

German Cover

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‘Das Meer der Seelen’
by Jodi Meadows

Newsoul # 1
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Inhaltsangabe:
Ana ist das Mädchen mit der reinen, neuen Seele. Und das macht sie zur Außenseiterin. Denn jeder in ihrer Welt wurde mehrmals wiedergeboren und kann sich an seine vorherigen Leben erinnern. Doch als Ana geboren wurde, passierte etwas Ungewöhnliches: Eine Seele musste für sie sterben. Weil jeder dies als schlechtes Omen deutet, will niemand etwas mit ihr zu tun haben, niemand außer Sam. Doch plötzlich greifen schreckliche Wesen an.
Trägt Ana tatsächlich die Schuld daran? Sie wird es herausfinden müssen, wenn sie in dieser Welt überleben will ….
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Was für eine schöne Idee und welch toller Name, der perfekt zum Inhalt der Geschichte passt! Einmal einer, der sogar origineller und besser passt, als der Originalname.
Okay, soviel dazu, weiter zur Geschichte, die beginnt, als Ana – unsere Hauptfigur – ihre leibliche Mutter und ihr Zuhause verlässt, um sich auf die Suche zu machen und die Frage zu beantworten ‚Warum bin hier?‘
Das klingt jetzt nach einem Selbstfindungstrieb von gewöhnlichen Jugendlichen; ist es aber nicht, denn hier in dieser High Fantasie Geschichte werden die Menschen immer wieder geboren -> unendliche Reinkarnation und sie können sich an ihre gesamten vorigen Leben erinnern. Somit gibt es eine Million Seelen, die von Anbeginn der Zeit in dieser Welt leben und nach ihrem Tod wiederkommen, in einem neuen Körper, der gerade geboren wurde, unabhängig von Vater/ Mutter/ Geschlecht. Alles variiert, nur ihre Seele, ihr Gedächtnis ist immer gleich. Bis auf Ana, denn sie ist eine neue Seele und wegen ihr musste eine alte Seele sterben und logischerweise wird sie mit Skepsis/ Verachtung/ Angst/ Wut konfrontiert, weil die anderen Seelen nicht verstehen können, warum es passiert ist. Genauso wenig wie sie selbst – daher ihr Versuch diese Frage zu beantworten ‚Woher komme ich?“/ Wohin ging die andere Seele?“

Ein sehr interessantes Thema, dass auch für uns ‚gewöhnliche‘ Menschen so einige Fragen aufwirft, die sich viele nur ungern stellen. Was passiert mit uns nach dem Tod und was wäre, wenn wir unendlich wiedergeboren werden würden? Ich weiß nicht; ich kann mich mit dem Gedanken nur anfreunden, wenn man sich nicht daran erinnern könnte. Ansonsten ist doch ein Leben und was man darin tut, total belanglos, weil man weiß, man kann es im nächsten anders machen. Versteh ihr was ich meine – alles wird bedeutungslos und nebensächlich. Oder, wie seht ihr das?

Aber zurück zum Buch, denn hier geht es nicht nur um die Findung dieser Antworten für Ana, denn sie trifft auf ihren Weg auch auf tödliche Geschöpfe, und auf ihren Retter Sam. Ebenfalls ein Achtzehnjähriger, der aber bereits unzählige Leben gelebt hat und der für sie sorgt und sie in die Stadt Heart mitnimmt, wo sie von allen Seiten kritisch betrachtet und als Kuriosität behandelt wird. Die Handlung ist geprägt von viel Musik, Gedanken über das Leben und dem ‚Danach‘, sowie von Angriffen und Actionszenen, welche auf Ana oder auf die Stadt ausgeführt werden. Wie man sieht, bleibt nicht viel Zeit, um zur Ruhe zu kommen und so war auch das Lesen, das mir hier total schnell von der Hand ging.
Die Schreibweise von Meadows hat mir sehr gut gefallen, passt zur Handlung – verspielt und verträumt. Das einzige Problem hatte ich mit den Dialogen, die manchmal etwas unpassend waren. Vor allem manche Antworten auf Fragen, so als ob es sehr gekürzt worden wäre. Aber das kann auch nur mein Eindruck gewesen sein.

Bei den Figuren war mir Sam am liebsten, auch obwohl er sich manchmal widerspenstig und geheimnisvoll verhalten hat, und ich ihm dafür eine Kopfnuss verpassen wollte. Ana war okay, auch wenn sie hin und wieder ihre Aggression auf Menschen, wie Sam, gerichtet hat, die es nicht verdient haben. Auch wenn ich ihre Gefühlswelt verstehen kann, nach dem Leben bei ihrer Mutter, war es nicht ganz verständlich. Ansonsten hätte ich mir noch mehr Kontakt zu anderen Figuren gewünscht, welche die Handlung aufgelockert hätten, denn es war doch eher eine melancholische Grundstimmung, die hier vorherrschte.
Ich bin nun sehr gespannt auf Buch Nummer zwei und ich hoffe sehr, dass dieses auch bald übersetzt wird, sonst bin ich nämlich dazu gezwungen, mir das englische Buch zu holen. ;)

Cover:
Mir gefällt zwar das Design vom englischen Cover sehr, besonders die Farben, aber dafür ist der Name der deutschen Version viel besser gewählt, auch wenn ich das Bild mit dem Gesicht eher langweilig und fantasielos finde.

All in all:
Ein High Fantasiebuch, das ich mit Skepsis begonnen habe, mich aber bald eines Besseren belehrt und mich total überzeugen konnte. Ich empfehle es gerne weiter, besonders für Fans von ‚Die Beschenkte‘ von Kristin Cashore oder ‚Grischa‘ von Leigh Bardugo.

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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Serienreihenfolge:

#1:  Jodi Meadows – Das Meer der Seelen »»
#2:  Jodi Meadows – Asunder (dt. Titel unbekannt)
#3:  Jodi Meadows  – Untitled

© Housden Photography

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About the author – Jodi Meadows:

Jodi Meadows lives and writes in the Shenandoah Valley, Virginia, with her husband, a Kippy*, and an alarming number of ferrets. She is a confessed book addict, and has wanted to be a writer ever since she decided against becoming an astronaut.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

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Copyright: Harper Teen

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[Rezension] The Sea of Tranquility

( ©Atria Books)

(© Antisocialite Press LLC)

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‘The Sea of Tranquility’
by Katja Millay...

Inhaltsangabe:
Former piano prodigy Nastya Kashnikov wants two things: to get through high school without anyone learning about her past and to make the boy who took everything from her—her identity, her spirit, her will to live—pay.
Josh Bennett’s story is no secret: every person he loves has been taken from his life until, at seventeen years old, there is no one left. Now all he wants is be left alone and people allow it because when your name is synonymous with death, everyone tends to give you your space.
Everyone except Nastya, the mysterious new girl at school who starts showing up and won’t go away until she’s insinuated herself into every aspect of his life. But the more he gets to know her, the more of an enigma she becomes. As their relationship intensifies and the unanswered questions begin to pile up, he starts to wonder if he will ever learn the secrets she’s been hiding—or if he even wants to. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Holly crap- that book brought me to heaven, then hell and back again.
Aber nun einmal ganz langsam und starten wir von vorne. Geschildert wird die Geschichte in der Gegenwart – was ich bei englischen Büchern sehr gerne mag – und wechselt in der Ich-Perspektive zwischen den zwei Hauptfiguren Nastya und Josh. Etwas, das ebenfalls sehr gut zur Geschichte gepasst hat und einem das Gefühl gab, dass man in den Köpfen der Figuren ist und sie wirklich kennen lernen kann. Weiters finde ich auch Millays Schreibweise sehr passend und schön, obwohl sie ihre Charaktere auch laut fluchen lässt, wenn es passt – und das tut es. Es sind nun einmal Jugendliche und es wirkt echt und alles zusammen war es einfach toll zu lesen und hat mir großartig gefallen. Hach, ich wiederhole mich, aber ja, es war gut ;)

Dieses Buch ist zu Beginn ähnlich wie ‚Sprich‘ von Anderson, nur viel, viel besser – meiner Meinung nach. Und das Faszinierendste war für mich, dass sie es geschafft hat, dass ich in den ersten Kapiteln überhaupt nicht gemerkt habe, dass Nastya nicht spricht; kein einziges Wort. Aber sie kommuniziert mit dem Leser in einer Weise, dass dies komplett übersehen wird. Erst als explizit darauf hingewiesen wurde, habe ich es bemerkt und musste zurückblättern und Teile noch einmal lesen, um mich zu überzeugen, dass sie wirklich kein Wort gesprochen hat. Wirklich große Klasse und es zeigt die Schreibkunst von Millay. *brillant*

Nur zur Geschichte: Beide Charaktere, Nastya und Josh, haben massive Probleme mit sich und der Welt im Allgemeinen, resultierend aus Schicksalsschlägen, die ich nicht einmal meinem größten Feind wünschen würde.  Aber beide geben nicht auf, kämpfen weiter durch ihr Leben und irgendwann und irgendwie treffen diese zwei ‚beschädigten‘ Figuren aufeinander. Und beide wissen, dass der andere genauso gebrochen ist, wie sie selbst. Lange Story, kurzer Sinn – sie werden Freunde, lernen sich besser kennen und es passiert noch mehr zwischen ihnen, was ich jetzt nicht alles erzählen möchte. Nur so viel – dass ich die ganze Zeit mit meinem Herzen bei ihnen war und jede Seite um sie gezittert habe. Sie haben mich beide in ihren Bann gezogen, besonders Josh und er ist mein auch ‚book-boyfriend‘ des Monats!

Ihr könnt also sehen, nicht nur die Geschichte konnte mich fesseln und ihr Weg und deren Kampf aus ihrer persönlichen Hölle, nein – auch die Figuren selber. Nastya war mir nicht sofort sympathisch, ich musste sie erst kennenlernen, um mir ein Bild von ihr zu machen. Doch auch damit hatte ich meine Probleme, weil sie viel erzählt und nachdenkt, aber doch nur Bruchstücke von sich preisgibt und gemeinsam mit Josh, versucht man ihr Puzzle zusammen zu setzen und ihr Geheimnis zu entdecken.
Und Josh – ach ♥ Josh ♥ – er ist einfach soo toll und ich kann es nicht in Worte fassen, wie sehr ich mit ihm gelitten habe. Nicht nur wegen seiner Vergangenheit, sondern auch dazwischen, wenn er mit Nastya Probleme hatte. Neben meinem Liebling Josh, war ich aber auch ein Fan von Clay und Drew. Drew ist der Sunny-boy der Geschichte, der alles etwas leichter macht, und denn man erst etwas kennen lernen muss, um hinter seine selbstverliebte Fassade zu blicken. Für mich ist er wie ein Golden Retriever – man muss ihn einfach lieben. ;)
Und die Eltern, besonders die Mutter von Drew, sind auch total klasse und hier hat es mich amüsiert, auch vermehrt von den Nebencharaktere zu lesen.

Nun zu den Punkten, dir mir weniger gefallen haben, bzw. der Grund sind, warum ich keine 5 Sterne vergeben kann. Zu einem war es mir klar, warum Nastya so lange nicht spricht und es war okay für mich, aber nach dreiviertel des Buches, war es für mich immer unlogischer, warum sie mit anderen spricht, aber immer noch nicht mit ihren Eltern oder auch Josh nicht alles erzählt. Ich weiß, jeder verarbeitet Traumata anders, länger oder kürzer. Aber Josh seine Schicksalsschläge fand ich persönlich schlimmer und emotional schwerer zu ertragen, doch er hat sich ihr geöffnet, ihr vertraut, aber Nastya ließ ihn einfach in der Luft hängen, und es gab Zeiten, da wollte ich sie einfach nur erwürgen. Dann wollte ich sie wieder Umarmen, um ihr den Schmerz zu nehmen und es gab sogar einen Abschnitte, da wollte ich beides gleichzeitig.

Neben meinen Problemen mit Nastyas Verhalten, muss ich auch zugeben, dass es sich manchmal ein wenig gezogen hatte. Es war alles sehr lange und genau beschrieben und ging schleppend voran. Was mich nicht gestört hätte – denn ich mag es, wenn sich Beziehungen langsam entwickeln – ABER, hier waren dann die romantischen Szenen total kurz und nur so nebenbei geschrieben, ohne länger darauf einzugehen, was ich mir aber nach all den Strapazen total gewünscht und ich mir als Leser auch verdient hätte.
Hinzu kommt, dass manchmal mitten ein einer Szene, in denen sie etwas Wichtiges beredet haben, einfach das Kapitelende kam und die Szene aus war, und im nächsten Kapitel sind dann Sprünge von mehreren Stunden oder Tagen. Ohne genauer darauf einzugehen, was dann noch passiert ist, nachdem die Szene gewechselt wurde. Ah, ich glaube, das war der Punkt, der mich am meisten frustriert und gestört hat! Und dieser ist wohl auch für die Bewertung verantwortlich.  So, und das war jetzt eine meiner längsten Rezis! ;)

Cover (Atria Books):
Total schönes Cover und ich muss nicht mehr sagen als, dass es hier ein ‚CoverKauf‘ war – ganz eindeutig. ;)

All in all:
Ich habe keine Worte für all die Gefühle, die dieses Buch in mir ausgelöst hat und ich weiß nicht, ob ich über die traurigen, depressiven Teile erfreut oder betrübt sein soll. Aber sie haben mich alle zusammen bewegt, wie auch alles andere in dieser Geschichte einem das Herz zerreißt und wieder zusammenfügt.
Nach dem Ende des Buches fühle ich mich wie nach einem langen Lauf, in denen es anstrengende und leichtere Teile gab und jetzt bin ich einfach nur erschöpft, aber auf gute Art. Es ist sogar so, dass ich jetzt ein- zwei Tage kein anderes Buch lesen werde… weil ich nicht anders kann. Ich brauche einfach eine Pause, um das alles sickern zu lassen. Weird – that’s a first.

Rating:
4,5 of 5 points – (so awesome)
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Thanks for the reviewer’s copy to

© netgalley.com

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Quotes:

Nastya: ‘People like to say love is unconditional, but it’s not, and even if it was unconditional, it’s still never free. There’s always an expectation attached. They always want something in return. Like they want you to be happy or whatever and that makes you automatically responsible for their happiness because they won’t be happy unless you are … I just don’t want that responsibility.’

Josh: ‘First you count it in minutes, then in hours. You count in days, then in weeks, then months. Then one day you realize that you aren’t counting anymore, and you don’t even know when you’ve stopped. That’s the moment they’re gone.’

Josh: “I wished my mother was here tonight, which is stupid, because it’s an impossible wish.” He shrugs and turns to me, drowning the smile that cracks me every time.
It’s not stupid to want to see her again.
It wasn’t so much that I wanted to see her again,” he says, looking at me with the depth of more than seventeen years in his eyes. “I wanted her to see you.

Nastya: ‘I know at that moment what he’s given me and it isn’t a chair. It’s an invitation, a welcome, the knowledge that I am accepted here. He hasn’t given me a place to sit. He’s given me a place to belong.’

Nastya: ‘The world should be full of Josh Bennetts.’
(oh yes!)

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About the author – Katja Millay:
She grew up in Florida where she spent her time hiding from the sun. Then she moved to NYC where she attended film school at NYU and spent her time hiding from the rats. She was a high school film production/screenwriting teacher in a former life and now she sits at her kitchen table writing stories and ignoring the frightening mountain of laundry threatening to overtake her home. The Sea of Tranquility is her first novel.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Jäger der Nacht

Jäger der Nacht

German Cover

Visions of Heat

English Cover

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‘Jäger der Nacht’ by Nalini Singh

(Visions of Heat)

Psy Changeling # 2
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Inhaltsangabe:
Die junge Faith NightStar besitzt die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusehen. Bisher hat die kühle Geschäftsfrau ihr Talent zur Mehrung ihres Vermögens eingesetzt, da bringt ein Mord ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Faith wird von Visionen voller Blut und Tod heimgesucht. Als sie in einem fremden Teil der Welt Hilfe sucht, begegnet ihr der geheimnisvolle Vaughn D’Angelo. Er weckt in ihr verbotene Leidenschaften – und bringt sie in tödliche Gefahr…
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Nachdem ich in letzter Zeit einige durchschnittliche, schlechtere Bücher gelesen habe, kam mir dieser zweite Teil von Singh wie ein Segen vor. Es gibt Autoren, bei denen weiß man ungefähr was man bekommt und wenn man ein Fan ihrer Vorgehensweise ist, dann wird man nicht enttäuscht und Singh gehört absolut zu meiner Gruppe dieser Autoren.
Man weiß zb. hier von Anfang an, dass es sich hauptsächlich um eine Liebespaar dreht, dass sich oft erst in diesem Teil kennenlernt, anfänglich gibt es ein paar Schwierigkeiten – vielleicht lustige Zankereien – bis sie sich verlieben und schlussendlich ein Problem lösen müssen, dass einen der Beiden töten könnte, bis sie am Ende gemeinsam glücklich das Leben verbringen dürfen.

Ihr denkt vielleicht, das ist langweilig, wenn ich dieses ‚Schema‘ bei jedem Buch habe und es im Endeffekt immer wieder gleich endet, aber ich empfinde es nicht schlecht, sondern als beruhigende Wohltat, dass ich mit einem glücklichen Ende rechnen darf. Besonders da es doch innerhalb der Geschichte immer wieder zu brenzlichen Situationen kommt, in denen ihr oder sein Leben an einem seidenen Faden hängt. Auch sind die Gegebenheiten immer wieder eine andere und außerdem läuft im Hintergrund noch immer die Hauptgeschichte um die Psy/ Medialen und die Gestaltwandler, welche auch sehr interessant ist und von denen man immer mehr erfahren möchte.

Die Charaktere in diesem Buch namens Faith, die rothaarige, bockige Mediale- und Vaughn, der sture, leidenschaftliche Gestaltwandler, haben mir gut gefallen, konnten aber nicht ganz mit ihren Vorgänger-Pärchen aus dem ersten Teil mithalten. Hier in dieser Geschichte fehlte mir im Vergleich dazu, ein bisschen die Würze und die Spannung in der Handlung und alles ging mir etwas zu ‚aal-glatt‘ und zu leicht über die Bühne.
Außerdem war der Fokus dieses Mal sehr auf das Liebespaar gelegt, sodass fast nichts Neues über die Gestaltwandler oder die Psy/ Medialen zu erfahren war und die Hintergrundgeschichte/ der Hauptstrang nicht weit vorangekommen ist. Außerdem waren auch nicht viele neue Charaktere dabei und die alten, aus dem ersten Teil kamen auch nur selten vor.

Was mir dafür aber gut gefallen hat, war, dass wenigsten Lucas und Sascha am meisten, neben Vaughn und Faith, vorgekommen sind und noch immer eine große Rolle im ganzen Buch gespielt haben. Leider nicht genug, da ja Faith und Vaughn im Vordergrund standen, aber immerhin.
Und wir bekamen auch einen kleinen Vorgeschmack auf Judd, ein Medialer, der bei den Wölfen lebt und da er mir schon jetzt sympathisch ist, kann ich es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen, der über ihn und Brenna handelt! *wohoo*

German Cover:
Genauso wie der erste Teil und passend in der Serie. Gibt nicht viel zu sagen, außer *yummy* ;)

All in all:
Wieder ein gutes Buch, das Singh hier abgeliefert hat. Leider etwas schwächer als Band Eins, aber ich bin davon überzeugt, dass mich der nächste Teil wieder durchwegs begeistern wird. Ich kann es kaum noch erwarten weiterzulesen, um mehr von diesen unterschiedlichen Figuren und ihrer Welt zu erfahren. *hach*

Rating:
4 of 5 points – (Great, great, great)
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Serienreihenfolge:

0,5:   Nalini Singh – An Enchanted Season
#1:     Nalini Singh – Leopardenblut »»
1,5:    Nalini Singh – The Cannibal Princess -> free Short Story
#2:     Nalini Singh – Jäger der Nacht »»
#3:     Nalini Singh – Eisige Umarmung
3,5:    Nalini Singh – The Magical Christmas Cat
#4:     Nalini Singh – Im Feuer der Nacht
4,5:    Nalini Singh – Movie Night -> free Short Story
#5:     Nalini Singh – Gefangener der Sinne
5,5:    Nalini Singh – A Gift for Kit -> free Short Story
#6:     Nalini Singh – Sengende Nähe
#7:     Nalini Singh – Ruf der Vergangenheit
7,5:    Nalini Singh – A Conversation  -> free Short Story
#8:     Nalini Singh – Fesseln der Erinnerung
8,5:    Nalini Singh – Burning Up
#9:     Nalini Singh – Wilde Glut
9,2:    Nalini Singh – The Party
9,5:    Nalini Singh – Wolf School  -> free Short Story
#10:   Nalini Singh – Lockruf des Verlangens
#11:   Nalini Singh – Einsame Spur
11,5:  Nalini Singh – Poker Night
#12:   Nalini Singh – Untitled

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(© goodreads.com)

About the author – Nalini Singh:
She was born in Fiji and raised in New Zealand. She also spent three years living and working in Japan, during which time she took the chance to travel around Asia. She is back in New Zealand now, but she is always plotting new trips. If you’d like to see some of her travel snapshots, have a look at the Travel Diary page.
So far, she has worked as a lawyer, a librarian, a candy factory general hand, a bank temp and an English teacher and not necessarily in that order. Some might call that inconsistency but she calls it grist for the writer’s mill...
(Source: Goodreads.com)

Visit her Website »»

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[Rezension] Dragon Kiss #1

English Cover

German Cover

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‘Dragon Kiss’ by G. A. Aiken

The Dragon Kin #1
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Inhaltsangabe:
Die Schöne und das Biest als Drachenepos und sexy Lovestory: Du wirst einen großen, dunkelhaarigen Fremden treffen – so hätte ihr Horoskop des Tages lauten können. Eigentlich ist die Kriegerin Annwyl zäh und widerspenstig. Bis sie dem Drachen Fearghus über den Weg läuft und zu Wachs in seinen Klauen wird. Denn er ist groß, gut aussehend – und absolut tödlich. Und er hat bisher noch nie Widerworte bekommen …
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Bisher war ich der Meinung, dass sich High Fantasy und erotische Liebesszenen für Erwachsene, die auch ins Detail gehen, nicht vertagen oder nicht zusammenpassen. Aber wie sehr habe ich mich damit geirrt!
Obwohl ich gestehen muss, das ich zuerst doch etwas verwundert war, dass es ein High Fantasy Buch ist, und nicht wie gewohnt Urban Fantasy. Aber meine Verwirrung wurde rasch fortgefegt und übrig blieb große Begeisterung.

Die Erzählung beginnt mitten im Geschehen, als die Hauptfigur Annwyl, von Soldaten schwer verletzt, vor die Höhle des Drachen Fearghus geratet. Aber statt sie als Leckerbissen zu verspeisen, rettet und kümmert er sich in seiner Höhle um sie, bis es ihr wieder besser geht. Was aber Annwyl nicht weiß ist, dass er sich auch in seine Menschengestalt verwandeln kann, was folglich zu einigen Verwirrungen und ebenso witzigen Begebenheiten führt. Mehr möchte ich hierzu nicht verraten, außer, dass ich mich oft köstlich amüsiert und die Zeit des Lesens genossen habe. Leider ging das Buch viel zu schnell zu Ende und nach zweimal Zug fahren am Wochenende, hatte ich es schon wieder durch.

Typisch, wie andere ersten Teile einer längeren Reihe, wird auch hier mehr Wert darauf gelegt, alle Figuren zu präsentieren und den Leser Zeit zu lassen, sich mit ihnen ‚bekannt‘ zu machen. Daher liegt hier die Action auch eher im Hintergrund und die wichtigsten Elemente sind die Annäherung von Annwyl und Fearghus und eben auch das Kennenlernen ihrer Welt, wie auch der ganzen Sippschaft, die in den weiteren Büchern eine Rolle spielen.
Besonders Annwyl und Fearghus konnten mich sehr begeistern und ich fand die beiden manchmal total komisch und witzig und ein Schmunzeln, folgte dem nächsten. Annwyl ist aber auch ein Charakter, der vielleicht nicht jedem gefallen wird, da sie doch eine sehr sture, dickköpfige Person ist und immer wieder Fearghus, aber auch andere, die Stirn bietet und ihren eigenen Willen hat, ohne lange über ihre Handlungen nachzudenken. Das kann auf die Dauer vielleicht etwas nervend werden, aber ich fand es köstlich, da es dadurch immer wieder weiterging. Für mich hat sie gepasst und mit ihrer flapsigen, zügellosen Art, ist sie mir hundertmal lieber, als diese naiven, ermüdenden Mädels, in anderen Büchern.
Genauso erfrischend war es auch mit Fearghus, der einmal ein Drache war und nicht wie sonst Werwolf, Vampir oder dergleichen, sondern ein Monster mit Hörnern und Flügeln.
Neben den beiden konnte ich mich aber auch schnell mit Myford, seiner Schwester, oder Bastiran, ihren ersten Leutnant anfreunden und ich hoffe, dass diese beiden auch eine Geschichte bekommen werden.

Natürlich muss ich auch etwas Kritik anmerken, sonst wäre es auch komisch, dass ich nur 4 Punkte gebe, obwohl ich nur schwärme. Und zwar waren es teilweise schon zu viele erotische Begebenheiten, und ich habe sie zwar gerne gelesen, aber etwas mehr Action und Handlung hätte nebenbei doch sein können. So war es auch etwas zu vorhersehbar und ohne große Strapazen, dass die beiden ihr Glück fanden und ich hätte gerne etwas mehr Nervenkitzel gehabt.
Auch sind die Dialoge teilweise etwas zu viel und zu triefend kitschig, wie auch die erotischen Passagen, die nur so von Manneskraft strotzen. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, ich liebe ja auch die Black Dagger ^^, aber für manche könnte es vielleicht ‚zu viel‘ sein.

Das waren aber auch schon meine einzigen Kritikpunkte und der Rest war wirklich klasse und ich bin froh, dass mir Melanie S diese Reihe empfohlen hat und ich werde sobald ich Zeit habe, mit dem zweiten Teil weitermachen.
Anmerkung: Als Bonus befindet sich am Ende dieses Buches auch die Kurzgeschichte von Fearghus Eltern. Sie war ganz nett und hat dem Leser einen schönen Einblick in diese Figuren gegeben, die im eigentlichen Buch nur sehr kurz gezeigt wurden. Es ist zwar kein Muss, diese Kurzgeschichte zu lesen um sich auszukennen in dieser Welt der Drachen, aber eine netter Zeitvertreib, wenn man noch nicht genug von Aikens Schöpfung hat.

German Cover:
Die deutschen Cover gefallen mir wirklich sehr gut und sind im Vergleich zu den Englischen wirklich eine Augenweide.

All in all:
Ein für mich neuer, wie auch toller Mix aus High Fantasy und erotischen Elementen, welcher mit neuer Idee und liebenswerten Charakteren punkten kann. Obwohl Kampfszenen vorkommen, ist es doch ein lockeres Buch, das leicht und schnell zu lesen ist und viele amüsante Lesestunden verspricht.

Rating:
4 of 5 points – (Great, Great, Great)
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Quotes:

Fearghus: “Die ersten Drachen, die Ältesten, waren unsterblich. Aber ein Paar bat die Götter, ihnen Kinder zu schenken. Die Götter willigten ein, aber der Preis war, dass sie ihre Unsterblichkeit verloren. Unsere Linie stammt von ihnen ab.”
Annwyl: “Das ist die süßeste Geschichte, die ich je gehört habe.”
Fearghus: “Wirklich?” Das Mädchen liest zu viele Bücher. (*lol*)
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Serienreihenfolge:

#  1:    G. A. Aiken – Dragon Kiss »»
#  2:    G. A. Aiken – Dragon Dream
#  3:    G. A. Aiken – Dragon Touch
#  4:    G. A. Aiken – Dragon Fire
#  5:    G. A. Aiken – Dragon Sin
#  6:    G. A. Aiken – Dragon Fever
#  7:    G. A. Aiken – To Kiss a Dragon (dt. Titel unbekannt)
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About the author – G. A. Aiken:
G.A. Aiken lives on the West Coast and spends most of her time writing and making sure her dog never gets off-leash. When she’s not writing about sexy dragons, she’s writing about sexy wolf, lion, tiger, and other fang-filled predators under the name Shelly Laurenston.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »».

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Piper


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