Tag Archives: 3.5 Punkte

[Rezension] Dare you To

Dare You To

English Hardcover

Dare You To

English Paperback Cover

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‘Dare you To’ by Katie McGarry

Pushing the Limits # 2

 

Inhaltsangabe:
If anyone knew the truth about Beth Risk’s home life, they’d send her mother to jail and seventeen-year-old Beth who knows where. So she protects her mom at all costs. Until the day her uncle swoops in and forces Beth to choose between her mom’s freedom and her own happiness. That’s how Beth finds herself living with an aunt who doesn’t want her and going to a school that doesn’t understand her. At all. Except for the one guy who shouldn’t get her, but does….
Ryan Stone is the town golden boy, a popular baseball star jock-with secrets he can’t tell anyone. Not even the friends he shares everything with, including the constant dares to do crazy things. The craziest? Asking out the Skater girl who couldn’t be less interested in him.
But what begins as a dare becomes an intense attraction neither Ryan nor Beth expected. Suddenly, the boy with the flawless image risks his dreams-and his life-for the girl he loves, and the girl who won’t let anyone get too close is daring herself to want it all…. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich war wirklich überrascht und sehr begeistert vom ersten Teil dieser Reihe und dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an dieses Buch hier. Besonders da es nun um Beth ging, die mir zwar im ersten Teil noch etwas zu abweisend vorkam, aber dafür schon im ersten Teil kurz gezeigt hat, dass ihr Leben alles andere als perfekt ist und daher kann man ihr Verhaltung, ihre Abwehr gut nachvollziehen.

So wie auch hier im zweiten Teil, in dem man noch einen viel größeren und genaueren Blick auf Beth und ihr Leben bekommt. Besonders auf ihre Mutter und ihr Verhältnis zu ihr und auch auf ihre verkorkste Kindheit, die man nicht einmal seinem Feind wünschen würde. Daher kann man wie gesagt auch Beths Verschlossenheit nachvollziehen und ihre Handlungen, die bei jeder anderen zum Kopfschütteln geführt hätte. Sie läuft gerne weg und will vor Problemen die Augen verschließen, doch dann wird ihr Onkel Scott ihr Vormund, sie muss umziehen und lernt dort den Sportler und Good-Boy Ryan kennen.
Und ja, hier haben wir auch gleich unseren romantischen, männlichen Gegenpart des Buches gefunden.
Zuerst hatte ich meine Probleme mit Ryan, weil er anscheinend alles hat, was man sich wünschen kann und eher oberflächlich wirkte. Aber das hat sich zum Glück im Verlauf geändert und ein Teil lag wohl auch daran, dass er ein Baseball-Spieler ist und ich damit über nichts anfangen kann und ich Null Interesse an Baseball habe. Zum Glück wurde dieser Aspekt immer weniger. ;)

Ich finde ja das Ryan ganz okay war und ein netter Charakter, und auch Beth war dann etwas besser, aber sie sind nicht rann gekommen an Noah und Echo aus dem ersten Teil. Irgendwie hat mir hier leider generell dieser wow-Effekt gefehlt, wofür ich selber nicht ganz den Grund benennen kann.
Und andere mögen dass oft nicht, wenn man noch sieht, wie glücklich das Pärchen aus einem vorherigen Teil ist und sie herum turteln, aber ich fand es schön, dass auch Echo und Noah kurz – sehr kurz- vorkamen und sie noch immer glücklich sind. Finde sowas immer total schön und auch okay und nicht übertrieben, wenn es so wie hier im Rahmen bleibt und nur kurz was von ihnen gezeigt wird. :)

Was mich aber sehr gestört hat, war die Tatsache, dass es sich doch vieler Klischees bedient hat, vor allem was Beth, aus schlechtem Hause, und Ryan, aus einer vermeintlich intakten, reichen Familie, betrifft. Auch die Wette, weswegen er zuerst Beth angesprochen hat, war nicht nach meinem Geschmack. Es war nicht originell und war viel zu sehr von Perfect Chemistry#1 abgekupfert, auch wenn es hier etwas anders abgelaufen ist.

Es tut mir selber leid, aber bei mir blieb die große Begeisterung aus, weil nicht wirklich was Überraschendes oder Neues gekommen ist, irgendwie war es zu mau. Obwohl ich aber ihren Onkel Scott ganz toll fand, und schade, dass am Ende nicht noch mehr mit ihm, oder zusammen mit seiner Frau war. Oder auch nicht mehr Begebenheiten mit ihrer Freundin Lacy gekommen ist, welche ich auch sehr interessant fand.

Als nächsten kommt dann im Herbst/ Winter 2013 ‚Crash into You‘ welche Isaiahs Geschichte sein wird. Momentan freue ich mich nicht besonders darauf, weil mir Isaiah auch noch nicht so ans Herz gewachsen ist, aber ich werde es trotzdem lesen, weil ich die Reihe doch abschließen möchte.

Cover Hardcover:
Dieses Cover gefällt mir wie auch beim ersten Buch total gut und wie auch dort, passen die Personen gut zu den Beschreibungen im Buch (ist ja nicht immer der Fall ^^)

All in all:
Es war ein gutes Buch und alles in allem hatte ich auch meinen Spaß beim Lesen, aber trotzdem bin ich etwas enttäuscht, da dieser wow-Effekt ausblieb, den ich beim ersten Teil hatte.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)
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Thanks to netgalley.com for the reviewer’s copy!

© netgalley.com

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Quotes:

Chris to Ryan: “You need a girlfriend.”
Lacy: “Exactly! I’ve been saying that for months. Not an evil girlfriend. We are not doing evil again. I was tired of wearing crucifixes. I considered carrying holy water, but then I would had to sneak into a church and then-”
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Ryan: “You’re a lot like that bird in the barn. You’re so scared that you’re going to be caged in forever you can’t see the way out. You smack yourself against the wall again and again and again. The door is open, Beth. Stop running in circles and walk out.”
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Beth: ‘That must be love: when everything else in the world could implode and you wouldn’t care as long as you had that one person standing beside you.’

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Serienreihenfolge:

#1 Katie McGarry – Pushing the Limits »»
#2 Katie McGarry – Dared to You »»
#3 Katie McGarry – Crash into You

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(© goodreads)

About the author – Katie McGarry:
KATIE MCGARRY was a teenager during the age of grunge and boy bands and remembers those years as the best and worst of her life. She is a lover of music, happy endings, and reality television, and is a secret University of Kentucky basketball fan.

Katie would love to hear from her readers. Contact her via her website, katielmcgarry.com, follow her on Twitter @KatieMcGarry, or become a fan on Facebook and Goodreads.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »».

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[Rezension] Godspeed – Die Reise beginnt

English Cover

German Cover

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‘Godspeed – Die Reise beginnt’
by Beth Revis

(Across the Universe) # 1

Inhaltsangabe:
Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der “Godspeed”. Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der “Godspeed” auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen? Eine packende Gesellschaftsvision und ein fesselnder Pageturner um eine große Liebe, der Traum von Freiheit und tödliche Gefahren.
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Der Beginn von ‚Godspeed – Die Reise beginnt‘ war für mich sehr bewegend und hat mich sofort in den Bann gezogen. Man wurde direkt in die Geschichte von Amy hinein geschubst und hat nicht erfahren warum es passiert, sondern nur, dass sie und ihre Eltern für die nächsten 300 Jahre eingefroren werden, sie der Erde den Rücken kehren und auf einem neuen Planeten wieder aufwachen sollen. Dabei wird genau geschildert wie Amy dieses ‚Einfrieren‘ erlebt bzw. was ich am schlimmsten, genauso aber am spannendsten fand, wie sie das ‚Eingefroren sein‘ empfand und auch miterlebt hat. Ähnlich wie Komapatienten, die doch vieles von der Umwelt mitbekommen, oder deren Gedanken rasen, während sie für die Außenwelt nur als leere Hüllen wahrgenommen werden.

Aber besonders zum Anfang wird immer wieder zwischen Amy und Elder gewechselt, wobei die Kapitel von Elder natürlich länger sind, da er die neue Welt auf dem Raumschiff – der Godspeed – schildert und von der Vergangenheit berichtet; eine nette kleine Einführung, um die derzeitige Situation der Geschichte zu erklären. Natürlich war diese Part wichtig, um die Leser wissen zu lassen, um was es eigentlich geht, aber mir war es viel zu lange, zu detailiert und einfach zu trocken. Es war für mich sehr zäh und das Lesen ging nur schleppend voran, wobei ich gestehen muss, das dies vielleicht zum Teil auch daran lag, dass ich es auf Englisch gelesen habe und es doch ein paar schwierigere, technische Begriffe gab. Das hemmt doch etwas den Lesefluss.
Was ich besonders suspekt fand, war diese Beziehung zwischen Elder und Eldest und ich finde ihre Namen einfach furchtbar. Okay, ja – es gehört zur Geschichte und hat einen Grund, aber trotzdem, diese Namen gehen doch überhaupt nicht. Wie empfindet ihr das?

Zur Geschichte zurück: die meiner Meinung nach ja als Sci Fiction eingestuft ist, aber einen sehr hohen Dystopie-Anteil hat. Die Monoethnologie, das nichts anders sein darf, alle nach gleichen Regeln/ Aussehen leben und es nur einen Anführer gibt, der über alle und jeder Entscheidung steht.
Ich find die Ansichten schon sehr extrem, die dieser Eldest bzw. dieses System hier präsentiert. Aber so ist eigentlich immer in einer Dystopie, das eine Gesellschaft zwar zu Beginn friedlich und gut erscheint, in der aber bei genauerem Hinsehen, doch einige gravierende Dinge extrem falsch laufen.

Das Zusammenspiel der Charaktere war für mich dieses Mal anders als sonst. Da nämlich der weibliche Hauptcharakter für mich viel besser und sympathischer war als der männliche. Ja, ehrlich! Amy war stark und hat Willenskraft, Durchsetzungsvermögen gezeigt und genau die richtige Portion Widerwillen, Frustration und Gefühle gezeigt, wenn es zu den traurigen, verzweifelten Stellen gekommen ist, aber sie hat nie unnötig gejammert, wie andere weibliche Hauptcharaktere. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich mochte sie sehr. ABER dafür war Elder für mich als Junge und als männlicher Hauptdarsteller ganz nett, mehr aber auch nicht. Ich finde er war viel zu unsicher, oft zu jammernd und überlegt und sein fast einziger männlicher Attribut, war sein Aussehen, vom Verhalten wohl eher nicht, beziehungsweise erst ziemlich spät.

Wer mich neben Amy noch begeistern konnte, war Harley, aber das spielt wohl keine große Rolle mehr, oder? :/
Ich würde sagen, die Bewertung kommt auf 3,5 Punkte. Das Buch hat gute Idee und Passagen enthalten, war aber trotzdem stellenweise etwas träge und zäh präsentiert. Auch das Ende war mir zu einfach bzw. hat mich gestört, wie das mit Eldest/ Elder ausgegangen ist – ihre Konfrontation. Was ich gut fand, war aber, dass Elder am Ende ehrlich war zu Amy, egal ob sie dann kein Wort mehr mit ihm reden würde oder doch. Und sehr schade fand ich auch, was mit Harley passiert ist – ich meine, es war doch total absehbar, oder? Und dann lässt ihn Elder einfach dort und wundert sich, dass es dazu gekommen ist. *Überraschung*
Sehr schade und in meinen Augen auch komplett unnötig.

Cover:
Das englische Cover ist wunderschön und gibt auch sehr eindrucksvoll die Sterne wieder, die eine wichtige Rolle spielen – genauso wie die Einfrierung. *grandios*

All in all:
Eine gute Idee zu einer interessanten Geschichte, die etwas mehr hätte bieten können, was Lesefluss und Action betrifft. Daher hoffe ich, dass der Folgeband mehr Spannung und weniger Erklärungen enthält.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Quotes:

Elder: “I bet when Eldest posed for this portrait, he was reveling in the one thing I can’t stand about life aboard the ship: the perfect evenness of everything. Because I like a little chaos.”

Elder: ‘She wants to see the stars, too. My heart sinks. How can I compete with that? Then her eyes focus on me again, and she smiles. “Sure,” she says.
And in her smile I see something more beautiful than stars.’

Elder: ‘A leader isn’t someone who forces others to make him stronger; a leader is someone willing to give his strengh to others so that they may have the strengh to stand on their own.’

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Serienreihenfolge:

# 1:  Beth Revis – Godspeed: Die Reise beginnt »»
# 2:  Beth Revis – Godspeed: Die Suche
# 3:  Beth Revis – Godspeed: Die Ankunft
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(© goodreads)

About the author – Beth Revis:
Beth Revis wrote her first books as a student in classrooms, when the professors did not hold her interest and she jotted down stories instead of taking notes.
Beth writes science fiction and fantasy novels for teens. Her debut novel, ACROSS THE UNIVERSE, will be published by Razorbill/Penguin in Spring 2011. Beth is represented by Merrilee Heifetz at Writers House.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Truly, Madly, Deeply, You

English Cover

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‘Truly, Madly, Deeply, You’
by Cecilia Robert

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Inhaltsangabe:
Four days before Valentine’s Day, Liese Hansfeld is determined to shut the door to her house, as well as her heart, for her annual four days of mourning her one true love. Little does she know her best friend Freytag Meier is just as determined to keep her from her ritual. He’s ready to pick the lock to her apartment door and camp in her living room if that’s what it takes.
What Freytag isn’t prepared for is the surge of deep-rooted emotions he feels for Liese, but two things stand in his way: the grief and guilt she still clutches close to her heart, and a man who threatens to snatch Liese from under Frey’s watchful eye. Frey is determined to distract her into forgetting her pain. But is that enough to ease her grief, or help her see he can be more than her best friend?  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Diese Kurzgeschichte handelt von Liebe, Freundschaft, großen Gefühlen aber auch von Verlust, Trauer und Vergebung – und zwar sich selber.
Daher steht hier auch nicht die Handlungen und eine actionreiche Geschichte im Vordergrund, sondern die Firguren darin, und wie sie sich in der jeweiligen Situation fühlen. Es sind die Menschen, die hier zählen.

Der Beginn war toll umd hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Liese war mir aber leider teilweise zu blauäugig und hat vieles nicht gesehen oder verdrängt, was vor ihrer Nase passiert ist . Daher war ich auch manchmal etwas frustriert wegen ihr. Frey war im Vergleich dazu wirklich toll, aber auch er hätte mich fast zur Verzweiflung getrieben mit seiner Vorsicht und langsamen Annäherung an Liese. Auch das er ihr alle Wünsche erfüllt hat, besonders im Bezug auf die beiden Freunde Ben und Carmen, war störend, und ich hätte diesen Ben schon viel früher die Meinung gesagt.

Trotz allem war es eine honigsüße Geschichte, die man schnell und einfach lesen kann. Der Schreibstil war sensibel und eingehend bildlich geschrieben, hat mir sehr gut gefallen und war auch sehr passend.
Leider war es nur eine Kurzgeschichte und daher war nicht lange etwas da zum Lesen. ;) Aber ich werde sicherlich wieder etwas von dieser tollen und einfühlsamen Autorin lesen.

Cover:
Das Cover ist wunderschön und zeigt für mich auch perfekt die beiden Hauptfiguren. *schön*

All in all:
Eine gute Idee und zuckersüße Umsetzung, die gerne länger hätte sein können! Ein Kurzgeschichte für romantische Herzen. ♥

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)

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About the author – Cecilia Robert:
Cecilia Robert lives in Vienna with her two children, has an incurable obsession with books, anything romantic, TV and medieval architecture. When not working in her full time job, catching up with her two children, writing or reading, she can be found, knitting or crocheting, taking photos of old buildings…  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Schicksalsrad

English Cover

German Cover

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‘Schicksalsrad’ by Ilona Andrews
(Fate’s Eddge)

Land der Schatten # 3 ...

Inhaltsangabe:
Die ehemalige Hochstaplerin Audrey Callahan hat ihrem kriminellen Dasein abgeschworen. Doch als ihr Bruder in Schwierigkeiten gerät, erklärt sie sich bereit, einen letzten Diebstahl zu begehen. Dabei begegnet ihr der mit allen Wassern gewaschene Kaldar, der ihr Herz schon bald höher schlagen lässt. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Auch in Schicksalsrad konnte mich die Geschichte überzeugen und ich habe das Buch innerhalb von nur zwei Tagen verschlungen. *hach*
Mir ist aufgefallen, dass Andrews Schreibweise flüssiger zu lesen ist und mir hier insgesamt ihr Schreibstil besser gefallen hat; so als hätte sie sich nun richtig eingeschriebenen. Also hier eine positive Entwicklung!

Aber dennoch bleibt der Grundton der gleiche, der mich in den anderen Bänden bereits gefesselt hat und auch der Handlungsverlauf ist so aufreibend und spannend wie zuvor. In diesem Teil begleiten wir Kaldar, der für den Spiegel einen Auftrag übernimmt, der sich wieder gegen die Hand richtet und auf den es auch Kaldar, als Rache für Murids Tod im zweiten Teil, abgesehen hat. Durch mehrere überraschende Begebenheiten, werden in diesen Auftrag auch George, Jack und Gaston hineingezogen, was ich sooo klasse fand. Aber wir lernen auch neue Figuren kennen, wie zum Beispiel die liebreizende Audrey, die mir gefallen hat, aber auch die böse Helen.

Die Charaktere im Buch waren alle zusammen sehr liebenswert und das ist auch der große Pluspunkt bei Andrews Büchern, dass die Figuren so sympathisch sind und man sie bald sehr gerne hat. Wie auch hier Kaldar, der durch sein spitzbübisches Grinsen und intelligenten Witzeleien punkten. Audrey ist eher am Boden geblieben und steht mutig für sich ein – verbal aber auch mit Körpereinsatz.
Das George und Jack ebenfalls mit von der Partie waren und nun vier Jahre älter sind, als im ersten Teil, hat mir sehr gut gefallen, weil ich die beiden einfach liebe. Daher war es auch nett, neben den Sichtweisen von Kaldar und Audrey, auch Jacks Sichtweise zu lesen. Und ich hoffe sehr, dass Andrews auch noch einen Teil für George und Jack schreiben wird. *Daumen drücken*

Bisher konnte ich nur loben und es war auch ein gutes Buch – keine Frage – besonders für Fans der Reihe. Aber dennoch war Teil eins bisher immer noch der Beste und das ist nicht nur meine Meinung, sondern das habe ich auch von anderen gehört.
Für mich liegt es daran, dass ich Liebesbeziehungen in Büchern brauche und wenn es wie hier für Erwachsene ist, dann hat man auch gewisse Erwartungen diesbezüglich. Aber nur Teil eins konnte mich in diesem Punkt zufrieden stellen. Hier entwickelt sich die Beziehung von Kaldar und Audrey extrem langsam und wenn etwas passierte, dann immer nur total kurz, mal ein Kuss oder so. Und der Höhepunkt der beiden war fast erst gegen Ende und auch hier nicht in dem Ausmaß, der wünschenswert gewesen wäre. Schade :-(
Daher war dieser Punkt derjenige, der mich am meisten gestört hat.

Außerdem war es für mich unnötig auch Kapitel aus der Sichtweise der Feinde zu schreiben. Obwohl es hier weniger oft war wie in Teil zwei.

Im nächsten Band kommt Richard an die Reihe und ich bin neugierig, was uns erwarten wird und hoffe, dass auch in seinem Buch wieder die vorherigen Figuren eine Rolle spielen werden, wenn auch nur kurz, wie hier George, Jack, Gaston, Cerise, William, Rose und Declan. Es ist immer wieder toll und eine riesige Wiedersehensfreude für mich. :-)

German Cover:
Ich finde das englische Cover total schlecht gemacht und die Gesichter entsprechen überhaupt nicht meinem Bild von den Figuren. Hingegen sind bisher die deutschen Covers immer sehr ansprechend gestaltet, wobei ich es aber schade finde, dass nun von der Farbe Blau/ Lila auf Geld/ Gold gewechselt wurde. Passt meiner Meinung nach nicht so gut zu den anderen zwei Vorgängern. *schade*

All in all:
Ein guter dritter Teil, der vom Stil ähnlich wie seine Vorgänger ist und wieder mit zahlreichen Actionszenen und spannender Handlung trumpfen kann. Trotzdem reicht er leider nicht an den ersten Band heran.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Egmont Lyx

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Serienreihenfolge:

# 1: Ilona Andrews – Magische Begegnung »»
# 2: Ilona Andrews – Spiegeljagd »»
# 3: Ilona Andrews – Schicksalsrad »»
# 4: Ilona Andrews – Steel’s Edge (dt. Titel unbekannt)

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(© goodreads)

About the author – Ilona Andrews:
Ilona Andrews is the pseudonym for a husband-and-wife writing team. Ilona is a native-born Russian and Gordon is a former communications sergeant in the U.S. Army. Contrary to popular belief, Gordon was never an intelligence officer with a license to kill, and Ilona was never the mysterious Russian spy who seduced him. They met in college, in English Composition 101, where Ilona got a better grade.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Geisterhauch

English Cover

German Cover

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‘Geisterhauch’
by Darynda Jones

(Second Grave on the Left)

Charley Davidson # 2...

Inhaltsangabe:
Charley Davidsons beste Freundin Cookie bittet sie, ihr bei der Suche nach einer Bekannten zu helfen, die seit Kurzem vermisst wird. Ihr Verschwinden scheint mit einem rätselhaften Mord zusammen zu hängen, dem Charley auf den Grund gehen soll. Zugleich wird Charley vom Geist des attraktiven Reyes heimgesucht, der sie vor einer Horde Dämonen beschützen will.
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
WAS ist mir Reyes in diesem Buch passiert oder mit den beiden als Paar? Reyes war fast nicht anwesend und ich habe ihn schmerzlich vermisst. Und Charley war stur wie ein Esel (Reyes Worte, nicht meine ^^) und hat sich ständig mit ihm über das gleiche Thema gestritten, anstatt wenigstens einmal die Zeit mit ihm zu genießen. Was dazu führte – klarerweise – dass überhaupt keine erotischen Szenen zwischen den beiden vorgefallen sind. Ja okay, sie haben sich geküsst, das war es aber auch schon. Aber generell war Charley sehr auf sich alleine gestellt und mir hat die Romanze viel zu sehr gefehlt, als dass ich das Buch vollkommen genießen hätte können.

Die Handlung war wie im ersten Teil eine Mischung aus knallharten Actionszenen, gepaart mit grenzenlosem Humor. Charley bekommt eine Woche nach dem Ende des ersten Buch einen neuen Fall, in dem sie eine verschwundene Freundin von Cookie finden möchte. Dabei stoßen sie auf andere Morde und ganz nebenbei deckt Charley weitere auf und wird selbst wieder einmal von mächtigen Leuten bedroht und geht dabei einige Male selber fast ‚hops‘. Aber es wäre nicht Charley, wenn sie sich davon einschüchtern ließe oder ihre große Klappe verlieren würde. Sie nimmt alles mit einem Charme an, der manchmal etwas ‘tief’ ist – zugegeben, aber sie hat eine wahnsinnig einnehmende Art: witzig und brillant, aber trotzdem selbstkritisch und einfach nur ulkig. Ihre inneren Monologe oder Dialoge mit anderen sind Grenzgenial und ich musste bei jeder Seite mindestens zweimal kichern (und ich kichere sonst nicht ^^) oder laut losprusten. Der Wortwitz in den Büchern von Jones ist erste Klasse und ich konnte mich hier köstlich amüsieren, auch wenn ich von der Handlung selber nicht so überzeugt war. Was aber nicht daran lag, dass es langweilig gewesen wäre – nein – es war ständig was los und mehrere Dinge passierten gleichzeitig, dass man ständig weiterlesen musste. Aber Reyes war eben leider nie dabei. :/

Außerdem ist mir leider die Grundgeschichte mit dem Himmel und der Hölle und den Dämonen daraus zu übernatürlich und geht mir schon zu viel Fantasie. Ich mag zwar Fantasie, aber Urban und noch realitätsbezogen. Ich fürchte aber, dass dieses Höllenthema, rund um Charley und Reyes, noch weiter zunehmen wird. Aber wir werden sehen.

Generell war das Buch von Enttäuschungen für Charley geprägt, da ihr Vater sie benutzt und als Köder verwendet hat, was sogar mir weh getan hat und auch Reyes war zum Ende hin einfach ein Arsch. Nach allem was sie für ihn riskiert und getan hat, sie einfach so fortzuschicken – wow – das war heftig und ich habe mit Charley mitgelitten. Außerdem entrinnt sie mehrmals den Tod und muss immer weiter kämpfen, ohne dass sich eine wirklich Besserung zeigt. Dafür hat sie von mir aber den Durchhalte-Bonus gewonnen, denn ich hätte schon lange den Hut darauf geworfen.

Cover:
Mir gefällt das Cover mit der roten Farbgebung leider nicht so gut, wie das von Teil eins und ich wäre generell dafür gewesen, wenn man die englischen Cover verwendet hätten, denn die passen einfach zur Geschichte und zu Charley. ;)

All in all:
Auch, wenn dieser Band schwächer war, ist es trotzdem noch eine wahnwitzige, spannende Serie, die ich nicht missen möchte und sie ist schon alleine wegen dem Humor und Wortwitz absolut empfehlens- und lesenswert!

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Egmont Lyx

Serienreihenfolge:

# 1:     Darynda Jones – Das Flüstern der Toten »»
# 1,5: Darynda Jones – For I Have Sinned (eBook Short Story)
# 2:     Darynda Jones – Geisterhauch »»
# 3:     Darynda Jones – Third Grave Dead Ahead
# 4:     Darynda Jones – Fourth Grave Beneath My Feet

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(© goodreads)

About the author – Darynda Jones:
NYTimes and USA Today Bestselling Author Darynda Jones won the 2009 Golden Heart® in the paranormal category for her manuscript FIRST GRAVE ON THE RIGHT. As a born storyteller, she grew up spinning tales of dashing damsels and heroes in distress for any unfortunate soul who happened by, annoying man and beast alike. After the Golden Heart final, she pimped herself as best she could, landed an amazing agent and has sold 8 books to St. Martin’s Press. Darynda lives in the Land of Enchantment, also known as New Mexico, with her husband of more than 25 years and two beautiful sons
(Source: goodreads.com)

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[Rezension] Die Stadt des roten Todes

Masque of the red Death

English Cover

Die Stadt des roten Todes

German Cover

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‘Die Stadt des roten Todes’
by Bethany Griffin

(Masque of the Red Death) # 1
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Inhaltsangabe:
Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft.
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Bei diesem Buch bin ich hin und her gerissen und kann mich auch schwer entscheiden, wie ich es bewerten soll. Zu einem war die Handlung wirklich spannend, auch obwohl man zuerst in die Geschichte reinkommen musste, und zu Beginn von der Autorin vieles erklärt wurde. Natürlich nicht alles auf einmal, sondern man bekam häppchenweise Rückblicke und Andeutungen von den Figuren, um sich die Puzzlesteine selbst zusammen zu fügen, um zu erfahren, wie es zu dieser Krankheit, der Seuche gekommen ist und was seitdem alles passiert ist.

Diese Welt hier, die beschrieben wird und in der die Hauptfigur Araby lebt, ist unwirklich und grausam, voller Tod, Krankheit, Armut und Leid. Und für mich war im Grunde das Hauptthema, das hier bearbeitet wurde, die Frage, was das Leben überhaupt lebenswert macht. Was, wenn alle rund um einen sterben, man nur mehr Verlust und Trauer kennt und keine Hoffnung auf Besserung hat? Und was hält einen dann noch auf den Beinen und schürt den Lebenswillen?

Und trotz allem, obwohl man in Realität nicht in dieser Welt leben möchte, wie in manch anderen Büchern, konnte ich mich nicht davon losreißen und musste immer weiterlesen, weil ich es spannend fand, was daraus wird und wie die Figuren darin überleben oder sich verändern werden.
Hinzu kommt, dass es nicht nur darum geht, vor der Seuche geschützt zu bleiben, sondern werden auch Rätsel aufgeworfen, die man zusammen mit den Charakteren entschlüsseln kann und dabei ist nicht immer klar, wer der Gute oder der Böse ist. Ich bin mir noch nicht mal jetzt hundertprozentig sicher, nachdem Ende des ersten Teils und daher warte ich jetzt schon fieberhaft auf den zweiten Teil, der hoffentlich ebenfalls bald erscheint.

Araby und Will gehören zu meinen Lieblingscharakteren im Buch und es tut mir furchtbar leid, dass zu sagen, aber hier kommt ein Liebestriangel vor. Ich dachte, dieser Trend hat wieder abgenommen, aber da habe ich mich zu früh gefreut. Obwohl ich ein bekennender Will Fan bin, da er aufrichtig, mutig und fürsorglich ist, und nebenbei noch ganz umwerfend aussieht und mit Tattoos geschmückt ist, bin ich mir nicht ganz sicher, ob er auch im zweiten Teil eine wichtige Rolle spielen wird. Ich denke, dass er zwar am Ende an Arabys Seite sein wird – hoffe ich sehr – aber, dass er im zweiten zurücktritt und die Bühne vermehrt für Elliot frei gibt.
Elliot, Bruder ihrer besten Freundin und noch einiges mehr, hatte zwar ein paar gute Stellen im Buch, aber generell finde ich ihn zu fanatisch und zu wenig besorgt oder bedacht. Er wirkt oft zu skrupellos und bei ihm weiß man nicht, woran man ist. Daher kann ich leider weniger mit ihm anfangen.

Dieses Buch ist zwar wieder eine von vielen Dystopien, die in einer apokalyptischen Szenario spielt, aber dennoch hat es etwas eigenständiges und auch die Sprache hebt sich von den normalen Büchern in diesen Genre ab. Außerdem wurden gut die Gefühle, die Gemütsregungen und das schlechte Gewissen und Trauer von Araby beschrieben und man konnte sich gut in sie einfühlen. Auch wenn Araby nicht immer klug oder edelmütig – vor allem anfangs – gehandelt hat, war es verständlich. Und auch ihre Entwicklung war nachvollziehbar und nicht zu überzogen, wie es oft in anderen Jugendbüchern vorkommt.

Cover:
Wunderschöne Cover, wobei mir die englische und die deutsche Version gut gefallen. Ein bisschen besser finde ich sogar das Englische, weil es sich mehr von anderen Covern abhebt.

All in all:
Eine traurige, schwerfällige Geschichte, die aber durch Spannung und Aufklärung mancher Geheimnisse trotzdem begeistern kann. Hinzu kommt, dass es die Frage ‚warum wir kämpfen‘ aufwirft und somit auch den Leser zum nachdenken bringt. Wie weit würde ich gehen? Wie stark wäre ich in dieser Situation? Usw. usf.
Ich liebe solche Bücher, in denen man selber gut reflektieren kann und über generelle Fragen zum grübeln beginnt.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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Serienreihenfolge:

#1:  Bethany Griffin – Die Stadt des roten Todes »»
#2:  Bethany Griffin – Dance of the Red Death
2,5: Bethany Griffin – Glitter & Doom
#3:  Bethany Griffin – Untitled

Bethany Griffin

Goodreads.com

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About the author – Bethany Griffin:

Bethany Griffin teaches high school English and creative writing.
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»

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[Rezension] Slide

English Cover

German Cover

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‘Slide: Durch die Augen des Mörders’
by Jill Hathaway

Slide #1
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First Sentence:
“Ich sitze zusammengesunken an meinem Pult und versuche, die Augen offen zu halten.”

Last Sentence:
” ‘Ich habe mich schon entschieden’, sage ich und ziehe hin am Ärmel seiner Lederjacke herein.”

Inhaltsangabe:
Sie hat die schreckliche Wahrheit gesehen – durch die Augen eines Mörders.
Die sechzehnjährige Vee hat Narkolepsie. Und wenn es nicht schon genug wäre, plötzlich in der Schule, im Kino oder bei Freunden einfach einzuschlafen, wandert Vees wache Seele während des Schlafens in den Körper eines anderen. Vee sieht, was diese Person gerade sieht – ohne deren Taten beeinflussen zu können. Doch noch nie war es so grausam wie in dieser Nacht: Sie sieht durch die Augen eines Mörders. Und sie kennt das Opfer: Es ist Sophie, die beste Freundin ihrer Schwester Mattie. Für die Polizei sieht es aus wie Selbstmord, nur Vee kennt die schreckliche Wahrheit, und sie begreift schnell, dass auch Mattie in Gefahr schwebt. Nur – wie soll sie herausfinden, in wessen Körper sie war? (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Zuallererst hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht und nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe, stand für mich fest, dass ich es lesen muss. Ein Mädchen, das an Narkolepsie leidet, dabei aber nicht schläft, sondern in den Körper anderer Menschen wandert und genau bei einer solchen Wanderschaft, wird sie Zeugin eines Mordes, denn sie befindet sich im Körper des Mörders und sieht durch seine Augen…
Das klingt doch schon einmal total spannend und wie ein rasanter Jugendthriller, der einem packt und nicht mehr los lässt. Genau das habe ich mir erhofft, aber stattdessen nur einen etwas seichten Jugendroman bekommen, der ein paar mysteriöse Aspekte bereit hielt und sich eher zäh präsentierte, anstatt wirklich den Leser mitzureißen.

Mein größtes Problem bei diesem Buch, hatte ich wohl mit der sehr einfachen Schreibweise und den derart kurzen Sätzen, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben, besonders am Anfang. Hier finde ich, passt diese Schreibart überhaupt nicht zum Inhalt des Buch, die ja eigentlich eher düster und traurig sein sollte, aber das hat man an der Sprache nicht richtig erkennen könnten. Es war oft viel zu verniedlicht, zu kindlich, oder vielleicht wirkte es nur auf mich so?!

Was für mich zusätzlich nicht ganz zusammen gepasst hat, war die Tatsache, dass die Hauptfigur Sophie (Vee) eigentlich erst 16 ist und den Tod ihrer Mutter nicht verkraftet und sich dadurch von den meisten anderen abgeschottet hat. Einerseits wirkt sie sehr kindlich auf mich, aber auf der anderen Seite zeigt sie doch wieder relativ viel Mut und Integrität, das für mich zu ihrer restlichen Einstellung und Charakterbeschreibung nicht gepasst hat. So ist es mir leider auch mit anderen Figuren in der Geschichte gegangen und ich kann nicht sagen, welcher Charakter mich vollends überzeugt und begeistert hätte.

Dafür war die Handlung und der Inhalt interessant und es gab oftmals Wendungen und Andeutungen, die mich selber immer wieder rätseln ließen, wer denn nun der Täter und Mörder ist und was überhaupt der Grund dafür ist. Bis zum dreiviertel des Buches konnte ich wirklich keine richtige Lösung finden, erst später ging mir ein Licht auf und das hat mir gut gefallen, da ich sonst sehr rasch den wahren Übeltäter erkenne, daher war hier länger rätseln und damit auch mehr Spaß gegeben. Obwohl Schreibstil und Charaktere nicht ganz nach meinem Geschmack waren, konnte der Handlungsverlauf überzeugen; hier besonders der letzte Teil, da er meiner Meinung nach auch vorstellbar klang und eine gute, realistische Erklärung und Motiv zur Tat bot.

Das Ende war zwar abschließend mit dieser Geschichte, doch dennoch blieben ein paar Dinge offen, um einen zweiten Teil zu ermöglichen. Und wie ich im Nachhinein festgestellt habe, gibt es tatsächlich ab Frühling 2013 den zweiten Teil auf Englisch zu kaufen. Wann und ob dieser auch in Deutsch erscheint, kann man noch nicht mit Sicherheit sagen. Zurzeit bin ich mir aber auch noch unschlüssig, ob ich den weiteren Teil auch noch lesen werde.

German Cover:
Das Bild mit dem Mädchen und den Falten am Rand gefällt mir persönlich wirklich gut und hat etwas Mysteriöses an sich, was zur Inhalt der Geschichte passt.

All in all:
Die Grundidee des Buches war gut, aber ich hätte mir mehr Spannung und große Gefühle gewünscht. Aber leider plätscherte die Handlung etwas vor sich hin und es gab leider keine atemberaubende Höhepunkte.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)

 

Quotes:

“Aber es ist falsch zu denken, dass der Tod nur ein Verlust ist. Er ist auch etwas, an dem man wächst. Der Tod ist immer da und flüstert einem ins Ohr. Er lebt überall; in deinen Erinnerungen, in allem, was du denkst und sagst und fühlst und wünscht.”
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“Dann wird es hell, und das Buch ist ausgelesen. Es hat mich verschlungen und wieder freigegeben, und ich bin ein anderer Mensch als zuvor.”
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Serienreihenfolge:

#1:    Jill Hathaway – Slide »»
#2:    Jill Hathaway – Impostor
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Success.

(© goodreads)

About the author – Jill Hathaway:
Jill Hathaway lives in the Des Moines area with her husband and young daughter. Having earned her BA in English Education from the University of Northern Iowa and her MA in Literature from Iowa State University, she teaches high school English and dual credit courses for Des Moines Area Community College.
SLIDE, her debut, will be released from Balzer + Bray/HarperCollins in 2012..
(Source: goodreads.com)

Visit her Website »»
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.Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Fischer FJB


[Rezension] Sam und Emily

English Cover

German Cover

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‘Sam und Emily: Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls’
by Holly Goldberg Sloan

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First Sentence:
“Die Wochentage waren ihm einerlei. Mit Ausnahme des Sonntags.”

Last Sentence:
“Alles, was man tun musste, war, der eigenen inneren Stimme zu folgen. Und zu lauschen.”

Inhaltsangabe:
Ist es Schicksal oder Zufall, wenn ein Augenblick entsteht, der unvergesslich ist? Sam Border ist immer auf der Flucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen. Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal. Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören. Doch das Schicksal ist launisch. Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und Glück und Unglück liegen nah beieinander.   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Sam und Emily ist, wie der Name schon sagt, eine liebliche, aber auch traurige Geschichte über die Zufälle des Lebens, die zum Glück oder Unglück führen können. Kleine Begebenheiten, im Kleinen betrachtet nur Nichtigkeiten, welche vielleicht nichts zu bedeuten haben, aber wenn man sie im großen Ganzen des Lebens mit den Verwicklung mit anderen Menschen betrachten, das gesamte Leben auf den Kopf stellen, einen neuen Kurs einschlagen oder Kettenreaktionen auslösen können. Goldberg spielt mit diesen kleinen Zufällen, mit diesen kleinen Winks des Schicksals und führt uns auf eine spannende, faszinierende Reise der ungewöhnlichen Zufälle, wobei sie nie den roten Faden, das Gesamtbild aus den Augen verliert. Und genau das ist es, was dieses Buch zu etwas besonderem macht und sich dadurch von anderen abhebt und dafür verdient sie jeden einzelnen Punkt in meiner Bewertung.

Aber leider gibt es nicht nur diese positiven Aspekte im Buch, sondern ich habe auch etwas zu bekritteln, was für mich das Lesevergnügen gemindert hat und auch der Grund für die geringere Bewertung ist. Ich bin mir im Klaren, dass dies nur eine subjektive, persönliche Vorliebe ist, aber mich hat es gestört, dass alles aus der dritten Person geschrieben wurde. Es gab einen ‚allwissenden Erzähler‘, der ständig die Personen, deren Gedanken, Gefühle und Vergangenheit zusammengefasst und erzählt hat. Diese Art zu Schreiben erinnerte mich sehr an alte Klassiker, wie zb. ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘, die genauso vorgingen und daher ist es für die heutige Zeit auch etwas untypischer und man ist es weniger gewöhnt  – ich zumindest. Dadurch hat man zwar viel – und auch unnötiges – von jedem einzelnen vorkommenden Charakter erfahren – und ich stelle mir das Schreiben dafür sehr schwierig vor  – aber dadurch konnte ich weniger Gefühle für die Hauptfiguren aufbauen. Sie waren zwar da, aber ich konnte sie mit meinen Fingern irgendwie nicht erfassen, sie nicht spüren.

Sam und Emily waren als Charaktere in diesem Buch interessant und ich habe sie auch lieb gewonnen, genauso seinen kleinen Bruder Riddle, aber leider war zu wenig Verbundenheit durch diesen ‚allwissenden Erzähler‘ vorhanden. Ich hätte viel lieber mehr von den beiden erfahren, bzw. von ihnen als Paar und was sie geredet haben, ihre Dialoge gelesen, über ihre Gefühle, als sie sich das erste mal berührten oder küssten, wie es für sie war zusammen zu sein. Aber das kam quasi nicht richtig vor, da es von diesem ‚Erzähler‘ nur nebenbei berichtet wurde. Das fand ich sehr schade und hat mich daher wohl am meisten gestört.

Aber trotzdem hat es mir gut gefallen, besser als andere Bücher, weil die Geschichte an sich wirklich tragisch war und man sofort mit den Hauptfiguren mitfühlte. Besonders bei Sam und Riddle – ihnen einfach endlich etwas Glück und ein besseres Leben wünschte. Und obwohl diese ‚Erzähler‘-Sache zwischen mir und dem Buch gestanden ist, hat es trotzdem Momente gegeben, die mich mitgenommen haben, sogar so sehr, dass ich ein oder zweimal wirklich viele Tränen vergossen habe – um ehrlich zu sein, ich habe total geheult … ;)

Also wie ihr sehen könnt, hat das Buch seine Stärken und seine Schwachstellen, aber es liegt wohl bei jedem Leser selber, ob er mit dieser Erzählart etwas anfangen kann oder nicht.

German Cover:
Das Cover hat seinen eigenen Charme und der Titel dazu spiegelt perfekt den Inhalt der Geschichte wieder. Dazu merkt man die Liebe, mit der das Cover entworfen wurde, mit wunderbaren Details und einem besonderen Material.

All in all:
Ein tragisches, aber auch entzückendes und gefühlvolles Buch, das mir bis auf die Erzählweise sehr gut gefallen hat. Wer sich an solch einen ‚Allwissender- Erzähler‘ nicht stört, so wie ich mich, hat hier ein umwerfenden Buch vor sich, das ich nur empfehlen kann.

Rating:
3,5 of 5 points – (I really liked it).

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

©Arena Verlag

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About the author – Holly Goldberg Sloan:
Holly Goldberg Sloan was born in Ann Arbor, Michigan, and spent her childhood living in California, the Netherlands, Istanbul, Washington, DC, and Oregon. She has written and directed a number of successful family feature films. The mother of two sons, Holly lives with her husband in Santa Monica, California. I’ll Be There is her debut novel. (Source: goodreads.com)

Visit her Website »».

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