Category Archives: Reinfall

[Rezension] Die Auserwählte

Struck

English Cover

Die Auserwählte

German Cover

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‘Die Auserwählte’
by Jennifer Bosworth

Inhaltsangabe:
Mia Price liebt es, vom Blitz getroffen zu werden. Es löst in ihr eine überwältigende Energie aus, nach der sie sich immer öfter sehnt. Als aber ein gewaltiges Erdbeben ihre Heimat Los Angeles fast komplett zerstört, geht es nur noch ums Überleben. Im Chaos der Nachbeben werben zwei rivalisierende fanatische Gruppen um Gefolgsleute. Beide versprechen, dass nur ihre Anhänger den nahenden Weltuntergang überleben werden, und beide wollen Mia auf ihre Seite ziehen. Ist sie etwa die Schlüsselfigur der bevorstehenden Apokalypse?   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Der Anfang war für mich sehr zäh und ich habe mich überwinden müssen, um weiter zu lesen. Die Schreibweise war zwar ganz okay und daran hat es auch nicht gelegen, oder auch Mia – die Hauptperson – war ein angenehmer, bodenständiger Charakter mit klaren Gedanken, Prinzipien und Eigenständigkeit.

Aber dieser ganze religiösen Anschauungen und fanatischen Gruppierungen gleich von Beginn weg, waren sehr schwierig für mich und machten es zu einer harten Probe, das Buch durchzuhalten, weil ich theologische Thematiken/ Geschichten nicht gerne lese. Schon gar nicht, wenn es in diesen blinden Fanatismus ausartet, wie es hier der Fall war, in dessen Mitte ein selbsternannter Prophet steht, der sich von seinen Jüngern huldigen lässt. Nein, das geht gar nicht. Es wurden schon genug schlimme Dinge im realen Leben im Namen der Religion begangen, und dann brauche ich dieses Weltuntergangs-/ Säuberungsgeplapper nicht auch noch in einem Buch, in meiner Freizeit, zum Vergnügen lesen. Wie gesagt, ich habe mich bemüht, es zu beenden, aber deshalb wurde meine Bewertung nicht besser, sondern blieb ziemlich weit unten, wie ihr sehen könnt.

Neben der fanatischen Handlung, waren leider auch die Charaktere etwas flach gezeichnet und ich habe zwar Mia zu Beginn sympathisch gefunden, weil sie nicht blauäugig und naiv ist, aber dafür wurde nicht viel mehr von ihr gezeigt. Sie blieb mir nicht wirklich tief im Gedächtnis, genauso wenig wie die anderen Figuren darin. Nicht einmal dieser Clark-Kent-Typ, der sie erstechen will, sie stalkt und sich dann ganz überraschend in Mia verliebt. Das hat für mich alles nicht ganz zusammen gepasst und wenn mir nicht einmal mehr sein Name einfällt, ist das ein ganz schlechtes Zeichen! ;)

Wieder einmal eine Dystopie, die für mich nicht funktioniert war, obwohl die fantastischen Elemente eigentlich viel versprochen haben. Aber diese wurden zu wenig genützt oder endeten wieder reduziert auf den religiösen Hintergrund. Schade, besonders, da ich die Sache mit den Blitzen interessant gefunden hätte.
Außerdem war vieles zu vorhersehbar und es konnte mich durch das ganze Buch hinweg nicht packen oder mitreißen. *schade*

Cover:
Das Cover ist einfach klasse gemacht und es hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht. Leider geht es mir in letzter Zeit zu oft so, dass ich mich von den Covern blenden lasse und ich werde versuchen in Zukunft kritischer zu entscheiden, um nicht immer einen Fehlgriff zu erleiden.

All in all:
Nein, nein, nein. Das war leider nichts für mich. Religiöse Gruppierungen und Fanatismus gehen bei mir leider überhaupt nicht. Schade drum, denn ansonsten hätte Mia Potenzial gehabt.

Rating:
1 of 5 points – (Not worth reading)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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© Goodreads.com

About the author – Jennifer Bosworth:
Jennifer Bosworth lives in Los Angeles, California, where lightning hardly ever strikes, but when it does she takes cover. She is the writer half of a writer/director team with her husband, Ryan Bosworth.
(Source: Goodreads.com)

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[Rezension] Beta

Beta

© cbt Verlag @Random House

Beta

© Goodreads.com

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‘Beta’ von Rachel Cohn

Ananda #1

Inhaltsangabe:
Sie hat, was sie nicht haben soll: Gefühle …
Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, und sie lebt als Dienerin der Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne. Ihr einziges Ziel ist es, ihren »Eltern« zu gefallen – bis sie entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die heile Welt auf der Insel wird von Klonen gestört, die Gefühle und eine eigene Meinung haben, sogenannten defekten Klonen. Und dann entdeckt Elysia, dass auch sie Gefühle hat. Sie verliebt sich und hat Erinnerungen an ihre First, den Menschen, von dem sie geklont wurde und der längst tot sein muss. Ist sie selbst defekt? Dies würde ihren Tod bedeuten, doch Elysia ist bereit zu kämpfen, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Tahir … (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war eine Mischung aus verschiedenen Dystopien in einer perfekten Welt – hier zudem auf einer perfekten Insel, dem Paradies – und dem Zusatz von Klonen die eigentlich seelenlos sein und keine Gefühle haben sollten. Wobei ich diese Überlegung nicht ganz verstehe kann, denn auch ein menschlicher Klon, ist ein Mensch und empfindet daher doch gleich – er wurde nur nicht aus einem Leib geboren, sondern in einem Labor ‚hergestellt‘. Oder sehe, ich das falsch? (Erinnert mich außerdem sehr an Somnis Kapitel aus ‚Cloud Atlas‘ oder an das Buch ‘Der 200-Jahre Mann’, das mit Robin Williams verfilmt wurde, in dem er einen Roboter spielt, der Gefühle entwickelt)

Aber die reichen Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne sind anderer Meinung. Klone sind für sie gefühllose, roboterartige Bedienstete und werden wie Sklaven für alle möglichen Arbeiten und Zwecke eingesetzt. So auch Elysia, die als Teenager-Klon noch eine Rarität darstellt und mit ihrer überirdischen Schönheit in der Villa der Familie Bratton landet.
Zuerst führt sie dort ein angenehmes Leben, doch schon bald bemerkt sie, dass sie Gefühle hat oder den Geschmack des Essens liebt, obwohl das eigentlich unmöglich sein sollte.
Im Verlauf der Geschichte lernt sie Tahir kennen und entdeckt, dass sie auch hier zu Emotionen fähig ist – Leidenschaft, Wünsche, Verliebtheit und Sehnsucht – das bedeuten, dass sie in den Augen der Menschen, ein defekter Klon ist.

Okay – hört sich doch alles ganz gut an oder? Wenn die Autorin nicht in der Gegenwart in der Ich-Perspektive geschrieben hätte. Dadurch habe ich beim Lesen eine gewisse Distanz verspürt, die ich mir selber nicht erklären kann. Außerdem wirkt dadurch alles sehr kindlich und naiv. Was aber im Prinzip dann wieder gepasst hat, weil genauso die Hauptfigur Elysia ist – was mich auch am Anfang nicht gestört hat, da sie alles erst lernen musste. Aber als sie zum Ende hin noch immer so naiv und nichts wissend durch die Gegend läuft, war mir das dann doch zu blöd/ viel.

Daher muss ich zugeben, dass ich nicht wirklich ein Fan von Elysia bin. Sie ist vermeintlich die Beste von allen – hübscher, als jedes andere Mädchen, kann alles und ist auch eine Sportskanone, die Mal so ganz nebenbei von der Klippe – was weiß ich, wie viele Meter – hinunter springt, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber andererseits traut sie sich nicht, sich selbst zu verteidigen, nicht mal dann, als sie jemand vergewaltigen will.

Ich weiß nicht; das Buch war einfach nichts für mich, weil ich erstens nicht mit den Figuren darin klar kam; ich konnte darin niemanden WIRKLICH leiden und auch die Geschichte hat sich manchmal gezogen, ohne das etwas passiert ist. Vieles war mir von Anfang an ziemlich klar, zb. wer zu den aufständischen Gruppen gehört oder wer ihr geheimer Retter ist oder dieser Albino – war doch klar und total abgedroschen. *Kopf schüttel*

Außerdem muss ich hier wegen dem Ende – Spoilern – Achtung!

Wie unkreativ war denn bitte das Ende und wie dumm!? Tut mir leid, ich will ja nicht gemein sein, aber zuerst verliebt sich Elysia in Tahir, der dann plötzlich verschwindet. Klar, dass sie ihn danach folgen möchte und ebenfalls fliehen, aber als sie bemerkt, dass sie schwanger ist und weil das schwierig werden könnte, lässt sie sich eben auf einen anderen Kerl ein! *pah* Was ist das den für ein Stuss!?
Da war meine letzte, übrig gebliebene Toleranz, die ich für Elysia zu diesem Zeitpunkt noch hatte, aufgebraucht und dort habe ich auch beschlossen, die Reihe sehr wahrscheinlich nicht weiter zu verfolgen. Die Hauptfigur bereitet mir nur Kopfschmerzen und die Geschichte selber, konnte mich leider auch nicht weit genug fesseln, um die große Charakterschwäche in diesem Buch zu ignorieren. *schade*

Achja, das hätte ich nun fast vergessen – das dümmste war in der Mitte des Buches, nachdem Tahir zweimal auf Elysia gestoßen ist und er quasi fast kein Wort mit ihr gesprochen hat, sagt er allen ernstes den folgenden Kommentar zu ihr:

„Du bist das schönste Mädchen, das ich jemals gesehen habe. Du bist so besonders. So anders als alle anderen Mädchen. Mit dir fühle ich mich lebendig. Elysia.“
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Wem ist jetzt außer mir noch übel geworden? Bitte die Hände heben! Danke
Also echt, diese Aussage ist einfach nur peinlich, wenn man weiß, wie wenig Zeit die beiden miteinander verbracht haben und noch dazu total oberflächlich. So wie das gesamte Buch, das zwar kurz ernste Themen anschneidet, aber nur kurz und wieder – nur OBERFLÄCHLICH! Keine Ahnung, wem das Buch gefällt – mir leider nicht. :(

Cover:
Wieder einmal bin ich auf das wunderschöne Cover herein gefallen und habe mich dadurch blenden lassen. Die Gestaltung ist wirklich gut geworden und mir gefällt die mädchenhafte Farbgebung – passt ja auch, nicht? ;)

All in all:
Eine Grundidee, die mir sehr abgekupfert von anderen Büchern erscheint und dessen Umsetzung genauso wenig überzeugen kann. Kein Buch das ich gern weiter empfehle da es sehr oberflächlich ist und erste Themen nur am Rande kratzt.

Rating:
1,5 of 5 points – (Not my taste)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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© Anna Orchard

About the author – Rachel Cohn:
Rachel Cohn ist seit Jahren eine renommierte Autorin für Jugendbücher und hat bereits zahlreiche erfolgreiche Romane veröffentlicht. Unter anderem schrieb sie gemeinsam mit David Levithan „Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“ (nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis). Sie hat keine Hobbies, es sei denn, man zählt die Suche nach dem perfekten Cappuccino darunter. Und sie verbringt viel Zeit damit, ihre Musiksammlung und ihre Bücher zu sortieren, oder mit ihren beiden Katzen Bunk und McNulty herumzuhängen.
(Source: randomhouse.de)

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[Rezension] Der Prinz in meinem Märchen

Incarnate

English Cover

Der Prinz in meinem Märchen

German Cover

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‘Der Prinz in meinem Märchen’
by Lucy Dillon

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Inhaltsangabe:
Als Anne den Buchladen von Longhampton übernimmt, erfüllt sich ihr großer Traum. Und nicht nur, weil sie damit zumindest zeitweise ihrer Rolle als ungeliebte Stiefmutter entkommen kann. Anne liebt Bücher – und die Geschichten von Märchenprinzen, bösen Hexen und verwunschenen Gärten erfüllen die Räume der kleinen Buchhandlung bald mit neuem Zauber. Ein Zauber dem selbst Annes beste Freundin, die taffe Karrierefrau Michelle, erliegt. Doch deren Vergangenheit wirft dunkle Schatten, und eine Krise bahnt sich an. Ist das Glück der Freundinnen in Gefahr? (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich weiß nicht, ob ich hier das gleiche Buch gelesen habe, wie all die begeisterten Goodreads-Leser, die davon schwärmen wie lustig und atemberaubend schön dieses Buch ist. Für mich war es nämlich überhaupt nicht so. Ich habe mir ein witziges Chick-Lit Buch erwartet, ähnlich wie Meg Carbot Bücher, die einem auf seichte, aber unterhaltsame Weise beschäftigen und zum Lachen bringen. Aber das Buch war kein bisschen lustig und hat mich einmal zum Schmunzeln gebracht. Sehr schade.

Außerdem war die Schreibweise eher mühselig und das Buch hat sich stellenweise wie ein Einrichtungskatalog gelesen. Ich habe keine Ahnung, was die Autorin vor dem Schreiben von Büchern getan hat, aber es klingt sehr danach, als ob sie genau in so einem Einrichtungshaus gearbeitet hätte. Nicht nur, weil ständig irgendwelche langweiligen Dekoartikel, Decken, Bettwäsche oder – was weiß der Geier – alles beschrieben hat und darüber diskutiert wurde, sondern auch sonst, waren sehr viele Beschreibungen im Buch vorhanden, die sich fast endlos gezogen haben. Und wer mich kennt, weiß, dass ich damit sehr wenig anfangen kann. Mir ist eine HANDLUNG lieber, anstatt ewig an den äußeren Erscheinungen herum zu reiten und alles bis in das kleinste Detail darstellen zu wollen.  *furchtbar*

Aber nicht nur das hat mich hier gestört, sondern auch die Charaktere. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal die Figuren in einem Buch so wenig leiden konnte, wie hier. Zuest sei einmal gesagt, dass die Erzählperspektive immer wieder zwischen den zwei Hauptfiguren Anne und Michelle wechselt, wobei Anne öfter zu Wort kommt. Aber Anne war eine eifersüchtige, jammernde Frau, die nie den Mund aufgemacht und alles geschluckt hat – sogar bei ihrem Mann, dass ich sie schon schütteln wollte und das, obwohl sie bereits über Dreißig ist. Aber Michelle war auch nicht viel besser, denn sie war eine unsympathische, arbeitswütige, arrogante Eiskönigin.
Klar, hat sich Anne am Schluß gewandelt, von einer Seite auf die andere, hat sie plötzlich die Meinung gesagt und auch Michelle hat den Schicksalsschlag erzählt (der mir schon vorher längst klar war), warum sie so ein kontrollierter Mensch ist, aber trotzdem….
Die Figuren waren viel zu klischeehafte gezeichnet und konnten wenig überraschen. Nur Rory, der Anwalt über dem Buchladen, und Owen, der Bruder von Michelle, waren für mich annehmbare Charaktere.

Cover:
Das Cover finde ich eigentlich passend zur Geschichte, mit dem Dalmatiner oben drauf. Man hätte vielleicht noch eine blonde Frau wählen können, dann hätte es besser gepasst. ;)

All in all:
Leider kein Buch, das meinen Geschmack getroffen hat und ich bin sehr enttäuscht davon. Aber das ist nur meine Einschätzung und ich bin mir sicher, dass Leser anderer Lieblingsgenre mehr damit anfangen können. Daher muss es wohl jeder selber entscheiden, ob er dieses Buch lesen will oder nicht.

Rating:
1,5 of 5 points – (Not my taste)

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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

Goldmann Verlag

© Random House

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© Goodreads.com

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About the author – Lucy Dillon:
Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands und lebt mit ihrem Dackel Violet in London und Wye Valley.
(Source: Goldmann Verlag)

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[Rezension] Feuer und Glas: Der Pakt

© Goodreads

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‘Feuer und Glas:
Der Pakt’

by Brigitte Riebe

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First Sentence:
‘Er hörte Schritte hinter sich und ging schneller. Konnten sie ihn aufgespürt haben.’

Last Sentence:
‘ “Darauf kannst du wetten.” Sie schenkte ihm ihr schönstes Lächeln. “Willst du sie hören, Luca?” ‘

Inhaltsangabe:
Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält…
Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit…   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war schwierig für mich: schwierig zu lesen, schwierig mich in die Charaktere oder in die Zeit zu versetzten und schwierig, es überhaupt zu beenden.
Eigentlich habe ich das Buch mit Vorfreude gestartet, doch schon nach einem Kapitel war mir klar, dass es vom Sprachlichen und vom Schreibstil einfach kein Buch für mich ist. Die Schreibweise von Riebe ist sehr theatralisch und übertrieben, wirkt auf mich viel zu gekünstelt und hochtrabend, was nicht zu einem Jugendbuch passt und außerdem nicht leicht zu verdauen ist. Was mich weiters gestört hat, abgesehen von den unnatürlichen, hochtrabenden Begriffen, die immer wieder dazwischen vorkommen, war die Tatsache, dass sie oft Sätze oder Dialoge mit einem Ausrufezeichen beendet hat oder schrieb, sie/ er ‚rief‘ – obwohl die Figuren nebeneinander standen. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen, weil ich mir das bildlich vorgestellt habe, wie sie neben ihm steht und ‚rief‘…. Ach nein, da kommt schon wieder das ‚Fremdschämen‘. Geht es hier nur mir so oder bekommt ihr da nicht das gleiche ungewollt witzige Bild in den Kopf?

Hier zwei Beispiele:

Beispiel Ausrufzeichen: ‘Unter dem steinernen Grund waren doch nur die unzähligen Holzpfähle in den schlammigen Boden gerammt, auf denen Venedig errichtet war! ‘

Beispiel mit ‘rief‘: ‘ “Zweifelnd sah Milla ihn an, dann schüttelte sie den Kopf.      »Und wenn schon«, rief sie. »Mein Vater würde niemals so weit gehen, die Ruhe eines Heiligen zu entweihen!” ‘

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Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und wollte es auch objektiv betrachtet weiterlesen und mich, wenn schon nicht vom Schreibstil, wenigstens vom Inhalt oder den Charakteren überzeugen lassen. Doch auch hier gab es einige Schwächen, die für mich das Buch zu einer weiteren Tortur gemacht haben.

Zu einem konnte ich überhaupt keine Verbindung zur Hauptfigur Milla aufbauen, da sie sich teilweise wie ein junges Gör verhalten und gejammert hat und dann wieder einfach stur und starköpfig losgelaufen und ihre Sachen durchgezogen hat. Ich fand diese Konstellation nicht spannend, sondern eher gekünstelt. Besonders ist es mir auf den Nerv gegangen, dass sie ständig hin und her gelaufen ist. Sprich: einmal nachhause, dann zum Restaurant, später zu Luca und wieder von ihm weg, nur um gleich darauf wieder zu ihm zu laufen, sobald sie zuhause war. Es kam mir ganze Geschichte über fast die so vor, als liefe Milla immer nur in Venedig herum, kreuz und quer, damit die Autorin die Chance hat, die ganzen Plätze und Kirchen zu nennen und zu beschreiben.

Luca war in dieser Hinsicht kein Deut besser, denn so einem zerrissenen Charakter bin ich schon lange nicht mehr begegnet. Er ist schön – eh klar – ein Latino mit dunklen Locken, aber blauen Augen, der Milla von der ersten Sekunde an verzaubert, obwohl er nur in seiner Gondel steht. Aber okay, so etwas nennt man wohl unerklärliche Liebe auf den ersten Blick. In einer Minute küsst er sie, dann stößt er sie wieder weg und was noch witziger ist, auch er ruft ihr ständig etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen! *lol*
Mit Marco hat sich ganz zu Beginn ein Liebestriangel abgezeichnet, aber zum Glück an die Autorin wenigstens davon wieder Abstand genommen. Marco ist ein hitziger Charakter, den man in meine Augen nicht ganz einteilen kann, zumindest nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, als er sich endlich für eine Seite entscheidet.

Was mich außerdem noch sehr gestört hat, neben Schreibstil, der generellen Handlung und den Charakteren, war der Ausgang der Geschichte. Ich wusste wirklich nicht, dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und war dementsprechend enttäuscht, als es zwar zu einem, wie soll ich sagen, mehr oder weniger gelungenen Ende kam, das aber trotzdem vieles offen und noch viel Raum und Fragen für weitere Teile ohne positive Antworten stehen ließ.
Ab der Hälfte des Buches war ich zwar soweit in der Geschichte gefangen, dass ich die Schreibeweise von Riebe ignorieren konnte, und dann auch wissen wollte wie es endet, aber das Buch gefiel mir leider nicht so sehr, dass ich weitere Teile, geschweige denn weitere andere Bücher von dieser Autorin in Zukunft lesen werde. Leider hat es für mich nicht funktioniert, was ich sehr schade finde. Aber man kann nicht jedes Buch oder jeden Autor lieben, jeder ist verschieden und das hier war für mich schlicht und einfach nicht das Richtige.

Cover:
Finde ich sehr schick, besonders da ich solche Großaufnahmen von Gesichtern sehr gerne mag. ES war für mich auch ein Grund, der mich auf das Buch neugierig machte und warum ich es lesen musste. :)

All in all:
Auch wenn dieses Buch nicht nach meinem Geschmack war, kann ich mir trotzdem gut vorstellen, dass es Lesern gefallen könnte, die gerne historische Romane als Jugendbuch lesen. Einfach ein Kapitel Probelesen und dann entscheiden, wie der Schreibstil der Autorin auf euch wirkt. Vielleicht gefällt genau das, dem einem oder anderen ganz besonders?

Rating:
1,5 of 5 points – (Not my taste)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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(© Heyne)

About the author – Brigitte Riebe:
Brigitte Riebe, 1953 geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Zu ihren bekanntesten historischen Romanen zählen „Pforten der Nacht”, „Schwarze Frau vom Nil” sowie die beiden erfolgreichen Jakobsweg-Romane „Straße der Sterne” und „Die sieben Monde des Jakobus”. Zuletzt erschien bei Diana „Die Prophetin vom Rhein” ein Roman über die Geschichte der Hildegard von Bingen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
(Source: goodreads.com)

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Snapshot: Der Wald der tausend Augen

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es in meine Augen empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘The Forest-Wald der tausend Augen’
by Carrie Ryan.

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(© goodreads)

Der erste Teil ‚Wald der tausend Augen’ in der Buchserie ‚The Forest of Hands and Teeth’ entführt die Leser in eine surreale Dystopie, in eine Welt, welche aus einem Horrorfilm stammen könnte. Es wird in der Gegenwart die Geschichte von Mary erzählt, welche in einem Dorf mitten im Wald lebt, das umgeben ist von einem Zaun und dem Forest of Hands and Teeth. Der Zaun ist dazu da, um die Dorfangehörigen vor den Bewohnern des Waldes zu beschützen, welche tödlich sind. Wer sich noch keinen Reim aus dem Namen machen konnte… hierbei handelt es sich um Zombies und sie werden auch genauso beschrieben wie wir sie kennen: zerfressene Körper, hängende Glieder, eingesackte Augen und alles zusammen blutverschmiert und stöhnend wandern sie umher, ewiglich untot auf der Suche nach lebendem Fleisch.

Von Thema her hätte mich das Buch wirklich sehr interessiert und auch der Weltenaufbau von Ryan hat mich überzeugt, doch das war so ziemlich alles.
Durch die Schreibweise von Ryan hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl das Buch nur aus einer Distanz lesen zu können. Nichts wurde definitiv beschrieben was Gefühl, Reaktionen und Handlungen betrifft und oft waren längere Zeitspannen dazwischen, die dann im Nachhinein erzählt wurden. So etwas mag ich leider gar nicht, weil ich bevorzuge eine Handlung, die während dessen passiert, während ich es lese und in der ich mit fiebern kann mit den Charakteren.

Aber gut, hier wäre es mir sowieso egal gewesen, weil ich nämlich mit der Hauptfigur Mary nie warm geworden bin. Von den ersten Seiten an schwärmt sie einem Typen nach, dann bekommt sie endlich, nachdem der Leser ihre Weinerei 2/3 des Buches ertragen musste, und dann ist er ihr nicht genug – weil sie will das Meer sehen! JA genau – es geht hier die ganze Zeit um das verdammte Meer, das Mary unbedingt sehen will und dafür ist sie bereit alles und jeden zu opfern. Noch dazu trifft sie einige sehr stupide und auch egoistische Entscheidungen, nur um sich im Nachhinein ständig zu fragen warum sie das getan hat und suhlt in ihrem Selbstmitleid und schlechtem Gewissen. Und dieser rote Faden zieht sich durch das gesamte Buch!

Außerdem war es mehr als unsinnig, dass sich Mary ständig um ihr Liebesleben den Kopf zerbrochen hat und auch über andere unnötige Dinge sinniert hat, während 1 Meter weiter ein Drahtzaun aufgebaut ist auf dem Zombies hängen und nach ihr lechzen und stöhnen. Hallo?? Was soll ich sagen?- man muss Prioritäten setzten und irgendwie haben hier im Buch die Figuren manchmal sehr bizarr gehandelt. Einziger Lichtblick war Travis, oder der Hund. :)

Ein weiterer Tiefpunkt war das Ende, das eigentlich irgendwo mitten in der Geschichte kam und keine der offenen Fragen, die sich die Protagonisten unentwegt gestellt haben, beantwortet. Ich wäre ja schon zufrieden gewesen, wenn ich wüsste, dass diese im nächsten Band aufgearbeitet werden um die Mysterium zu erklären, auf die man im Plot gestoßen ist. Aber nein, Ryan zieht es lieber vor das nächste Buch aus der Sicht einer anderen Person zu erzählen und das war für mich der ausschlaggebende Punkt, das nächste Buch sicher nicht zu lesen.

Ich bin nun wirklich sehr endtäuscht von diesem Buch weil mich das Genre Zombie und Horror, gemixt mit einer Liebesgeschichte sehr interessiert hätte. Daher bin ich jedem Dankbar, der mir zu diesem Thema andere gute Buchtipps geben könnte! Würde mich freuen, thx.

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Aus Interesse habe ich ein paar Rezensionen zum zweiten Teil gelesen und weil ich 2 davon so lustig fand und auch widerspiegeln wie teilweise absurd der erste Teil war, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Also folgt einfach den Links, falls ihr sie lesen wollt.

Rezension # 1 *köstlich*

Rezenzion # 2 *auch interessant*

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Serienreihenfolge:

# 1: Carrie Ryan – The Forest of Hands and Teeth
# 2: Carrie Ryan – The Dead-Tossed Waves
# 3: Carrie Ryan – The Dark and Hollow Places

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Review: Evernight (dt.)

English/ American Cover

German Cover

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0 (kein Herz – was bedeutet, dass es auch keines verdient)

‘Evernight
by Claudia Gray

Evernight # 1

Synopsis:
Eine Liebe auf Leben und Tod…
An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Bianca weiß, dass sie niemals dazugehören wird, und reißt aus. Doch sie soll nicht weit kommen. Noch auf dem Gelände der Schule läuft sie Lucas in die Arme. Der junge Mann ist ebenso ein Einzelgänger wie sie, und er ist anscheinend fest entschlossen, das auch zu bleiben. Bianca merkt sehr schnell, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt, eine Anziehungskraft, die jedes normale Maß übersteigt. Doch sie muss auch erkennen, dass Lucas von dunklen Geheimnissen umgeben ist. Von Geheimnissen, die alles in Frage stellen, woran Bianca jemals geglaubt hat …(Quelle: amazon.de)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mich wirklich lange zusammen gerissen und versucht dieses Buch zu Ende zu lesen, aber bei bestem Willen habe ich mir bei der Mitte dann das Genick gebrochen und musste es einfach abbrechen! Sowas Absurdes habe ich ‘Gott sei Dank’ schon lange nicht mehr gelesen und ich habe keine Ahnung wie jemandem das gefallen kann? Ich bin mit der Hauptperson Bianca nicht warm geworden. Keine Ahnung warum, aber ihre Geschichte und auch die ganze Handlung im Buch haben mich total kalt gelassen und mich nicht im geringsten bewegt oder mitgerissen. Diese Bianca rennt herum wie eine 10-jährige, dass man sie am liebsten Ohrfeigen oder schütteln würde, und auch der Rest ist schon 1.000 x da gewesen *GähnFaktor-hoch-2*

Trotzdem habe ich versucht mich in die Geschichte rein zu finden oder etwas zu fühlen, als sie sich mit diesem Lucas angefreundet hat, aber auch dieser Typ hat mich überhaupt nicht interessiert. Und die ganze Zeit über hat Gray versucht diesen Ort, dieses Internat gefährlich oder mystisch wirken zu lassen, besonders für Bianca. Sie wird von ihren Eltern gezwungen dort zur Schule zu gehen, während diese selber dort unterrichten. Doch von Anfang an fühlt sich Bianca fehl am Platz, nicht nur im Internat sondern auch unter den anderen Schülern, die alle soviel besser sind und attraktiver aussehen als sie selber. (bla bla, … irgendwie hatten wir das alles schon mal wo und Teile kommen mir viel zu bekannt vor…)
Die ganze Zeit über jammert sie und bemitleidet sich selber und je mehr sie leidet und es den Leser wissen lässt, wie arm sie doch dran ist, desto weniger kann ich sie leiden. Besonders weil sie nichts tut um es zu ändern und einfach nur dumm durch die Gegend läuft. Aber das Fass zum überlaufen gebracht hat und der Grund, warum ich aufgehört habe, war folgender:

!!! SPOILER – bitte nicht weiterlesen, wer dieses Buch noch lesen möchte (meiner Meinung nach, selber schuld, aber okay…)!!!

Die Hälfte des Buches wird Bianca total unschuldig beschrieben und sie fühlt sich fehl am Platz und sie merkt ,dass im Evernight Internat irgendetwas nicht stimmt, … mit ihren Mitschülern nicht stimmt. Und dann plötzlich beißt sie – BIANCA, einen Typen und trinkt sein Blut! Okay, es war keine Überraschung, dass dort bald mal Vampire auftauchen, aber es war doch überraschend, dass Bianca sich die ganze Zeit wie ein kleines, verängstigtes Schulkind aufgeführt hat, während sie WUSSTE, dass sie ein Vampir ist und nur darauf gewartet hat, dass sie eine ‚erwachsene‘ Vampirin wird, die Blut trinkt. Das war für mich der Punkt, der definitiv zu widersprüchlich war und mich das Buch kopfschüttelnd beenden ließ. Für mich hat die ganze Geschichte um Bianca, und besonders um ihr Verhalten und ihre Gedanken, keine Logik ergeben und war meiner Meinung nach von den Haaren herbei gezogen. *furchtbar*

Cover:
Auch das Cover sagt mir überhaupt nicht zugesagt, egal ob das Englische oder das Deutsche; beide sind mittelmäßig.

All in all:
Für mich eine absolute Zeitverschwendung und ein Buch, das ich nicht zu Ende lesen konnte. Etwas, das mir sehr selten passiert, aber dieses Buch hat es geschafft.

Rating:
0 of 5 points

Succession:

# 1: Claudia Gray – Evernight
# 2: Claudia Gray – Tochter der Dämmerung
# 3: Claudia Gray – Hüterin des Zwielichts
# 4: Claudia Gray – Gefährtin der Morgenröte

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About the author – Claudia Gray:

Claudia Gray is not my real name. I didn’t choose a pseudonym because my real name is unpleasant (it isn’t), because I’d always dreamed of calling myself this (I haven’t) or even because I’m hiding from the remnants of that international diamond-smuggling cartel I smashed in 2003 (Interpol has taken care of them). In short, I took a pseudonym for no real reason whatsoever. Sometimes this is actually the best reason to do things.
I am a full-time novelist based in Chicago. So far, in life, I’ve been a disc jockey, a lawyer, a journalist and an extremely bad waitress, just to name a few. I especially like to spend time traveling, hiking, reading and listening to music. More than anything else, I enjoy writing.
(Source:  http://claudiagray.com/index.htm)

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Review: Erwählt

(© goodreads)

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‘Erwählt’ von
P.C. und Kristin Cast

(Chosen)

House of Night # 3
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Inhaltsangabe:
Einen Monat nach dem Stevie Rae vermeintlich gestorben ist, herrscht Ruhe im House of Night, weil die meisten Lehrer, wie auch Schüler die Weihnachtsferien außerhalb verbringen. Doch diese Stille ist nur von kurzer Dauer und endet als Zoey zu Weihnachten ihren Geburtstag feiert. Nicht nur, dass Heath noch immer von Zoey geprägt ist, sie Erik weiterhin Hoffnungen macht, ebenso mit Loren Blake herum knutscht; eskaliert auch der Streit mit ihren Eltern. Außerdem muss Zoey einen Weg finden um die Wahrheit über Neferet heraus zu bekommen und ganz nebenbei sollte sie auch noch ihre tote – untote beste Freundin Stevie Rae retten, welche aber keine Hilfe annehmen will. Also der ganz normale Schulalltag im House of Night.

Meine Gedanken zum Buch:
Wenn man mich in diesem Moment spontan fragt, was ich mir über Zoey (Hauptcharakter) denke, könnte ich nur antworten: „Wie blöd kann man eigentlich sein? Dabei ist sie nicht mal blond!“
Ich möchte ja nicht gemein sein, aber in diesem Buch hat sie echt eine Menge schlechte und vor allem dumme Sachen angestellt und dass sie jetzt am Ende des Teils leidet, ist ganz alleine ihre Schuld und ich kann keine Spur von Mitleid empfinden. Aber dazu weiter unten mehr… jetzt zum Inhalt und dem Schreibstil von den Autoren:
Die Schreibweise ist wie immer frech und keck, wovon ich am Anfang der Reihe mehr begeister war, als zurzeit, da es manchmal schon etwas zu viel wird bzw. man den Wunsch verspürt die Augen zu verdrehen. Zur Handlung: Es hat etwas zäh angefangen und es beginnt erst nach einiger Zeit sich ein erneuter Spannungsbogen, rund um die Geschichte von Zoey und ihren Freunden, bzw. ihren Aufgaben, aufzubauen. Die Grundgeschichte wäre zwar interessant und ich finde man hätte viel mehr rausholen können, aber die Autoren haben sich mehr auf die Liebesverwirrungen von Zoey konzentriert, als auf den Rest. Das fand ich schade und hat eindeutig an Sympathie für diese Buchreihe gekostet. Das Ende war dafür aber wieder spannend und es ist alles ‚Schlag auf Schlag‘ geschehen. Trotzdem stört mich an diesen Büchern das Handlungsmäßig immer ein langer Spannungsbogen aufgebaut wird, indem es Anfang sehr langweilig ist und am Ende alles zu schnell passiert und es innerhalb der letzten 20-30 Seiten quasi dahin rennt. (Erinnert mich ein wenig an die Harry Potter Bücher, aber die waren generell dicker und da ist nebenbei auch noch viel mehr rund herum passiert.)
Und nun zu Zoey:
Ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber ich bin gerade ‚etwas‘ aufgebracht (Buch habe ich soeben beendet) und ich fürchte daher, dass sich vielleicht Spoiler einschleichen könnten – okay, ich werde mich definitiv aufregen und somit einiges erzählen und vorweg nehmen. Daher für alle jene, welche nicht wissen wollen was passiert – JETZT AUFHÖREN ZU LESEN – SPOILER!
Also wie kann man einen Hauptcharakter, mit dem man mitfühlen sollte und auf seiner Seite sein, so viel Blödsinn anstellen lassen. Und dabei rede ich nicht von Nichtigkeiten, über die man getrost hinweg sehen kann und von Albereien, wie sie jeder Jugendliche anstellt. (Diese Dinge hat sie ja im ersten und zweiten Teil getan)… aber mir kommt vor sie lernt einfach nicht dazu und wird immer schlimmer. Sie ist machtbesessen durch ihre erwählten Fähigkeiten und Affinität zu allen Elementen und eine Lügnerin durch und durch. Außerdem wer gedacht hätte, dass Zoey im zweiten Teil ein Flittchen ist, wo sie mit 2 Typen rumknutscht und mit einem dritten geflirtet hat,… dann wartet mal was euch im diesen Teil erwartet – Zoey knutsch noch immer gleichzeitig mit 2 Typen, trinkt deren Blut und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen schläft sie auch noch mit einem Dritten! Sorry, aber wie doof muss sie sein, um nicht zu erkennen, dass sie von Loren nur benutzt wird. Wenn sie wirklich bei klarem Verstand wäre, dann hätte sie die Tatsache schon irritiert und sie von seinem schlechten Charakter überzeugt, dass er als Lehrer etwas mit einer Schülerin anfangen möchte. Ich möchte ja kein Moralapostel sein, aber wer da nicht erkennt, dass eine Charakterschwäche vorliegt, den kann ich auch nicht helfen. Ich weiß nicht warum es mich so aufregt, aber meiner Meinung nach hätte diese Buchreihe wirklich Potential und die Idee von einem Internat für Vampire ist auch nicht schlecht… nur leider zerstören die Autoren die Geschichte für mich durch diesen Hauptcharakter Zoey. Sie ist für mich keine Person die ich mögen würde… im Grunde ist sie mir ziemlich egal und sie ist ein nerviges Flittchen, dass sich selber immer runter macht und fragt warum die Göttin sie so mächtig beschenkt hat (meiner Meinung nach auch total gerechtfertigt). Sie ist einfach kein ‚guter‘ Mensch wie man so schön sagt und hat einen schwachen Charakter. Sie belügt ihre besten Freunde, ebenso ihre 3 ‚festen‘ Freunde -> sie hat 3 feste Freunde! … usw. usf. und dass sie erst jetzt ‚aufgeklatscht‘ wurde und nicht schon früher, liegt daran, dass sie mehr Glück als Verstand hat.
Wenn man eine Person in einem Buch mögen soll bzw. eine Verbindung aufbauen, dann sollten doch auch positive Eigenschaften bzw. Verhalten an den Tag gelegt werden, das ist hier aber ziemliche Mangelwahre. Das einzig Positive, das mir bei Zoey einfällt ist, dass sie alles für ihre beste Freundin Stevie Rae tut (sie zwar erst einen Monat kennt, aber egal) und für ihre Großmutter und dass sie eine süße Katze hat – das war‘s.
Aber ich muss zugeben, dass ich das Buch nicht lesen würde, wenn mir nicht daran gefallen würde, daher am Ende noch etwas Positives um meinen Frieden mit dem Buch zu schließen: Ich mag total gerne Damien, er ist echt süß und wirklich intelligent. Außerdem mag ich sogar Aphrodite, obwohl sie sich absichtlich gemein verhält und natürlich bin ich ein Fan von Stevie Rae, weil sie im Herzen gut ist. Und natürlich die Katzen – bin Tierfan! :)

Cover:
Bild und Aufmachung sprechen mit nicht so sehr an wie die ersten beiden Teile. Ist meiner Meinung nach ‚zu gewöhnlich‘ gestaltet.

Fazit:
Ein herber Schlag für alle House of Night Fans (ich zähle mich persönlich nicht dazu), die zwar teilweise eine spannende Geschichte geboten bekommen, was aber nicht den schwachen Hauptcharakter wieder wettmacht.

Bewertung:
2 von 5 Punkten

Serienreihenfolge:

# 1: Cast P.C und Kristin – Gezeichnet (Marked)……. »
# 2: Cast P.C und Kristin – Verraten (Betrayed)……. »
# 3: Cast P.C und Kristin – Erwählt (Chosen)……..…..»
# 4: Cast P.C und Kristin – Ungezähmt (Untamed) … »
# 5: Cast P.C und Kristin – Gejagt (Hunted)…………... »
# 6: Cast P.C und Kristin – Versucht (Tempted) ……. »
# 7: Cast P.C und Kristin – Verbrannt (Burned) …
# 8: Cast P.C und Kristin – Geweckt (Awakened)
# 9: Cast P.C und Kristin – (Destined)


Review: Für immer und ewig

(© goodreads)

(© goodreads)

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‘Evermore –
Für immer und ewig’
von Alyson Noel
(Everlasting)

Die Unsterblichen # 6/
The Immortals # 6.

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Inhaltsangabe:

Ever beschreitet ihren Weg im Sommerland um noch über ein weiteres Leben (das Erste) von ihr zu erfahren, in dem auch Damen und Jude waren und in dem sie zum ersten Mal getötet wurde. Durch seine unendliche Trauer hat Damien es heraus provoziert, dass Ever und er sich von nun an in jedem weiteren Leben getroffen haben. Nachdem Ever die Wahrheit über ihr erstes ‚gemeinsames‘ Leben erfährt, bekommt sie die Wahl, ob sie das Elixier, also das Gegenmittel für Damien möchte oder sich auf den Weg machen um zu einen Baum mit Früchten zu gelangen, der Weisheit und ewiges Leben verspricht… wie wird sie sich entscheiden?

Meine Gedanken zum Buch:
Ok – Ich hab’s geschafft – I did it (und ja – they did it as well! wenn ihr versteht was ich meine und um es noch klarer zu formulieren: Ja- Ever und Damen schlafen am Ende miteinander  und alle freuen sich.) Ich freue mich zwar jetzt nicht, weil sie endlich Sex hatten, sondern weil diese Buchreihe nun endlich ein Ende gefunden hat! Es war wirklich ein harter, harter Brocken und nach dem dritten Band hätte ich schon fast aufgegeben, aber ich habe es wirklich durchgelesen. Ob es mir jetzt dadurch besser geht, sei dahin gestellt. Ich bin nur leider eine Person, die eine Serie fertig liest, wenn sie einmal anfängt. Also war das wohl meine eigene Schuld.
Das erste Buch war ja ganz ok, man ist schnell in die Geschichte rein gekommen, und das letzte Buch ist auch wieder besser geworden als die VIER Bücher dazwischen. Auch konnte ich am Anfang im ersten Buch noch etwas mit Ever anfangen, dass sich aber nicht sehr lange gehalten hat. Sie ist eigentlich in jedem Buch immer nerviger geworden und hat Dinge getan, gesagt und gedacht, die mich einfach nur den Kopf schütteln ließen; diese Unsicherheit die ganze Zeit und ihre Gemeinheiten gegenüber Jude und Damen (auch wenn sie vielleicht ungewollt waren) – ich weiß nicht, was die zwei an ihr fanden. Ich finde sie einfach nur furchtbar und ich glaube ich habe noch nie einen Hauptcharakter so wenig gemocht. Für mich belegt Ever ab jetzt die #1 meiner “am wenigsten gemochten Charaktere”.
Außerdem finde ich es einfach unglaublich das diese ganze Serie nur über ein einziges Thema kreist – ob Damen und Ever miteinander schlafen können. Was sagt uns das? Was ist die Message in diesem Buch? Dass das wichtigste auf dieser Welt ist, dass ich meine Jungfräulichkeit verliere? Hallo?? Ich glaube wohl eher nicht, aber wenn man dieses Buch liest, fängt man an es zu glauben. Noch dazu die ganzen Dinge die während der Geschichte passiert sind- solche unnötigen Nebensächlichkeiten, welche die Geschichte nicht im geringsten weiter gebracht haben – einfach unglaublich. Und das meine ich nicht im positiven Sinn. Was hat sich Noel während dem Schreiben nur dabei gedacht? Die ganze Serie hätte man leicht auf insgesamt 3 Bücher kürzen können und man hätte damit den Lesern einen Gefallen getan! Ich habe die ganze Zeit nur den Eindruck gehabt, dass Noel sich ständig was aus den Fingern saugt, um die Bücher und die ganze Geschichte in die Länge zu ziehen – was es meiner Meinung nach vieeel zu lange gemacht hat, es wurde unerträglich langweilig und zum Teil konnte ich einfach nur mehr meinen Kopf schütteln oder meine Augen verdrehen, aufgrund der vielen Absurditäten.
Und das Ende hier, das mochte ich ebenfalls nicht. Zuerst wird es 6 Bücher lang aufgebaut, ob sie jetzt Sex haben oder nicht- und wenn es dann soweit ist, wird es nur kurz angedeutet und hat die ‘hotness’ von einem Kühlschrank. Da ist ja bei Twilight mehr abgegangen, obwohl das hochgrandig zensiert war, damit es ja als Jugendbuch durchgeht. Aber hier  wird immer nur über dieses eine Thema geredet und wenn es endlich soweit ist, – ist es auch schon wieder vorbei.
Außerdem kam das Ende nach 6 laaangen Büchern einfach zu abrupt und zu schnell. Diese Tatsache setzte noch eines ‚drauf‘ und lässt meine restliche Sympathie für dieses Buch noch mehr dahin schwinden. Noch dazu finde ich es schade, wie es für Jude ausgeht, dass er sogar am Ende noch in Ever verliebt ist, obwohl er was viel besseres verdient hat, als sie. Verstehe ich wirklich nicht! *pf* Tja, was soll ich sonst noch sagen? Ich habe das Buch und die ganze Serie furchtbar gefunden und ich werde es auch keinen Freunden von mir weiter empfehlen, eher davon abraten um ihre Nerven zu schonen. Meine sind ja leider jetzt im Eimer!

Cover:
Da ich kein Fan der Bücher oder der Charaktere bin, kann ich leider auch nicht viel im Cover entdecken, besonders weil sie alle fast gleich aussehen und nur in der Farbe Unterschiede aufweisen *langweilig*

Fazit:
Eine Bücherreihe, die mir noch lange Alpträume, voller ‘Kopf-Schüttelns’, ‘Augen- Verdrehens’ und nerviger Sätze, bringen wird. Mein Flop des Jahres – tut mir leid.

Bewertung:
2 von 5 Punkten
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Serienreihenfolge:

# 1: Alyson Noel – Evermore (Evermore) ……………… »
# 2: Alyson Noel – Blauer Mond (Blue Moon)…………. »
# 3: Alyson Noel – Schattenland (Shadowland)………. »
# 4: Alyson Noel – Das dunkle Feuer(Dark Flame)…… »
# 5: Alyson Noel – Der Stern der Nacht (Night Star)… »
# 6: Alyson Noel – Für immer und ewig (Everlasting) »


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