Tag Archives: 2 punkte

[Rezension] Wispernde Schatten

German Cover

English Cover

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‘Wispernde Schatten’
by Daniel Blythe

Shadow Runners # 1.

Inhaltsangabe:
Jede Nacht derselbe Albtraum. Seit Miranda mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Firecroft Bay gezogen ist, hat sie keine ruhige Nacht mehr. Und den ganzen Tag fühlt sie sich von Schatten verfolgt. Als es im Bus dann auch noch schneit und an der Schule die PCs explodieren, ist sich Miranda sicher: Irgendetwas geht hier vor – etwas Düsteres, Geheimnisvolles. Doch Josh und seine Freunde glauben, sie könnten es aufhalten. Und sie behaupten, Miranda habe besondere Fähigkeiten, die ihnen dabei helfen … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Immer wieder hoffe ich, wenn ich ein ähnliches Buch in dieser Zielgruppe mit diesem Thema anfange zu lesen, dass ich auf eine weitere, neue Harry Potter ähnliche Reihe stoße, mit der gleichen tollen Verzauberung, werde aber immer wieder aufs Neue enttäuscht. Auch hier war es eher eine fahle Geschichte, von der ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft hatte.

Die Figuren sind ungefähr alle in dem Alter von 12 bis 14 Jahre und sind Untergrund-Detektive oder Ghostbusters, die paranormale Phänomen beobachten und aufklären, um die Welt zu retten. Das geht vor allem gut, weil niemand Kinder verdächtigt. Natürlich hat jeder dieser Kinder eine spezielle Fähigkeit – nicht unbedingt Übernatürliche – sondern einfach, einer ist ein Computerfreak, die andere ist ein Genie und weiß mit elf Jahren mehr als so mancher Fünfzigjähriger.

Zu dieser Gruppe stößt auch Miranda, die dreizehnjährige Hauptfigur, die hier ihre Geschichte erzählt und nach ein gewissen Zeit ein Mitglied wird, da sie das Böse spüren kann, sie sogar in ihren Träumen davon verfolgt wird.

Für mich waren die Figuren etwas widersprüchlich. Ich kann mir schwer vorstellen wie solche eine Gruppe, solche eine Geschichte im wahren Leben bestehen könnte, ob es solche Kinder überhaupt gibt. Und ich weiß nicht – einerseits sollen es Kinder sein, aber verhalten sich viel zu erwachsen und wissen viel mehr als alle anderen. Für mich war das nicht realistisch oder nachvollziehbar und eine richtige Bindung konnte ich auch nicht zu ihnen aufbauen.

Leider war es mehr ein Lese-Muss als ein Genuss, und ich war froh, als ich endlich damit durch war. Die Handlung war nicht sehr spannend und vorhersehbar. Genauso konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen und war mir viel zu kindlich und leicht. Okay, einige werden jetzt sagen, es ist ja auch ein Kinderbuch und deshalb sollte man nicht so streng sein. Aber wie schon oben erwähnt – Harry Potter war zu Beginn auch ein Kinderbuch, für Kinder gedacht, und ich kann mich noch genau erinnern, dass die Handlung spannend, überraschend und unvorhersehbar war und der Schreibstil sowieso einfach unglaublich gut war. Auch für Erwachsene!

Jedenfalls kann ich dem Buch wegen der Handlung, Figuren und dem Schreibstil nicht mehr als zwei Punkte geben, und das obwohl ich die Altersempfehlung schon mit einberechnet habe. Man kann Kinderbücher auf alle Fälle besser machen, und dieses hier konnte mich leider nicht überzeugen. Vielleicht finden ja trotzdem einige Kinder Gefallen daran, aber dann sollte man sich an die Altersbeschränkung von ca. 12 Jahren halten.

Cover:
Das Cover passt zur Geschichte und gefällt mir von der Aufmachung auch besser, als das Englische.

All in all:
Das war wohl leider wieder nichts. Ich sollte in Zukunft meine Finger von Kinderbüchern lassen und daraus lernen. War nicht mein Fall, aber könnte trotzdem interessant sein für Kinder der Zielgruppe.

Rating:
2 of 5 points – (Read at own risk) .

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Serienreihenfolge:
#1: Daniel Blythe – Wispernde Schatten »»
#2: Daniel Blyhte – Unbekannter Titel

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(© goodreads)

About the author – Daniel Blythe:
Daniel Blythe was born in Maidstone and educated at Maidstone Grammar School and St John’s College, Oxford. He is the author of three Doctor Who novels including Autonomy, as well as the novels The Cut, Losing Faith and This Is The Day. He has also written the non-fiction books The Encyclopaedia Of Classic 80s Pop, I Hate Christmas: A Manifesto for the Modern-Day Scrooge, Dadlands: The Alternative Handbook For New Fathers, the irreverent politics primer X Marks The Box and the collectors’ guide Collecting Gadgets and Games from the 1950s-90s. In 2012, Chicken House published his book for younger readers, Shadow Runners. Daniel now lives in Yorkshire, on the edge of the Peak District, with his wife and two children. (Source: Goodreads.com)

Visit his Website »»

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an den:

©Chicken House


[Snapshot] Easy

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es in meine Augen empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘Easy’ by Tammara Webber.

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich keine Rezension zu diesem Buch schreiben, aber da zu viele zu gute Bewertungen im Internet herumschwirren, konnte ich mich nicht zurückhalten und ich muss meine Kritik hier loswerden. Da ich hiermit eher jene ansprechen möchte, die das Buch schon gelesen haben oder die Inhaltsangabe kennen, weil es auf ihrer Wunschliste liegt, gehe ich nicht mehr besonders auf die Handlung ein.

Ich gebe zu, es war schnell und einfach zu lesen und es konnte auch an gewissen Stellen überzeugen, aber die waren leider die Ausnahme.
Zu einem war die Schreibweise etwas zu ‚slang-mäßig‘ für mich und vor allem die Dialoge haben mich total aus meinem Leserhythmus gerissen, mit diesen ewigen Slang-Wörtern und ‚coolen‘ Abkürzungen. Ich fand das nicht toll oder gar perfekt jugendlich, sondern einfach nur nervig und ich musste deswegen öfter mit den Augen rollen. Außerdem wird auch nach kurzen Passagen immer wieder  in der Zeit gewechselt, ohne einer Markierung oder Andeutung, was mich besonders am Anfang äußerst verwirrt hat und dazu führte, dass ich manche Sätze doppelt lesen musste.

Hinzu kommt, dass ich Jackie nicht wirklich leiden konnte. Sie hat mich genervt wie schon lange kein Charakter mehr und ihre Handlungen war total widersprüchlich mit ihren Erfahrungen und Gedanken. Ich habe es zwar versucht und sie hat sogar mein Interesse und Mitgefühl am Anfang erhalten, weil ihr das mit dieser fast-Vergewaltigung passiert ist, aber danach ging es fast ständig bergab.
Wie erwähnt wird Jackie im ersten Kapitel fast vergewaltigt und entkommt nur, weil ihr ein Retter zur Seite steht. Was ich aber danach komisch und sehr idiotisch fand, ist, dass sie nur wenige Tage danach wieder ganz normal durch die Gegen läuft und sich mit ihrer Freundin Kleidchen kauft, die eng, kurz und einen Schlitz bis zur Hüfte haben… um sexy und ‚leicht zu haben‘ auszusehen und ich weiß ja nicht, wie ihr dazu steht, aber wenn ich knapp aus einer fast-Vergewaltigung rauskomme, bin ich doch ‚etwas‘ gehemmt deswegen und vorsichtiger. Aber Jackie nicht, außer sie trifft kurz Mal wieder auf ihren Fast-Vergewaltiger… dann ist es so, als ob sie sich wieder daran erinnert, was fast passiert wäre.
Versteht mich nicht falsch, ich würde nicht wollen, dass sie nun verängstigt ist und sich nicht mehr aus dem Haus traut, aber wenn so etwas fast passiert, denkt man doch, dass derjenige etwas vorsichtiger mit sich umgeht und andere Gedanken hegt, als wie sie mit dem heißen Typen zusammen kommen soll, der sie gerettet hat…

Außerdem entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen Lucas und Jackie nicht wie gewöhnlich erst durch reden, kennenlernen und dann herum machen – sondern umgekehrt. Gespräche finden nämlich fast keine statt zwischen den beiden und irgendwie verstehen sie sich nicht einmal im ‚normalen‘ Leben -  sie funktionieren nur gemeinsam, wenn sie miteinander rum machen. Das fand ich sehr schade und hat mir überhaupt nicht gefallen. Es waren zwar viele Liebesszenen, aber da ich die Charaktere nicht wirklich mochte (bis auf Lucas), war mir die Romantik daher auch ziemlich egal und ich habe es eher unbeteiligt gelesen.

Weiters war die Geschichte mehr als vorhersehbar (Lucas/ Landon) Hallo?? Und ich habe die ganze Zeit lange im Voraus geahnt, was als nächstes passiert und es gab keine richtigen Handlungs-Highlights im ganzen Buch. Der Plot plätscherte ohne roten Faden einfach so dahin und das war’s auch schon.

Gerade Mal das Ende mit Lucas seinem Hintergrund war überraschend, aber dafür so präsentiert, dass es für mich nicht gepasst hat. Sein Schicksalsschlag war tragisch und hätte große Emotionen aufbauen können, aber sogar dass hat die Autorin verhunzt. Schade, schade.
Je länger ich darüber schreibe, desto mehr merke ich, wie sehr mich dieses Buch, die Handlung und die Figuren aufregen, dass ich mein Rating von 3 auf nur noch 2 Punkte verringern muss. Funktionierte leider gar nicht für mich und ich würde es auch keinem weiterempfehlen.

Wenn euch Bücher im Genre ‚Contemporary Romance’ interessieren, liest lieber ‘Beautiful Disaster‘ oder noch besser als Jugendbuch-Version davon: ‚Pushing the Limits‘ – dort sind Figuren mit Hirn und Charme, die einem bewegen und nicht dazu nötigen, das Buch aus Frustration, gegen die Wand knallen zu wollen. .

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Quotes:

Lucas: “The night we met-I’m not like that guy.” His jaw was rigid.
“I know tha-” He placed a finger over my lips, his expression softening.
“So I don’t want you to feel pressured. Or overpowered. But I do, absolutely, want to kiss you right now. Badly.”

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Ein Dankeschön für das eBook an:

© netgalley.com

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[Rezension] Schattenwandler: Jacob #1

English Cover

German Cover

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‘Jacob’ by Jaquelyn Frank

Schattenwandler # 1
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Inhaltsangabe:
Seit Anbeginn der Zeit gibt es die dämonischen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten. Ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz eingehalten wird: Jacob. Siebenhundert Jahre widerstand er jeglicher Versuchung, richtete zahllose Schattenwandler, die sich bei Vollmond ihren dunklen Trieben hingaben. Doch als er die schöne Isabella rettet, flammt eine Leidenschaft in ihm auf, die er nie zuvor kannte. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht. (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich mag Urban Fantasy, Paranormal Romance für Erwachsene und auch Wesen mit einzigartigen Fähigkeiten, also dürfte man auch meinen, dass dieses Buch perfekt nach meinem Geschmack wäre. Tja, leider hat diese Kombination nun zum ersten Mal nicht funktioniert.

Die größte Schuld daran, gebe ich der Schreibweise der Autorin und den Charakteren. Und vor allem diesem ständige Wechsel der Sichtweise, der nicht von Kapitel zu Kapitel vonstatten ging, sondern Absatzweise und auch total schnell und ohne Logik passierte, dass ich zuerst total verwirrt war. Dies besserte sich zwar nach einigen Kapiteln, nachdem ich etwas reingekommen bin, aber es war für mich immer noch sehr störend.

Neben diesen Faktoren, war – wie schon erwähnt – generell die Schreibweise von Frank etwas seltsam und außerdem hat sie sehr, sehr, sehr, sehr viele (ihr sehr was ich meine^^) – Wortwiederholungen verwendet, was in einem veröffentlichten Buch einfach nicht passieren darf.
Noch dazu schmeißt sie mit Adjektiven um sich, wie bei einem Ausverkauf und als Leser, wird man geradezu von ihnen erschlagen, sodass alles zu aufgebauscht, zu viel und zu nervig ist – beziehungsweise sogar ins Lächerliche gezogen wird. Daher hat die Autorin meiner Meinung nach, überhaupt kein Gefühl dafür, wenn es genug ist.
Außerdem waren diese ständigen Wiederholungen und Beschreibungen sehr auf das Äußerliche und auf die ‘zum Sabbern animierenden’ Körperteile beschränkt. Was bei mir aber nicht erotisch ankam, sondern mich fast zum Lachen gebracht hätten. Ehrlich gesagt, sind im Gegensatz dazu manche Jugendbücher prickelnder, die weniger ‘zeigen’, aber bei denen man dafür mit dem Herzen dabei ist. Bei diesen zwei Figuren hier, war es mir egal, wie sie es und was sie treiben – sie berührten mit nicht, keine Spur.

Wo wir beim zweiten großen Problem wären, dass ich beim Lesen hatte – und zwar mit den Charakteren, die zwar anfänglich interessant wirkten und mich dazu animierten weiterzulesen, aber das änderte sich bald rasant.
Jacob ist ein primitiver Macho-Kerl, der es nicht einmal aushält, wenn ein anderer Mann seine Bella anfasst, obwohl diese verletzt ist, und der andere sie heilen möchte. Noch dazu die Namen? Wie kann man nach Twilight die Figuren Bella und Jacob nennen? Aber egal – kommen wir zu Isabella, oder wie Jacob sie liebevoll nennt, auch ‚Bella‘. *Augen verdreh*
Sie ist zu Beginn sympathisch und wirkt auch nett und echt, aber dieser Eindruck verliert sich nach der ersten Kampfszene, bzw. bei der ersten Erotikszene im Buch, in der sie in einem fremden Schloss aufwacht, sich nicht wundert, dass sie nur mehr ein Hemd trägt – ein fremdes Männerhemd. Sie damit hinunter stolziert wie in ‚billigen Filmen‘ und dort auf den heißen Jacob trifft, der ihr im Kampf zur Seite gestanden hat. Aber anstatt über alles übersinnliche zu reden oder Erklärungen zu fordern – ich wäre schon sehr neugierig oder verängstigt, wenn ich gerade vorher ein Monster getötet hätte, von dem ich noch nicht einmal wusste, dass es sie gibt und mich fast umgebracht hätten, aber gut – Nein, Bella steht über diesen Dingen und ist für Jacob die Verführung in Person und sie haben statt aufklärender Gespräche, einfach Mal fast eine heiße Nummer, … wenn man es so nennen kann. Ich musste eher mit dem Kopf schütteln.

Tut mir leid, klingt ja nicht ganz nett, aber ich habe die ganze Geschichte über keine Verbindung zu den Figuren bekommen und dieses ewige hin und her schmachten, ohne Grund, schon vom ersten Abend an und immer nur auf die Äußerlichkeiten bezogen, war äußert nervig. Sollte man sich nicht vorher etwas kennenlernen, auch den Charakter einer Person erfahren, bevor man sich verlieben kann? Oder ist das nur in ‚meiner Welt‘ so? Wie kann man sowieso davon reden, wenn man quasi nichts voneinander weiß und nur weil der andere nicht hässlich ist und gut aussieht – geht es denn noch oberflächlicher? *seufz*
Also ich präferiere eindeutig Bücher, in denen sich die Freundschaft und später die Beziehung langsam entwickelt – was ja hier eindeutig nicht der Fall war!

German Cover:
Das Bild ist ein wahrer Hingucker und ich glaube deswegen habe ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Ich finde es generell immer gut, wenn man nicht das ganze Gesicht sieht, um seine eigene Fantasie spielen zu lassen.

All in all:
Schade um das Buch, denn die Grundidee mit den Dämonen, die den verschiedenen Elementen zugeteilt werden, mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet, wäre interessant gewesen. Aber da aus der eigentlichen guten Idee, keine gute Umsetzung wurde, werde ich diese Reihe nicht fortsetzen und mich anderen Autoren widmen, die wissen was sie tun.

Rating:
2 of 5 points – (Read at own risk)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Egmont Lyx

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.Serienreihenfolge:

# 1: Jacquelyn Frank – Jacob »»
# 2: Jacquelyn Frank – Gideon
# 3: Jacquelyn Frank – Elijah
# 4: Jacquelyn Frank – Damien
# 5: Jacquelyn Frank – Noah
# 6: Jacquelyn Frank – Adam.

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(© goodreads)

About the author -
Jacquelyn Frank:
She lives in Asheville NC and has written a book…or two…or is it ten?
(Source: goodreads.com)

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[Snapshot] Dearly Beloved (dt.)

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es in meine Augen empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘Dearly, Beloved’
by Lia Habel.

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(© goodreads)

Meine Meinung:
Ich habe wirklich versucht dieses Buch zu mögen, mehr als Band eins, bei dem ich auch schon meine Probleme hatte, aber wieder hat es nicht funktioniert. Müsste ich es in zwei Wörter fassen, kann ich nur sagen ‚zu lange‘ oder ‚langweilig‘. Ehrlich, man braucht sich doch nur die Inhaltsangabe anzusehen, um zu erkennen, dass hier jemand gewaltige Probleme hat, sich kurz zu fassen – und das ist auch im gesamten Buch so. Mehr als 500!! Seiten habe ich gelesen, bei einem langsamen, zähen Verlauf, den man auch auf 250-300 Seiten zusammenfassen hätte können und jeder wäre damit glücklicher gewesen.

Die Handlung verlief unglaublich langsam, ohne richtige Spannung aufzubauen und es war viel zu viel unnötiges Gerede zwischen drinnen. Genauso störend empfand ich es, dass bei jedem Kapitel wieder dieser ständige Wechsel der Charaktere stattfand. Natürlich wieder hauptsächlich zwischen Nora und Bram, den Hauptfiguren der Geschichte, aber trotzdem kamen auch viele andere zu Wort, wie die beste Freundin Pamela, oder auch die ‚Bösen’ in der Geschichte, was ich total unnötig fand, weil es mich wenig interessier, was sie denken. Es reicht mir am Ende eine Zusammenfassung, warum sie dieses und jenes getan haben; fertig.
Hinzu kommt, dass am Anfang viel zu viele Infos und Charaktere waren und nur so mit Namen um sich geworfen wurde, dass ich schwer zu kämpfen hatte, jeden richtig zu zuteilen.

Das positive an dem zweiten Teil war, dass ich mit Pamela besser zurecht gekommen bin, da sie echt und authentisch wirkt und trotz ihrer großen Probleme, die vergangen Monate mit den Zombies zu verkraften, nicht den Kopf einzieht, und sich ihre Schwäche eingesteht. Aber nicht auf eine nervige Art, sondern real, wie man es sich in so einer Situation gut vorstellen könnte. Daher waren mir ihre Kapitel fast am liebsten und ich fand ihre Entwicklung mit diesem Lord interessant und dies ist auch der Grund, dass ich weiterlesen wollte – und, weil ich das Buch über netgalley bekommen habe ;)

Von Nora war ich auch mehr überzeugt, als im ersten Buch und ich finde sie zwar manchmal etwas übertrieben und zu furchtlos, aber andererseits mag ich auch ihre freche, selbständige Art. Ob dies zwar in den restlichen Hintergrund der Story passt und authentisch wirkt, sei dahingestellt, da ansonsten doch alles sehr prüde und vorschriftsmäßig geschildert wird.
Außerdem finde ich es – sorry an alle Fans – eklig, wie sie da mit Bram rumknutscht usw. usf. Ich meine, der Typ ist ein Zombie! Zugegeben, er ist vielleicht einer, der noch nicht so verrottet ist, wie die anderen, und auch noch recht hübsch… aber er ist ein Zombie, verdammt nochmal! Er hat Narben, wurde schon mehrmals am Körper zusammengeflickt und fault quasi während der Geschichte vor sich hin … und Nora knutscht mit ihm! *würg* – Hier zb. ein Auszug aus der Geschichte – geht leider für mich gar nicht!:

His lips found my brow, the sensation instantly identifiable due to the bit of thread that stitched his broken lower lip together. I loved his every scar.

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Nach dem zweiten Teil habe ich mich dazu entschlossen, die Reihe abzubrechen. Da ich aber neugierig bin, was aus den Zombies wird (– ich rechne nämlich mit einer Heilung, damit Bram nicht sterben muss), und ich wissen möchte, wie sich die Beziehung von Pamela und diesem Lord entwickelt, werde ich dann einfach die Rezis zum letzten Band verfolgen. Mehr aber nicht..

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Ein Dankeschön für das eBook an:

© netgalley.com

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[Snapshot] Death and the Girl next Door (eng.)

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Snapshots
are short- reviews of my already read books, which sould give a litte insight of how I liked the books, if I think it’s worth reading and for which taste it would fit..

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‘Death and the Girl next Door’
by Darynda Jones.

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(© goodreads)

My opinion:
For this book I’ve got high expectations, because I’m a huge fan of Jones’ adult series ‘Charley Davidson’ and hence, I’ve been very glad about this new series here. Unfortunately, it couldn’t keep up with my big hopes.
I was aware beforehand that this one will be a Young Adult book and therefore it’ll have some big difference to the other books, but however, it was more different than I had expected.

First of all I found some occurrences in the book full of cliché and stereotyped, with this dark, foreign, sexy boy, who is immediately interested in the main protagonist Lorelei, even though she doesn’t look especially beautiful, or that at the moment of their first meeting she would have said something great/ funny/ special to him, which would have caught his attention. Nope – but still he was only focused on her. *sure*
And situation I’ve already got this too often and read it in too many other books and hence, I’m disappointed in Jones, because she has also taken this way and I’ve wished for more creativity from her.

As well as in the other book series of her, there are supernatural occurrences and beings in the book, only not a reaper or such, but other things. I won’t tell you much about it, because I don’t want to spoil it for you, but the solution at the end, which is presented and clears up everything, wasn’t my taste and I don’t really liked it. It was too outlandish for me – and concerning fantasy, I’m usually quite open-minded.
So actually I really love fantasy and supernatural elements, but here this was even for me too overstrung and simply too much in all, so that it seemed fulsome and fake.

I had also my problems with the characters and wasn’t such a great fan of them as for example of Charley or Reyes, from Jones’ adult series. Partial they appeared like an imitation of them, but only trimmed to teenagers and Jones has reached a little bit too deep in the box of ‘stupid jokes and imbroglios‘. Though Lorelei was quite okay and I also could get along with the other characters, but unfortunately not more than this, and sometimes also here, I had to roll with my eyes irritated. I noticed here, that Jones tried to write juvenile for teenagers and, hence, it was too volitional for me and not authentic.

Unfortunately, this was not a book for me, after the great Charley Davidson world and I don’t know, if Jones just should stay at what she can – namely to write erotic, amusing and exciting adult books, instead of distinguishing herself also in the Young Adult genre. For me this attempt hasn’t really worked. Nevertheless I give still rate the book with three points for the quick and rapid reading, which the book has to offer. At this moment I’m not sure, whether I’ll track this series in the future or not, that remains to be seen.
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Quote:

Brooklyn: “If Cameron kidnaps you, kills you, then buries your lifeless body in a shallow grave in the desert where your remains lay decomposing for several decades until they’re accidentally discovered by some guy on a journey to awaken his spirit at the Salinas Pueblo Missions, can I have your iMac?”
Lorelei: “You’ve really thought this out.”
Brooklyn: “I love your iMac.”
Lorelei: “I love my iMac too, and you’re not getting her.”
Brooklyn: “But you’ll be decomposing.”

Brooklyn: “That boy needs a hobby.”
Lorelei: “Stalking is a hobby.”
Brooklyn: “So is serial killing.”

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Thanks for the reviewer’s copy to:

© netgalley.com

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Snapshot: Der Wald der tausend Augen

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es in meine Augen empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘The Forest-Wald der tausend Augen’
by Carrie Ryan.

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(© goodreads)

Der erste Teil ‚Wald der tausend Augen’ in der Buchserie ‚The Forest of Hands and Teeth’ entführt die Leser in eine surreale Dystopie, in eine Welt, welche aus einem Horrorfilm stammen könnte. Es wird in der Gegenwart die Geschichte von Mary erzählt, welche in einem Dorf mitten im Wald lebt, das umgeben ist von einem Zaun und dem Forest of Hands and Teeth. Der Zaun ist dazu da, um die Dorfangehörigen vor den Bewohnern des Waldes zu beschützen, welche tödlich sind. Wer sich noch keinen Reim aus dem Namen machen konnte… hierbei handelt es sich um Zombies und sie werden auch genauso beschrieben wie wir sie kennen: zerfressene Körper, hängende Glieder, eingesackte Augen und alles zusammen blutverschmiert und stöhnend wandern sie umher, ewiglich untot auf der Suche nach lebendem Fleisch.

Von Thema her hätte mich das Buch wirklich sehr interessiert und auch der Weltenaufbau von Ryan hat mich überzeugt, doch das war so ziemlich alles.
Durch die Schreibweise von Ryan hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl das Buch nur aus einer Distanz lesen zu können. Nichts wurde definitiv beschrieben was Gefühl, Reaktionen und Handlungen betrifft und oft waren längere Zeitspannen dazwischen, die dann im Nachhinein erzählt wurden. So etwas mag ich leider gar nicht, weil ich bevorzuge eine Handlung, die während dessen passiert, während ich es lese und in der ich mit fiebern kann mit den Charakteren.

Aber gut, hier wäre es mir sowieso egal gewesen, weil ich nämlich mit der Hauptfigur Mary nie warm geworden bin. Von den ersten Seiten an schwärmt sie einem Typen nach, dann bekommt sie endlich, nachdem der Leser ihre Weinerei 2/3 des Buches ertragen musste, und dann ist er ihr nicht genug – weil sie will das Meer sehen! JA genau – es geht hier die ganze Zeit um das verdammte Meer, das Mary unbedingt sehen will und dafür ist sie bereit alles und jeden zu opfern. Noch dazu trifft sie einige sehr stupide und auch egoistische Entscheidungen, nur um sich im Nachhinein ständig zu fragen warum sie das getan hat und suhlt in ihrem Selbstmitleid und schlechtem Gewissen. Und dieser rote Faden zieht sich durch das gesamte Buch!

Außerdem war es mehr als unsinnig, dass sich Mary ständig um ihr Liebesleben den Kopf zerbrochen hat und auch über andere unnötige Dinge sinniert hat, während 1 Meter weiter ein Drahtzaun aufgebaut ist auf dem Zombies hängen und nach ihr lechzen und stöhnen. Hallo?? Was soll ich sagen?- man muss Prioritäten setzten und irgendwie haben hier im Buch die Figuren manchmal sehr bizarr gehandelt. Einziger Lichtblick war Travis, oder der Hund. :)

Ein weiterer Tiefpunkt war das Ende, das eigentlich irgendwo mitten in der Geschichte kam und keine der offenen Fragen, die sich die Protagonisten unentwegt gestellt haben, beantwortet. Ich wäre ja schon zufrieden gewesen, wenn ich wüsste, dass diese im nächsten Band aufgearbeitet werden um die Mysterium zu erklären, auf die man im Plot gestoßen ist. Aber nein, Ryan zieht es lieber vor das nächste Buch aus der Sicht einer anderen Person zu erzählen und das war für mich der ausschlaggebende Punkt, das nächste Buch sicher nicht zu lesen.

Ich bin nun wirklich sehr endtäuscht von diesem Buch weil mich das Genre Zombie und Horror, gemixt mit einer Liebesgeschichte sehr interessiert hätte. Daher bin ich jedem Dankbar, der mir zu diesem Thema andere gute Buchtipps geben könnte! Würde mich freuen, thx.

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Aus Interesse habe ich ein paar Rezensionen zum zweiten Teil gelesen und weil ich 2 davon so lustig fand und auch widerspiegeln wie teilweise absurd der erste Teil war, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Also folgt einfach den Links, falls ihr sie lesen wollt.

Rezension # 1 *köstlich*

Rezenzion # 2 *auch interessant*

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Serienreihenfolge:

# 1: Carrie Ryan – The Forest of Hands and Teeth
# 2: Carrie Ryan – The Dead-Tossed Waves
# 3: Carrie Ryan – The Dark and Hollow Places

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Rezension: Delirium

German Cover

English Cover

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‘Delirium
by Lauren Oliver

Delirium # 1
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First Sentence:
“It has been sixty-four years since the president and the Consortium identified love as a disease, and forty-three since the scientists perfected a cure.”

Last Sentence:
“I love you. Remember. They cannot take it.”

Inhaltsangabe:
Before scientists found the cure, people thought love was a good thing. They didn’t understand that once love — the deliria — blooms in your blood, there is no escaping its hold. Things are different now. Scientists are able to eradicate love, and the government demands that all citizens receive the cure upon turning eighteen. Lena Holoway has always looked forward to the day when she’ll be cured. A life without love is a life without pain: safe, measured, predictable, and happy. But with ninety-five days left until her treatment, Lena does the unthinkable: She falls in love. (Source: goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Es gibt viele, welche dieses Buch lieben und andere, die damit weniger anfangen können. Ich hatte durch die große positive Resonanz hohe Erwartungen, die mir dieses Buch leider nicht erfüllen konnte. Zu einem konnte ich leider überhaupt nichts mit dem Schreibstil von Oliver anfangen. Was mich selber verwundert hat, da ich ihn in ihrem anderen Buch ‚Before I Fall‘ in Ordnung fand. Doch hier hat ihr Stil durch die viel zu melodische Sprache, die eher zur Poesie und Gedichtbänden, als zu einem Roman passt, es schwer gemacht die Handlung voran zu treiben. Für mich kam dadurch das eigentlich Geschehen ins stocken und Oliver hat meiner Meinung nach mehr die Gefühle, die Gedanken der Hauptprotagonistin und die Umgebung beschrieben, als den Plot abwechslungsreich oder spannend zu gestalten.

Zu gute halten möchte ich ihr aber, dass die Idee, dass in dieser Zukunft die Liebe als Krankheit angesehen wird und für Herzerkrankungen, Schlaganfälle oder sogar den Tod verantwortlich ist, sehr gut war. Es hat einen neuen Zugang zu den ganzen Dystopien gegeben und schon alleine deswegen war ich neugierig auf den weiteren Verlauf. Aber ich finde, dass die Autorin aus dieser interessanten Idee viel zu wenig heraus geholt hat.

Schon von Beginn an wirkte die Geschichte mit der totalitären Überwachungs- Gesellschaft sehr abgekupfert von anderen Büchern wie ‚Uglies‘, ‚Matched‘,… in der die Hauptprotagonistin, hier Lena, selbst von diesem System überzeugt ist und erst nach und nach bemerkt, dass es nicht richtig ist. Wie so oft in solchen Büchern gibt den Anstoß dazu ein attraktiver Junge, in diesem Fall heißt er Alex, der sich von einem Treffen auf das andere in Lena verliebt. Zusammen sind sie nun dazu gezwungen sich heimlich gegen das System zu stellen, ansonsten droht ihnen das Gefängnis oder sogar der Tod.

Besonders Lena kommt mir im ganzen Buch, vor allem am Anfang, sehr naiv und blauäugig vor und verleugnet sich selbst. Auch die Tatsache, dass immer wieder angesprochen wird, dass Lena nicht das attraktivste Mädchen ist, aber ihre beste Freundin aussieht wie ein Model, aber trotzdem im Endeffekt Lena die ‚besondere’ ist, hat mich öfter mit den Augen rollen lassen. Wie oft muss man sowas noch lesen? Aber gerade hier hat es mich des Öfteren zum ‚fremd- schämen‘ veranlasst. (Wenigstens ist mir in diesem Buch ein weiteres Liebestriangel erspart geblieben, welche nur allzu gerne in Jugendbüchern verwendet werden)
In meinen Augen war Alex das einzige positive in dem Buch und, wie schon oben erwähnt, auch die Grundidee, dass Liebe eine Krankheit ist und wir ohne sie und den einhergehenden Gefühlen, wie auch den verbundenen Schmerzen, glücklicher und gesünder wären.

Was mir neben dem Schreibstil ebenfalls nicht gefallen hat, war die Handlung, welche ich ehrlich gesagt von den ersten Seiten an fast genauso kommen sah. Es war wenig Spannung oder überraschende Wendungen enthalten, die mich stocken ließen. Entweder hat Oliver zu eindeutige Hinweise im Verlauf des Buches gegeben oder die Handlung war zu geradlinig, dass man auch ohne viel Überlegungen auf diese Schlussfolgerungen kommen konnte.

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 ! SPOILER WARNUNG !
Hier stoppen, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt!

Um die Story kurz zusammen zu fassen: Ahnungsloses Mädchen und intelligenter, attraktiver Junge verlieben sich ineinander, in einer Welt wo Liebe verboten und als Krankheit angesehen wird. Was passiert dann?
Sie müssen es verheimlichen! Und klären nebenbei noch ein paar weitere unschöne Details in dieser verkorksten Gesellschaft auf und versuchen anschließend abzuhauen und zu fliehen. Bitte hebt die Hand – für wen war es nicht klar, dass einer von den beiden es nicht schafft? Und so wie beim Ende, ging es mir fast das ganze Buch! Ich hätte es eigentlich gar nicht komplett lesen müssen, um zu wissen was passiert. Es hätte nur die Ausmalung mit der poetischen Schreibweise gefehlt, was mich nicht gestört hätte.

Wenn ich mir jetzt meine Rezension nochmal ansehe und in Betracht ziehe, wie sehr ich mich beim Schreiben der Rezension geärgert habe, muss ich zugeben, dass ich doch mehr von diesem Buch enttäuscht war, als ich mir eingestehen wollte. Daher revidiere ich meine Bewertung von 2,5 auf nur mehr 2 Punkte. Ob ich das zweite Buch in dieser Serie auch noch lesen werde, steht in den Sternen. Es wird aber eher unwahrscheinlich sein. Es ist nicht mein Buch gewesen und nun bin ich neugierig wie ihr dazu steht. Ich freue mich auf Kommentare bezüglich eurer Meinung zu ‚Delirium‘.

Cover:
Das englisches Cover ist ein ‚Hingucker‘ und macht sicherlich neugierig auf das Buch. Das Deutsche finde ich leider einfach furchtbar und kann mir keine Sympathien abringen.

All in all:
Den Hype für dieses Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen und ich weiß noch nicht ob ich den  zweiten Teil lesen werde.

Rating:
2 of 5 points

Quotes:

Lena: “And now I know why they invented words for love, why they had to: It’s the only thing that can come close to describing what I feel in that moment, the baffling mixture of pain and pleasure and fear and joy, all running sharply through me at once.”

Alex: ” ‘Everyone is asleep. They’ve all been asleep for years. You seemed … awake.’ Alex is whispering now. He closes his eyes, opens them again. ‘I’m tired of sleeping.’ “

Lena: “I’d rather die my way than live yours.”

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Serienreihenfolge:

# 1: Lauren Oliver – Delirium »
# 2: Lauren Oliver – Pandemonium
# 3: Lauren Oliver – Requiem

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copyright: Jonathan Alpeyrie

About the author – Lauren Oliver:

BORN: 1982 in New York, New York

RAISED: Primarily Westchester, New York, with brief forays to Paris and a short stay in Queens

EDUCATED: Graduated from the University of Chicago in 2004 and from NYU’s MFA program in 2008

WORKED: As an editorial assistant and then assistant editor at Razorbill, a division of Penguin Books; currently, co-owns the literary development company Paper Lantern Lit.
(Source: http://www.laurenoliverbooks.com/)

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Review: Verbrannt

(© goodreads)

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‘Verbrannt’
by
P.C. und Kristin Cast

(Burned)

House of Night # 7.
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Inhaltsangabe:
Wenn Freunde sich nicht mehr vertrauen können, gewinnt das Böse die Oberhand…
Die Dinge stehen schlecht im House of Night. Zoeys Seele ist zerschmettert. Um sie herum ist alles zerstört, wofür sie je gekämpft hat. Und mit einem gebrochenen Herzen will sie lieber in der Schattenwelt bleiben. Stark scheint der Einzige zu sein, der zu ihr durchdringen könnte, doch dafür müsste er sterben. Und das würde Zoey umbringen. Doch auch Stevie Rae und Aphrodite könnten helfen, wenn sie nur wollten. Warum zögern sie? Ein Spiel mit dem Feuer, das alle verbrennen könnte. (Quelle: Amazon)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe fast einen ganzen Monat gebraucht um dieses eine Buch zu Ende zu lesen und das bedeutet nicht, dass ich keine Zeit zum Lesen hatte. Ganz im Gegenteil, den alleine in diesem Monat habe ich ca. 8 andere Bücher gelesen, die mich mitgerissen und gefesselt haben, während dieses hier eher einen Zwang darstellte. Diese Tatsache alleine dürfte genügen um meine Meinung zu diesem siebenten Teil der HoN Serie zu zeigen, aber ich möchte trotzdem ein wenig näher darauf eingehen.

Die Geschichte beginnt wie in jedem Buch genau dort, wo der letzte Teil geendet hat und erzählt wie Zoey’s Seele zersplittert nachdem sie mit ansehen muss, wie Kalona Heath ermordet und sie ihre gesamte geistige Kraft auf ihn schleudert. Was hier vielleicht interessant klingen mag, ist leider im Buch nicht besonders mitreißend geschrieben und gerade am Anfang plätschert die Handlung einfach so dahin. Zoey findet sich in der Anderswelt wieder und schlägt dort ihre Zeit mit Heath tot, der vor hat in dieser Zwischenwelt von Leben und Tod, mit Zoey zu bleiben, während Zoey immer mehr verblasst und ihr Gedächtnis, aufgrund ihrer zersplitterten Seele, verliert, die ebenfalls in dieser ‚Anderswelt‘ herum schwirren, diese aber nicht wieder in sich vereinen kann. Für wem das jetzt zu kompliziert klingt oder zu übernatürlich vorkommt, dem muss ich sagen, dass es im Buch nicht wirklich besser wird. Es spielt sich ein sehr großer Teil in dieser ‚Anderswelt‘ ab, in der alle physikalischen Regeln außer acht genommen wurden und hinzu kommt noch, dass hier Zoey noch mehr nervt als schon in der ‚realen‘ Welt. Weiters war diese ganze Sache mit Zoey und ihrem nahe kommenden Tod zu sehr aufgebauscht und zu hoffnungslos, dass ich dann am Ende direkt lachen musste, wie die Autoren ihre Lösung dazu präsentierten. Es war viel zu einfach gestrickt und im Grunde hätte man den ganzen mittleren Teil weg lassen können, wenn sich Zoey nur früher wieder zusammen gerissen hätte. Aber ich war noch nie ein Fan von Zoey und auch dieses Buch konnte mich nicht von ihr überzeugen. Und langsam frage ich mich wirklich, wie man so seinen Hauptcharakter präsentieren kann? Den für mich hat sie nichts besonders und spezielles, liebenswertes oder eine Einstellung und Verhalten, welche sie für mich sympathisch macht. Daher ist es sehr nervig, dass ihr alle Charaktere im Buch verfallen sind und sie huldigen wie eine junge Königin. Für mich unverständlich. *Kopf schüttel*

Um auch ein paar positive Seiten anzusprechen, komme ich ohne Umschweife auf die beginnende Liebesgeschichte von Stevie Rae und Rephaim, wie unglaublich sie auch klingen mag, da er eigentlich Kalonas Sohn und somit ein Rabenspötter ist. Aber während der gesamten Handlung hindurch lernte man ihn und seine Gedanken kennen und er hat sich mit seiner ablehnenden ‚ich will doch gar nicht gut sein‘- Einstellung, die er aber nicht leben konnte, weil er dafür zu sehr an Stevie Rae gebunden war, doch in unser Herz stehlen können.
Weiter Pluspunkte waren für mich Stark, obwohl auch er durch seine Zoey-Vergötterung etwas an meiner Toleranzgrenze kratzte, und vor allem Aphrodite und Darius. Sie bringt einen frischen Wind in die gesamte Handlung und sie gefällt mir mit ihrer ‘äußeren harten Schale’ und mit ihrer von oben herab- ‚Diva‘- Nummer, die sie abzieht um sich selbst zu schützen, hundertmal besser als Zoey es bisher je geschafft hat.
Man darf gespannt sein, ob sich die Handlung wieder nach oben bewegt bzw. ob die Geschichte weiterhin nur von den Nebencharakteren beflügelt wird, oder ob auch der Hauptplot rund um Zoey wieder an Qualität und Spannung zunimmt.

Cover:
Schön neben Zoey auch einmal andere Charaktere auf dem Cover zu sehen, obwohl mir Stevie Rae hier einfach zu jung und kindlich rüber kommt und es nicht ganz zu ihrem Verhalten und Charakter als rote Vampirin passt.

All in all:
Ein weiterer langer Teil, der sich wie Gummi zieht und nur durch die Nebenhandlungen mit Stevie Rae, Rephaim oder Aphrodite erträglich wird. Nur was für hartgesottene House of Night – Fans; die anderen könnten sich daran die Finger ‚verbrennen‘.

Rating:
2 von 5 Punkten

Quotes:

Rephaim: “I’m here because she’s here, and she belongs to me.”

Stark: “I’m her protection! I don’t care if it’s in this world or the next. Just show me how to get where she is, and I’ll be there for her.”

Aphrodite: “Oh, for crap’s sake, I can barely look at it, … and I usually love sparkly things.”

Serienreihenfolge:

# 1: Cast P.C und Kristin – Gezeichnet (Marked) »
# 2: Cast P.C und Kristin – Verraten (Betrayed)  »
# 3: Cast P.C und Kristin – Erwählt (Chosen) »
# 4: Cast P.C und Kristin – Ungezähmt (Untamed)  »
# 5: Cast P.C und Kristin – Gejagt (Hunted)  »
# 6: Cast P.C und Kristin – Versucht (Tempted)  »
# 7: Cast P.C und Kristin – Verbrannt (Burned) »
# 8: Cast P.C und Kristin – Geweckt (Awakened)
# 9: Cast P.C und Kristin – (Destined)

P. C. Cast

About the author – P. C. Cast:

P.C. Cast was born in the Midwest, and grew up being shuttled back-and-forth between Illinois and Oklahoma, which is where she fell in love with Quarter Horses and mythology (at about the same time). After high school she joined the United States Air Force and began public speaking and writing. After her tour in the USAF, she taught high school for 15 years before retiring to write full time.  Ms. Cast is a New York Times Best-Selling author and a member of the Oklahoma Writers Hall of Fame.  Her novels have been awarded the prestigious: Oklahoma Book Award, YALSA Quick Pick for Reluctant Readers, Romantic Times Reviewers’ Choice Award, the Prism, Holt Medallion, Daphne du Maurier, Booksellers’ Best, and the Laurel Wreath.
(Source: http://www.pccast.net/biography.html)

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