Tag Archives: 2.5 Punkte

[Rezension] Frostherz

English Cover

German Cover

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‘Frostherz’ by Jennifer Estep
(Dark Frost)

Mythos Academy # 3

Inhaltsangabe:
Als Streiterin der Götter hat Gwen Frost es alles andere als leicht: Nur mit Mühe konnte sie dem letzten Angriff der Schnitter des Chaos entgehen – und nun sieht sich nun ihrer größten mythologischen Herausforderung gegenüber … Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet...   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich hatte ja schon mit dem ersten Teil der Reihe meine Probleme, wobei mich Teil zwei wieder etwas versöhnlicher gestimmt hat. Daher war es für mich klar, dass ich auch Teil drei lesen möchte, schon alleine aus dem Grund, um zu erfahren was aus Gwen und Logan wird oder wie sich die Sache mit dem Chaosgott Loki zuspitzt.

Das Buch steigt nach den Winterferien ein und startet gleich einmal mit einer actionreichen Kampfszene, wobei man mitten ins Geschehen geschmissen wird und sogar Blut fließt oder Leute sterben… man merkt ein wenig, dass die Handlung und auch die Figuren erwachsener werden.

Dieser Punkt – muss ich zugeben – hat mir sehr gut gefallen in diesem Teil. Dass nicht nur die Handlung etwas reifer wird, sondern auch die Charaktere darin. Allen voran Gwen, die nun etwas weniger jammert und wehrlos daneben steht und nur zu sieht, sondern wirklich mit anpackt und genauso kämpft und sich oder andere verteidigt. Auch denkt man in den ersten Kapiteln, dass sich Gwen und Logan nun endlich näher kommen, aber da hat man sich dann doch etwas zu früh gefreut, denn der Spartaner taucht sehr wenig im Buch auf und erst gegen Ende gibt es auch wieder etwas positives zu verzeichnen – vorher streiten sie wieder, gehen sich aus dem Weg und Gwen schmachtet ihm verbittert hinterher. Tja, also so wie die letzten beiden Teile … was mich wirklich genervt hat.

Leider war das Buch, bis auf oben erwähnten positiven Punkt – sehr zäh zum Lesen. Gwen oder besser gesagt Estep schweift immer wieder bei Beschreibungen der Umgebung, Architektur, ewig langen Geschichten über Götter und bla bla bla ab, dass sich nichts neues in der Handlung getan hat und das was passiert ist, war mehr als vorhersehbar. Was war überraschend an dem warum sich Logan plötzlich zurück zieht, Daphne sauer ist oder die Sache mit Nickademis oder wo der Dolch versteckt ist…??
Das ist mir ALLES schon lange vorher klar gewesen und als sich das dann wirklich bestätigt hat, konnte ich nur gelangweilt gähnen. Entweder könnte Estep mehr Einfallsreichtum zeigen, oder nicht so viele Hinweise im Voraus geben – so wie sie es macht, ist es auf alle Fälle nicht überraschend.
Obwohl die ‚überraschende‘ Wende mit dem Fenriswolf nicht besonders originell war, fand ich diese Einbringung eines Tieres doch sehr süß – überhaupt mit dem kleinen später.

Und ich muss sagen, dass ich ein immer größerer Fan von dem anderen Spartaner Oliver werde. Daher hoffe ich, dass er im nächsten Teil eine noch größere Rolle spielen wird.

Zum Ende des Buches wurde es dann doch noch einmal spannend und ich habe sogar mit Gwen mitgelitten, während und nach dem Kampf und es hat mich doch bewegt, auch wenn sie sonst etwas schwerer von Begriff ist oder nervig wird. Daher denke ich, wird der nächste Teil, nun wo das mit Loki passiert ist, doch spannender und hoffentlich mit mehr Action und Handlung und weniger Beschreibungen und theoretischen Erläuterungen. Leider der bisher schwächste Band der Reihe, aber ich habe Hoffnung für die Fortsetzung. ;)

German Cover:
Wie auch die anderen Covers von Piper, passt dieses hier perfekt in die Reihe. Die violette Farbgebung hat mir beim Vorgänger zwar besser gefallen, aber hier finde ich die Augen sehr schön.

(© goodreads)

All in all:
Um es in einem Wort zusammenzufassen – ich bin ENTTÄUSCHT! :(
Habe mir bei diesem Teil wirklich mehr versprochen, was aber leider nicht erfüllt werden konnte. Meine Hoffnungen ruhen nun auf Teil Vier, der ein sehr schickes Cover hat – aber seht selber ->>

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)

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Quotes:

“Geht es dir gut?”, fragte Nickademes sanft.
Gwen: “Ich bin nicht verletzt, falls Sie das meinen. Aber ich weiß nicht, ob es mir jemals wieder gut gehen wird.
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Gwen: “Ich glaube, ich habe sie noch nie zuvor gesehen.”
Daphne: “Soweit ich weiß, ist Vivian recht still. Redet nicht viel, liest ständig, bekommt gute Noten, ist nicht allzu gut mit Waffen. Ein bisschen wie du, Gwen.”

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Piper ivi

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Serienreihenfolge:

# 0,5 Jennifer Estep – First Frost (Short Story nur als ebook)
# 1:    Jennifer Estep – Frostkuss »»
# 2:    Jennifer Estep – Frostfluch »»
# 3:    Jennifer Estep – Frostherz »»
# 4:    Jennifer Estep – Frostglut
# 4,5  Jennifer Estep – Spartan Frost
# 5:    Jennifer Estep – Midnight Frost
# 6:    Jennifer Estep – Untitled

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(© goodreads)

About the author – Jennifer Estep:
Jennifer Estep is a New York Times bestselling author, prowling the streets of her imagination in search of her next fantasy idea.
Jennifer writes the Elemental Assassin adult urban fantasy series for Pocket. Books in the series are SPIDER’S BITE, WEB OF LIES, VENOM, TANGLED THREADS, SPIDER’S REVENGE, and BY A THREAD.  (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Jenseits

Abondon

English Cover

Jenseits

German Cover

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‘Jenseits’ by Meg Cabot

Abondon Trilogie # 1...

Inhaltsangabe:
Als Pierce Oliviera mitten im Winter in einen eiskalten Pool stürzt, stirbt sie. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben – und können sie schließlich retten. Ein Wunder der Medizin, denken alle. Doch Pierce weiß es besser. Denn ihre Seele war an einem anderen, sehr unheimlichen Ort: der Unterwelt. Und nur durch einen Trick ist sie dem Herrscher über jene Welt entkommen. Niemand glaubt ihr, doch Pierce hat einen Beweis, dass sie dort war: Eine Kette, die gegen das Böse schützen soll, ein Geschenk des mysteriösen John Hayden, den sie dort traf. Doch was, wenn John das Böse ist?…
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Rezensionen für durchschnittliche Bücher sind immer die schwersten, so wie es auch hier der Fall war. Ich habe mich auf eine fantasiereiche, aber vor allem lustige Geschichte eingestellt, da ich bereits ein Buch dieser Autorin gelesen und dabei immer geschmunzelt habe. Nicht so hier. Natürlich versucht sie trotzdem witzig rüber zu kommen, aber sie schafft es leider nicht und es wird mehr ein Augen-drehen draus. *leider*

Das Buch erzählt von Piere, welche vor eineinhalb Jahren gestorben ist und in der Unterwelt auf einen Totengott stößt, der sie behalten möchte. Natürlich haut sie ab und kommt wieder zurück zu den Lebenden und glaubt, das alles wäre nur eine Halluzination gewesen, obwohl es doch komisch für sie ist, dass noch immer die Kette trägt, die ihr dieser Totengott, namens John – einfach nur John ^^ – gegeben hat. Außerdem begegnet sie ihm danach noch einige Male und muss sich eingestehen, dass sie doch nicht fantasiert hat oder vielleicht wird sie auch verrückt. Diese Frage – ob sie verrückt ist – stellt sie sich nämlich fast in jedem Kapitel, bzw. wird ihr das auch von anderen vorgeworfen. Auf diese Art versucht die Autorin wohl auch, Pierce manchmal witzig erscheinen zu lassen, bzw. lustige Begebenheiten zu erschaffen, aber irgendwie funktioniert es leider nicht.

Pierce war ein sehr chaotischer Charakter und ich weiß nicht, ob das Absicht war, oder einfach so passiert ist – mit Sicherheit kann man das nicht sagen. Obwohl sie fürsorglich war und versucht hat, immer zuerst auf andere zu schauen, sich um das Wohl anderer zu kümmern – vor ihrem eigenen Glück. Aber auch das wirkte eher erzwungen, damit man sie sympathisch findet und hat nicht zum Rest von ihr gepasst.

Wie Pierce, waren auch die Dialoge chaotisch, bizarr und nach meinem Eindruck einfach nicht stimmig, unpassend oder unlogisch zusammen gewürfelt. Das gleiche passiert auch mit der Erzählweise selber, da oft einfach so Rückblenden kommen und den Leser – mich – oft zuerst verwirrt zurückgelassen hat, bevor ich wieder den Faden gefunden habe… war alles in allem ein ziemliches Durcheinander. *seufz*

Und nicht einmal der männliche Hauptcharakter John Hayden konnte mich ganz von sich überzeugen. Zuerst ist er ein furchteinflößender Brummbär, der Pierce immer nur anbrüllt – obwohl man schon da erkennt, dass er eigentlich nur auf sie steht *gähn* – und dann wird er zwar netter, aber nicht wirklich interessanter und bekommt keine Tiefgang.

Komischerweise war die Handlung auch meistens ohne roten Faden und es gab vieles was mich genervt hat in dem Buch, aber trotzdem wollte ich dann gegen Ende hin weiterlesen, was auch der Grund ist, dass ich es noch so hoch bewerte, obwohl ich doch große Probleme mit dem Plot, den Figuren oder der Schreib-/ Erzählweise hatte.

Ich bin nun unentschlossen, ob ich diese Reihe weiterverfolgen soll, bzw. ob ich überhaupt noch ein weiteres Buch von Cabot lesen werde. Momentan ist meine Lust darauf sehr gering, aber das bedeutet nicht, dass sich das nicht noch ändern kann. ;)

Cover:
Das Cover ist okay für mich, obwohl es nicht ganz stimmig mit der Beschreibung vom Pierce im Buch ist. Das englische Cover passt im Vergleich viel besser zur Grundstimmung, wie auch zur Hauptfigur. Hier hätte man meiner Meinung nach das Cover übernehmen können.

All in all:
Leider konnte das Buch mit seiner wirren Handlung und der erzwungen witzigen Hauptfigur nicht bei mir punkten. Die Idee an sich wäre interessant gewesen, aber Cabot hat daraus leider eine zu zähe Geschichte gemacht, ohne roten Faden und Tiefgang in ihren Charakteren. Schade drum.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)

Quotes:

Pierce: ‘Mit weiß lackierten Fingernägeln hackten sie auf die Tastatur ihrer Smartphones ein, und ich war überrascht, dass sie gleichzeitig eine Tastatur bedienen und böse Blicke verschießen konnten. Das war Multitasking in bisher unerreichten Dimensionen.’

Mr. Smith: “Das heißt, bis letzte Nacht, als Sie ihn erneut aus der Fassung brachten und ich am nächsten Morgen das zerstörte Eingangstor vorfand und nebenbei auch noch das Diamant-Juwel einer verstorbenen Königin. Dann materialisiert sich aus dem Nichts ein Hurrikan und hält direkt auf unsere Küste zu. Wenn ich also einen Vorschlag machen dürfte: Warum versuchen Sie nicht einmal” – er sah mich mit seinen braunen Augen flehend an – “ein bisschen netter zu dem Jungen zu sein?”
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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Serienreihenfolge:

#1:  Meg Cabot – Jenseits »»
#2:  Meg Cabot – Underworld
#3:  Meg Cabot – Awaken
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Success.

(© goodreads)

About the author – Meg Cabot:
Meg Cabot was born on February 1, 1967. Fortunately she grew up in Bloomington, Indiana. After six years as an undergrad at Indiana University, Meg moved to New York City to pursue a career as an illustrator, at which she failed miserably, forcing her to turn to her favorite hobby–writing novels–for emotional succor.
She is now the author of nearly fifty books for both adults and teens, selling fifteen million copies worldwide, many of which have been #1 New York Times bestsellers, most notably The Princess Diaries series. In addition, Meg wrote the Mediator and 1-800-Where-R-You? series. Meg currently divides her time between Key West, Indiana, and New York City.
(Source: goodreads.com)

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[Rezension] Partials: Aufbruch

Partials

English Cover

Aufbruch

German Cover

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‘Partials: Aufbruch’ by Dan Wells

Partials #1


Inhaltsangabe:
Den Krieg gegen die Partials, künstlich erschaffene Menschen, haben nur wenige tausend echte Menschen überlebt. Die 16-jährige Kira begibt sich mit einer Gruppe Verbündeter nach Manhattan, ein Gebiet, das die übermächtigen Partials beherrschen. Und dabei entdeckt sie, dass nicht nur die Menschen, sondern auch die Partials vor dem Untergang stehen – und beide mehr gemeinsam haben, als sie ahnten.
Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern …   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war ein Kampf und das meine ich jetzt nicht so, dass es so spannend war und so viel im Buch passiert ist, sondern ich musste darum kämpfen, es überhaupt zu Ende zu lesen.

Zu einem lag das daran, dass vor allem der erste Abschnitt sehr langweilig war und nichts passiert ist, was für die Handlung im weiteren Verlauf wichtig gewesen wäre. Das Buch wurde in drei Abschnitte eingeteilt und den gesamten ersten Teil, hätte man fast streichen können oder zumindest drastisch kürzen, weil so viele unnötige Begebenheiten waren. Für mich hat die richtige Geschichte erst angefangen, als sie sich endlich nach Washington aufgemacht haben, beziehungsweise als sie endlich diesen Partials geschnappt haben. Natürlich waren immer wieder Passagen, die sich lange gezogen haben, was besonders daran lag, dass der Autor sich viel zu sehr auf die kriegerischen Strategien versteift hat, Waffenkunde präsentierte oder seitenlang die biologischen Vorgänge beschrieben hat. Ich wollte schon nachsehen, ob Dan Wells vielleicht ein Arzt ist.

Aber mein größtes Problem hatte ich wohl mit den Figuren in der Geschichte. Ich bin das ganze Buch nicht ganz mit ihnen klar gekommen oder habe auch keine Verbindung gespürt. Die Welt dieser Apokalypse war ja ganz gut beschrieben, aber dafür waren die Figuren rund um die Hauptperson Kira, umso flacher und nichtssagend. Sie waren nicht greifbar für mich und daher war mir auch ihr Schicksal so ziemlich egal.

Mein Verhältnis zu Kira hat sich zwar zum Ende hin etwas gebessert, aber trotzdem war sie mir einerseits viel zu kindlich, naiv und blauäugig, aber dann gleichzeitig wieder unglaublich mutig und riskierte ihr Leben für andere oder dafür, die Menschheit zu retten – aber das alles hat für mich nicht zusammen gepasst und war von den Haaren herbei gezogen. Einfach nur unecht.

Gerade mal Samm war ein Charakter von dem ich gerne noch mehr gelesen hätte oder den ich mir sehr gut als männlichen, romantischen Held vorstellen kann und hoffe daher sehr, dass wir das auch im nächsten Teil bekommen.

Zum Ende hin gab es dann doch noch Wendungen, mit denen ich einerseits gerechnet habe, aber auch eine andere, die mich doch überrascht hat. Dafür gebe ich nun doch 2,5 Punkte, weil ich es nicht vorher gesehen habe und weil ich nun doch wissen will, wie es weitergeht und trotz der Schwierigkeiten doch noch Band zwei lesen möchte. Vielleicht funktioniert dieser ja besser, weil die Vorgeschichte nun abgehandelt wurde.

German Cover:
Die Farbgebung des Covers gefällt mir richtig gut, aber ich Vergleich zum englischen Cover, gefällt mir dort das Bild eine Spur besser, da es Kira mehr entspricht und auch besser zum Inhalt der Geschichte passt.

All in all:
Ein schwieriger erster Teil einer neuen dystopischen Trilogie, welcher ich nach großen Problemen doch noch eine Chance mit dem zweiten Band geben möchte und hoffe dort auf mehr Action und weniger theoretisches Geplapper.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Piper ivi

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Serienreihenfolge:

#0,5: Dan Wells – Isolation (Short Story)
#  1:    Dan Wells – Partials: Aufbruch »»
#  2:    Dan Wells – Fragments
#  3:    Dan Wells – Untitled
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Success.

(© Dan Wells)

About the author – Dan Wells:
Dan Wells is a thriller and science fiction writer. Born in Utah, he spent his early years reading and writing. He is he author of the Partials series (Partials, with the second book coming early 2013) and John Cleaver series (I Am Not a Serial Killer, Mr. Monster, and I Don’t Want To Kill You). He has been nominated for both the Hugo and the Campbell Award, and has won two Parsec Awards for his podcast Writing Excuses. His newest novel, The Hollow City, was released in July. (Source: goodreads.com)

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[Rezension] Wilder Zauber: Hex Hall #1

English Cover

German Cover

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‘Wilder Zauber’ by Rachel Hawkins

Hex Hall # 1
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Inhaltsangabe:
Sophie Mercer ist eine Hexe. Doch die Sache mit der Magie klappt noch nicht so richtig. Als sie einer Mitschülerin helfen will, endet dies mit derart katastrophalen Folgen, dass ihre Mutter sie an die Hecate Hall schickt, ein Internat für junge Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dort teilt sich Sophie ein Zimmer mit der einzigen Vampirin der Schule. Bald nach ihrer Ankunft versucht ein Trio dunkler Hexen, sie für ihren Zirkel zu gewinnen. Und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den traumhaft gut aussehenden Hexer Archer — den Herzensbrecher von Hecate Hall. Da werden auf dem Campus einige Hexen angegriffen, und der Verdacht fällt auf Sophies Zimmergenossin.
(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich weiß selber, dass ich mich langsam wiederhole, aber wieder bin ich bei diesem Buch hin und her gerissen. Zugegeben, es war ja ganz nett zu lesen und einige Passagen waren okay, aber auch nicht mehr.

Dies hier ist eine Geschichte, die schon x-mal in verschiedenen abgeänderten Versionen vorgekommen ist, und auch hier kommt die Hauptfigur Sophie an ein Internat, vollgestopft mit fantastischen Wesen wie Hexen, Elfen oder Gestaltwandler. Die einzige Vampirin auf dem Internat ist Jenna und sie ist gleichzeitig ihre Zimmerkollegin und wird daher auch ihre einzige Freundin an der Schule. Passend, nicht?
Weiter geht es mit drei anderen Hexen-Schulkolleginnen, die von Anfang an biestig und gemein zu Sophie sind *Überraschung* und natürlich ist die Gemeinheit in Person mit dem heißesten Typen an der Schule zusammen, nur das dieser sich auch mit Sophie gut versteht und sich hier – klar – was anbahnt, obwohl Sophie ganz durchschnittlich aussieht und nur witzig ist. Das nimmt doch jeden für sich ein; ist doch logisch. Was ich nur nicht verstehe ist, warum gerade der heißeste Typ davon angezogen wird, sie aber nur eine Freundin an der GANZEN Schule hat?
Es folgen ein paar mysteriöse Anschläge und fast-Morde und alle sind ganz aus dem Häuschen, bis auf Sophie – natürlich – sie bleibt total cool und anstatt sich vor Angst in ihr Bett zu vergraulen, versucht sie die Unschuld ihrer Freundin Jenna zu beweisen und trifft sich Abends sogar mit einem Geist – ganz easy, oder? ^^

Okay, tut mir leid, ich bin wohl etwas in das Lächerliche abgerutscht, aber ich kann nicht anders. Es war manchmal einfach nur lachhaft öde oder zum ‘niederknien’ ungewollt komisch. Einerseits diese tolle Sophie, die alles schafft und kann und andererseits doch wieder nervös, schüchtern und unbeliebt ist. Klischee pur und das auch noch in einer schizophrenen Beschreibungsweise dieses einen Charakters.

Gut, aber lassen wir das. Wie ihr seht, bin ich kein Fan von Sophie, wobei ich so fair sein muss und sagen, dass es schlimmere Figuren in Büchern gibt und sie auch gute Seiten hatte, wie ihren Humor. Der Rest von ihr war mit leider zu unglaubhaft und zusammengewürfelt, dass das eine mit dem anderen nicht mehr zusammen gepasst hat.

Zur Handlung und zum Setting kann ich nur wiederholen, dass dies in unzähligen anderen Büchern bereits vorgekommen ist, angefangen von den Geistern, der Internatsbeschreibung, dem Schulball, an dem sich alles ändert bei der Liebesbeziehung usw usf. *würg*
Liest man vier ähnliche Bücher (Frostkuss, Night School, Evernight, Shadow Falls Camp,…) kennt man die Hauptpunkte von fast allen und nur Einzelheiten sind eigenständig und neu, so wie hier diese Dämonensache. Aber das war es auch.

Eigentlich würde ich das zweite Buch nicht mehr lesen, wenn es im Internat weiter gehen würde, so wie im ersten Teil, da ich aber bereits die Inhaltsangabe vom zweiten Teil kenne, und diese doch sehr anders klingt und abwechslungsreicher erscheint, werde ich dem nächsten Teil noch eine Chance geben. Ich hoffe sehr, auf eine positive Veränderung, aber wir werden sehen, ob diese stattfindet.

German Cover:
Wunderschönes Cover, das mich gleich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Trotzdem gefällt mir aber die englische Version besser und es ist ein wenig Schade, dass dieser Stil nicht übernommen wurde.

All in all:
Eine Grundidee, welche sehr ähnlich zu vielen anderen Jugendbüchern in einem Internat ist, aber am Ende doch noch die Kurve kriegt und mit etwas Eigenständigem punkten kann. Auch die Ankündigung des weiteren Verlaufs der Serie macht mich doch soweit neugierig, dass ich weiterlesen möchte, trotz dieser doch eher schlechten Bewertung des ersten Teils.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)

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.Serienreihenfolge:

# 1: Rachel Hawkins – Wilder Zauber »»
# 2: Rachel Hawkins – Dunkle Magie
# 3: Rachel Hawkins – Dämonenbann
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About the author -Rachel Hawkins:
Rachel Hawkins was born in Virginia and raised in Alabama. Before deciding to write books about kissing and fire, Rachel taught high school English for 3 years.
She is married to a geologist, which means that they have incredibly strange dinner conversation.
Rachel also has a little boy whose main hobbies are playing video games, running around in circles, and plotting his Future Intergalactic Take-Over.
When not writing books, Rachel enjoys reading, travelling, and knitting.
(Source: readingwritingrachel.blogspot.co.at/)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Egmont Lyx

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[Rezension] Die Wächterin

English Cover

German Cover

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‘Die Wächterin’
by Erica O’Rourke

Torn #2...

Inhaltsangabe:
Ohne die Liebe könnte das Leben so einfach sein. Doch ihren Gefühlen für den gut aussehenden Colin kann Mo Fitzgerald ebenso wenig entkommen wie den düsteren Geheimnissen in ihrer Familie. Und dann tritt auch noch der faszinierende Luc wieder in ihr Leben und zieht Mo in einen Kampf uralter magischer Dynastien … und in seinen Bann. Hin und her gerissen zwischen den beiden Männern in ihrem Leben ahnt Mo nicht, dass Luc ihr einiges verschweigt – und dass auch Colin ein finsteres Geheimnis hat …(Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Bei dem zweiten Teil der Torn Trilogie ist es für mich nicht leicht eine Rezension zu schreiben. Zu einem habe ich das Buch wieder total schnell, innerhalb von zwei Tagen, gelesen und wollte auch immer wieder wissen, wie es weitergeht. Aber was ich herausgefunden habe und was sich abgespielt hat im Teil ‚Die Wächterin‘, hat mir nicht immer gefallen oder war zum Teil nicht nach meinem Geschmack.

Dieses Mal dreht sich das Buch weniger um die übersinnlichen Aspekte und es kommt weniger Magie vor, als im ersten Teil, auch ist Mo weniger mit Zauberei konfrontiert, sondern mit dem Problemen in ihrem ‚normalen‘ Leben, was bedeutet, dass sich das Netz der Mafia, enger um sie zusammenzieht.
Ich bin nicht wirklich ein Fan von solchen Mafiageschichten und konnte auch hier nicht viel damit anfangen und wäre deshalb glücklich gewesen, wenn sich in Richtung Zauberei/ Magie mehr getan hätte. Aber trotz dessen war es immer noch spannend und ich war neugierig, was hinter dem Geheimnis ihres Vaters lag und warum er ins Gefängnis musste, wer die Bösen sind und die Fäden zieht und in wie weit ihr Onkel für seine Macht gehen wird, um seine Position in den Mafiakreisen zu halten.

Ich denke aber, dass sich O’Rourke hier etwas zu viel aufgehalst hat und zwei verschiedene Geschichten in ein Buch stopfen wollte. Zu einem Teil die Auflösung der kriminellen Machenschaften von Mos Familie, in die sie immer weiter hineingezogen wird und zum anderen, das Fantastische mit der Zauberei und der anderen Welt der Magie, die sie vor jedem geheim halten muss und mit der sie nur durch Luc in Verbindung bleibt.
Was vielleicht für einige spannend und abwechselnd klingt, ist aber in der Umsetzung etwas zu chaotisch wurde. Mo hantelt sich quasi von einer Katastrophe in der normalen Welt zur nächsten in der Magischen und so weiter und so fort. Das zieht sich ohne Pause durch das ganze Buch und nicht nur Mo war geistig dabei am Ende, sondern auch als Leser war es zu viel, das man erst verdauen musste. Es wäre schön gewesen, auch einmal zwischendurch einige positive Szenen zu lesen, in denen der Charakter, aber auch der Leser etwas zur Ruhe hätte kommen können, und die länger als fünf Minuten dauern. Leider haben wir das nicht bekommen, sondern ein Schlag folgte dem nächsten. Hinzu kommt, dass nicht einmal das Ende in Frieden geschlossen wurde, sondern einfach nach einem weiteren Schlag und einem Abschied endet, der den Leser,  mit einem bitteren Nachgeschmack, einfach in der Luft hängen lässt.

Weiters wurden auch wieder wenig Antworten gegeben, und noch mehr Fragen aufgeworfen in Bezug auf Lena, ihre neue beste Freundin, oder auf Colin und Luc. Schon im ersten Teil hat sie mit beiden rum gemacht, obwohl sie ja eigentlich nur ein durchschnittliches Mädchen ist (ja ja, das erzählen sie einem immer^^) und auch hier im nächsten Teil schwankt Mo zwischen Luc und Colin hin und her und kann sich einfach nicht entscheiden. Ich muss zugeben, dass die Autorin die beiden Männer wirklich gut präsentiert und es auch mir schwer fehlt einen zu wählen und den anderen fortzuschicken, aber so wie sie Mo immer wieder mit dem einen rumknutschen lässt und dann mit dem anderen – das geht meiner Meinung nach nicht, schon gar nicht in einem Jugendbuch. Finde solch ein Verhalten etwas Charakterlos und gerade um Charakterstärke geht es doch in einem Buch, besonders bei der Protagonistin!

Trotz aller Kritik bin ich trotzdem neugierig wie es weitergeht und ich möchte endlich wissen wie es ausgehen wird mit der Magie, mit der Magie und natürlich welchen Typen sie sich am Ende nehmen wird. Ich tendiere ja zu Luc, aber ich mag auch Colin und es wird wirklich schwer hier eine Wahl zu treffen.  Daher bin ich gespannt wie die Autorin dieses Problem löst. Falls sie aber einen der beiden im letzten Teil umbringen sollte, dann war’s das für mich mit dieser Autorin. Deshalb darf man gespannt sein auf den dritten und letzten Teil in dieser magischen, kriminellen Trilogie.

Cover:
Genau im gleichen Stil wie auch beim ersten Teil und es gefällt mir wieder sehr gut. Obwohl ich es nicht toll finde, dass man auch das Gesicht eines der beiden männlichen Charaktere sieht.

All in all:
Auch hier wieder eine durchschnittliche Geschichte die genauso Highlights bittet, aber den Leser auch manchmal frustrieren lässt. Trotzdem macht das Buch neugierig auf mehr und trotz aller Kritik möchte ich weiterlesen, weil es mich kitzelt zu erfahren wie es endet.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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Serienreihenfolge:

#1:  Erica O’Rourke – Die Erwählte »»
#2:  Erica O’Rourke – Die Wächterin  »»
#3:  Erica O’Rourke – Bound (dt. Titel unbekannt)
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Success.

(© goodreads)

About the author – Erica O’Rourke:
What she says about herself:
I write books about girls who make their own fate and fall for boys they shouldn’t.
I live outside Chicago. I like to travel but I’ll never really leave this city.
I prefer cookies to cake (even cupcakes), television to movies, and autumn to all the other seasons.
I like sushi, naps, coffee, and driving stick shift.
I hate fish, emoticons, bridges, and talking about myself..
(Source: goodreads.com)

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[Rezension] Numbers

English Cover

German Cover

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‘Numbers: Den Tod im Blick’
by Rachel Ward

Numbers # 1
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Inhaltsangabe:
Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird. Und so ahnt Jem Schreckliches, als sie eines Morgens am Londoner Riesenrad steht und in den Augen der umstehenden Personen dieselbe Zahl sieht – das heutige Datum …   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Gleich zu Beginn war ich enttäuscht von dem Buch, da ich sofort bei den ersten paar Seiten gemerkt habe, dass dieser Schreibstil von Ward nicht ganz für mich funktioniert. Mir gefiel die Schreibweise nicht und besonders wie die Autorin die Leser teilweise mitten im Text direkt anspricht, wirkte auf mich etwas komisch und sehr gewöhnungsbedürftig.
Auch die Dialoge sind anders gewesen, als ich es gewöhnt bin und extrem auf ‘jugendlich‘ getrimmt, mit Abkürzungen und Schimpfwörtern. So wie sich die Autorin wohl vorstellt, wie jugendliche Problemkinder aus der unteren Mittelschicht in London reden würden; wobei ich bezweifle, dass alle so reden und daher wirkt es gekünstelt und unecht.

Die Geschichte selber war interessant, besonders der Anfang, als wir Jem kennenlernten, welche die Fähigkeit hat das Todesdatum in den Augen ihrer Gegenüber zu spüren, in ihrem eigenen Kopf zu sehen. Aber was die Autorin aus dieser Grundidee gemacht hat, war nicht das, was ich erwartet oder mir erhofft habe.
In der Inhaltsangabe steht etwas über einen Anschlag in London und eigentlich dachte ich, geht es darum diesen zu verhindern. Aber im Prinzip, ist das der Beginn der richtigen Handlung und darauf folgt eine Flucht der beiden Hauptfiguren Jem und Spinne, die quasi einen Fußmarsch durch Südenglang hinlegen und sich dabei immer wieder verstecken und dieses und jenes durchstehen müssen.

Zugegen, es war ganz nett zu lesen und man merkt auch die Veränderung der Figuren und dass sie an den gegebenen Umständen wachsen, was ich immer sehr positive in Büchern empfinde, aber auch nicht mehr und trotz aller Versuche ist ihr Schicksal endgültig und unabwendbar.

Was mich an der Geschichte hier sehr gestört hat, war die Tatsache, dass Jem gleich im ersten Kapitel Spinnes Datum erwähnt und im Laufe der Geschichte fragt sich Jem selber immer wieder, ob dieses Datum, das sie in den Augen der anderen lesen kann, auch wirklich deren Todesdatum ist. Auch der Leser selber ist sich dessen nicht zu hundertprozentig sicher und immer wieder kommen Zweifel auf, aber auch wieder unumstößlich Ereignisse, die diese Theorie doch wieder festigen. Es ist ein gedankliches hin und her bis zu einem der letzten Kapitel, in dem man die Wirklichkeit erkennt – wo wir auch gleich zur….

! SPOILER WARNUNG kommen! Ab hier nicht mehr weiterlesen, wenn ihr das Buch noch nicht kennt!

Daher fand ich es wirklich schlimm und auch zu offensichtlich, dass man Spinnes Datum gleich so früh erfahren hat. Wobei man ständig hoffte, dass doch ein Weg aus dieser vermeintlich unumstößlichen Regel gefunden werden würde. Doch, dass am Ende dann Jem selber Schuld daran ist, dass Spinne stirbt, das war für mich am Ende doch zu viel und hat mich schmerzhaft mit dem Buch enden lassen. Ich verstehe den Sinn von solchen Büchern nicht, die nicht viel lehren und dann extra noch schlecht, ohne Happy- End ausgehen. Gibt es nicht bereits genug tragische, traurige Dinge im echten, realen Leben; muss ich mir dann auch noch ein Buch antun, das schlecht endet, einem zum Weinen bringt und den ganzen restlichen Tag versaut?
Nein, ich denke nicht und ich würde jeden raten, das Buch nur zu lesen, wenn man weiß, dass nicht mit einem glücklichen Ende zu rechnen ist – ansonsten ist es nämlich Betrug an der Hoffnung der Leser.
Tut mir leid, das klingt zwar etwas hart, aber ich bin bei diesem Punkt etwas sensibel, wie ihr vielleicht bemerkt habt.

German Cover:
Das neue Cover vom Piper Verlag gefällt mir um einiges besser als die alte Version von Chicken House. Wobei Jem komplett anders aussieht, als hier gezeigt.

All in all:
Wie schon so oft eine gute, interessante Grundidee, welche auf spannende Lesestunden hoffen lässt, aber im Endeffekt nicht das hält, was es verspricht. Man kann das Buch zwar für ein paar nette Stunden Zeitvertreib lesen, aber man sollte sich trotzdem nicht zu viel davon erwarten.
Derzeit bin ich noch unschlüssig, ob ich die Fortsetzung noch in die Hand nehmen werde, aber es schaut nicht allzu gut aus.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Piper Verlag

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Serienreihenfolge:

# 1:  Rachel Ward – Numbers: Den Tod im Blick »»
# 2:  Rachel Ward – Numbers: Den Tod vor Augen
# 3:  Rachel Ward – Numbers: Den Tod im Griff

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© Rachel Ward

About the author – Rachel Ward:
She is a fortysomething author, currently writing novels for teenagers and young adults (some adults like them too). Her first novel, ‘Numbers,’ was published in January 2009, and was shortlisted for the Waterstones Children’s Book Prize and longlisted for the Carnegie Medal. She live in Bath, UK, with her husband and two teenage children.
(Source: rachelwardbooks.com)

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[Rezension] Die Seelen der Nacht

English Cover

German Cover

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‘Die Seelen der Nacht’
by Deborah Harkness

(A Discovery of Witches)

All Souls #1
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Inhaltsangabe:
Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken – wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch macht es mir wirklich äußerst schwer eine Rezension zu schreiben. Teile davon gefielen mir nämlich leider gar nicht, dafür fand ich aber andere wieder gut.
Besonders der Anfang war überhaupt nichts für mich und ich glaube erst nach dem ersten Drittel, wollte ich selbständig weiterlesen, ohne den Zwang zu haben, dass ich es lesen muss. Was bei diesem 800-Seiten-Buch bedeutet, dass ich erst nach ca. 270 Seiten ein eigenständiges Interesse gehegt habe und auch da waren immer noch Teile dabei, die es mir schwer gemacht haben, alles mit Leselust zu lesen.

Das größte Problem hatte ich mit der Detailverliebtheit der Autorin, die nicht nur die Umgebung genau geschildert hat, sondern auch alles andere. Wie zb. jedes Detail, das Diana während ihrer Recherche macht, genauso davor oder danach – einfach ALLES! Auch die Manuskripte und Schriften, die im Buch vorkommen, werden genauestens beschrieben und zitiert. Und dabei kommen einige schwierige und alte Passagen an die Reihe und auch die Diskussionen der Charaktere über die Evolution, Herkunft von Vampiren oder Hexen oder anderen Themen, wurden sehr hochtrabend und hochgestochen beschrieben und durchgespielt.
Leider hat mir dies nicht geholfen alles zu verstehen und ehrlich gesagt bin ich mir an manchen Stellen fast schon wie ein Idiot vorgekommen. Nicht nur, dass es schwer verständlich war und viel zu genau oder langweilig, nein, es kam mir auch oft sehr angeberisch vor. Eine der schlimmsten Stelle diesbezüglich war diese hier:

Diana: “Was macht ihnen solche Sorgen?”
Mr. Knox: “Mehr, als Sie begreifen können, Dr. Bishop.”
Diana: “Ich glaube durchaus, dass ich Ihnen geistig folgen kann, Mr. Knox”, erwiderte ich.
Knox’ Mund spannte sich missmutig an, als ich ihn auf seinen fehlenden akademischen Grad hinwies.

Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber ich fühle mich dabei doch etwas reduziert. Leider geht es aus unterschiedlichen Gründen nicht, dass jeder studieren kann, aber deshalb braucht sich dieser als Person nicht minder und schlechter zu fühlen. Man merkt einfach im gesamten Buch den Hintergrund der Autorin, die Professorin für dieses und jenes ist und schon viele Stipendien und Auszeichnungen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten bekommen hat. Was toll ist für sie, ehrlich, aber diese Überheblichkeit über ihr Wissen, spiegelt sich auch in dem Buch wieder und für mich fühlt sich das ‚fehl am Platz‘ an.

Soviel dazu. Die Figuren konnten mich ebenfalls erst später für sich gewinnen, obwohl nie ganz die gleiche Begeisterung aufkam, wie bei manch anderen Charakteren.
Diana ist mir zu leicht von Matthew zu manipulieren und verzeiht ihm jede Geheimnistuerei, Unehrlichkeit und so manch anderes Getue, was mir persönlich zu Macho-mäßig ist, wenn man bedenkt wie belehrt, gebildet und alt er schon ist.
Die anderen Figuren in der Geschichte waren okay und für mich ist einer der Lieblinge Marcus geworden.

Was für mich am einfachsten hier in der Geschichte gelöst wurde, war, als die anderen gegen Ende alle zu den Bishops nachhause gekommen sind und sie sich sofort alle so grandios verstanden haben. Was sehr unwahrscheinlich wäre, nach der vorigen Beschreibung der Autorin über die jahrhundertelangen Anfeindungen und den Groll zwischen den verschiedenen Wesen. Das und auch das Ende war absehbar und ab ca. dreiviertel des Buchs nicht mehr überraschend. Außerdem zu kitschig für meinen Geschmack bzw. zu ‘alles ist gut und wir sind alle so Happy’, was nicht zum Rest gepasst hat. Es war zu eitel Wonne und ich hätte mir mehr Konflikte bei dem Zusammentreffen der einzelnen Wesen gewünscht – was auch verständlich gewesen wäre.

Momentan reizt es mich nicht diese Reihe fortzusetzen und ich bezweifle auch, dass ich es mir irgendwann in der Zukunft antun werde, wieder so einen zähen, langen Wälzer dieser Autorin zu lesen. Hierzu werde ich einfach später einmal die Rezensionen zu den kommenden nächsten zwei Teilen lesen und es damit geistig für mich abhaken.

Cover:
Das Cover ist okay, aber das englische Cover passt hier zum Inhalt einfach besser.

All in all:
Eine langatmige, viel zu detailierte Geschichte, die hochtrabend geschrieben wurde. Leider konnte es mich nicht überzeugen und ich werde sie auch nicht weiterverfolgen.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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Serienreihenfolge:

#1:  Deborah Harkness – Die Seelen der Nacht »»
#2:  Deborah Harkness – Wo die Nacht beginnt
#3:  Deborah Harkness – Untiteled
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Success.

© Vania Stoyanova

About the author – Deborah Harkness:
Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).

Nach ihrem großen Erfolg Die Seelen der Nacht ist Wo die Nacht beginnt Deborah Harkness’ zweiter Roman.
(Source: Randomhouse.de)

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[Rezension] Frostkuss

English Cover

German Cover

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‘Frostkuss’ by Jennifer Estep
(Touch of Frost)

Mythos Academy # 1

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Inhaltsangabe:

Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Was soll ich zu diesem Buch sagen? Zu erst einmal, dass ich nicht verstehe, wieso so viele dieses Buch als ‚Meisterwerk‘ betiteln oder mit 5 Punkten bewerten können? Okay, ich will nicht unfair sein, das Buch war ganz nett und man konnte es durch den sehr einfachen Schreibstil auch flott lesen, aber naja, wirklich besonders war es für mich nicht – eher Klischeekiste pur ohne viel Einfallsreichtum.
Bin ich jetzt zu hart mit dem Buch? Vielleicht ein wenig, da es ja doch noch 3 Punkte (EDIT nach dem Schreiben der Rezenzion ändere es doch noch auf 2,5 Punkte) bekommen hat und damit eigentlich als durchschnittliches Buch gilt. Aber wenn ich jetzt so zurückdenke, haben mich doch ein paar Dinge darin außerordentlich gestört.

Angefangen von der sehr kindlichen Sprache und der naiven, kindlichen, vorurteilsreichen Hauptprotagonistin Gwen. (Musste eben für den Namen nachsehen, was ich sonst nie mache, weil ich mir das merke – sieht man, wie sehr mir dieser Charakter gefallen hat bzw. wie er in meinem Gedächtnis haften geblieben ist – ‚fast‘ gar nicht. ^^)
Es beginnt mitten in der Handlung in der Mythos Academy, auf welche Gwen seit kurzem geht, und ständig wird hier nun seitenlang darüber geschrieben, wie schön und besonders hier nicht alle sind, wie großkotzig, eitel und reich und das die Schule, die wie eine Eliteuniversität geführt wird, wie auch die Schüler selber, das alles schön nach außen präsentieren. Natürlich ist Gwen nicht reich, kommt von keiner versnobten Familie (*Überraschung*) und steht total über diesen Dingen… – komisch nur, dass der Reichtum und das Geld er anderen in jedem Kapitel erwähnt wird!?

Gut, abgesehen davon ist die Handlung zu den Mordfällen an der Academy anfänglich noch interessant, aber die Twists und die Wege, die zum Ende führen und den ‚wahren‘ Übeltäter präsentieren, sind doch sehr einfallslos oder besser gesagt vorhersehbar. Ich weiß nicht warum, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr regt mich dieses Buch gerade wieder auf, weil ich nicht verstehen kann, dass es alle so toll finden?!
Auf mich wirkt es, als ob Estep einfach ein bisschen gegoogelt und ganz einfach eine normale ‚Snob-Schule‘ genommen, ein armes, kleines Mädchen reingestellt und ein paar mythologische Aspekte mit reingepackt hat, die nicht einmal originell verwendet wurden, sondern einfach so, wie auch jeder andere sie hätte verwenden können. Ein weißes Gebäude mit Efeu hier, eine paar Statuen von Göttern dort, einige Schwerter und Waffen weiter drüben… und voilà – alle sind begeistert und loben das Buch! Ich aber leider nicht. :/

Was hinzu kommt, ist dieser mysteriöse, dunkle, starke, geheimnisvolle …*bla bla bla* Typ, der natürlich alle Mädchenherzen brechen kann und sogar mit 90 % der Snob-Schülerinnen schon im Bett war – aber genau diesser Kerl verguckt sich in die kleine, naive, plump-angezogene Gwen. Ach wie niedlich! – Oder doch eher unglaubwürdig?
Ich weiß nicht, wie man sowas schon wieder toll finden kann? Erstens, war so etwas in der Art schon geschätzte 2.000 Mal da! Und Zweitens ist der Typ nicht wirklich nett und bei solch einem Ruf, will ich doch gar nicht, dass der sich für mich interessiert, egal wie geil er auch aussehen mag. Es muss doch möglich sein mit weniger Oberflächlichkeit in einem Buch auszukommen, bzw. einen Kerl geben, der nicht ganz hässlich ist, aber mit Humor, Intellekt und einem guten Herzen punkten kann, und der es nicht nur auf die Höschen seiner Eroberungen anlegt?

Nun kommen wir zur Frage, was mir an dem Buch gefallen hat: Es war wie schon erwähnt sehr einfach und auch leicht zu Lesen. Auch interessiere ich mich selber für die griechische Mythologie und Göttergeschichten und war froh einmal darüber zu lesen. (Auch wenn es nicht besonders kreativ verwendet wurde…)
Außerdem konnte ich Daphne und ihren Freund ganz gut leiden und es war eine nette Unterhaltung, wenn man nicht mehr viel mitdenken möchte – mit ein wenig Spannung, auch wenn ich viel früher den Ausgang erahnt habe.

German Cover:
Ein Grund für mich das Buch zu lesen. Es gefällt mir viel besser als das englische Cover und besonders klasse, finde ich die farbigen Augen.

All in all:
Eine große Enttäuschung nach der langen Vorfreude auf das Buch. Ich finde mit der Grundidee der griechischen Mythologie und dem Mix aus Jugendbuch und den anderen Wesen, hätte man viel mehr machen können. Schade darum.

Rating:
2,5 of 5 points – (It was okay)

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Serienreihenfolge:

# 0,5 Jennifer Estep – First Frost (Short Story nur als ebook)
# 1:    Jennifer Estep – Frostkuss »»
# 2:    Jennifer Estep – Frostfluch »»
# 3:    Jennifer Estep – Frostherz »»
# 4:    Jennifer Estep – Frostglut
# 4,5  Jennifer Estep – Spartan Frost
# 5:    Jennifer Estep – Midnight Frost
# 6:    Jennifer Estep – Untitled

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(© goodreads)

About the author – Jennifer Estep:
Jennifer Estep is a New York Times bestselling author, prowling the streets of her imagination in search of her next fantasy idea.
Jennifer writes the Elemental Assassin adult urban fantasy series for Pocket. Books in the series are SPIDER’S BITE, WEB OF LIES, VENOM, TANGLED THREADS, SPIDER’S REVENGE, and BY A THREAD.  (Source: goodreads.com)

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