Category Archives: Historische Fant.

[Rezension] Clockwork Princess

(© goodreads)

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‘Clockwork Princess’
by Cassandra Clare

Chroniken der Schattenjäger #3/
The Infernal Devices #3.

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Fir.

Inhaltsangabe:
Danger and betrayal, secrets and enchantment in the breathtaking conclusion to the Infernal Devices trilogy
Tessa Gray should be happy – aren’t all brides happy?
Yet as she prepares for her wedding, a net of shadows begins to tighten around the Shadowhunters of the London Institute.
A new demon appears, one linked by blood and secrecy to Mortmain, the man who plans to use his army of pitiless automatons, the Infernal Devices, to destroy the Shadowhunters. Mortmain needs only one last item to complete his plan. He needs Tessa. And Jem and Will, the boys who lay equal claim to Tessa’s heart, will do anything to save her… (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe mir einige Tage nach dem beenden des Buches Zeit gelassen, um die Rezension zu schreiben, weil ich einfach irgendwie enttäuscht war und nicht zu streng bei meiner Rezension sein wollte. (Hat nicht ganz geklappt^^) Eigentlich war ich nach den ersten drei Bänden von Chroniken der Unterwelt ein Fan von Cassandra Clare, aber das ändert sich leider immer mehr.

Ihr Schreibstil ist zwar ähnlich, wie bei ihren anderen Büchern, aber ich finde, sie schweift immer mehr ab und ihre Umgebungsbeschreibungen werden immer länger und ausführlich, dass ich einfach manchmal ein oder zwei Seiten kurz überfliege, weil sowieso nichts passiert. Das ist mir auch schon bei Clockwork Prince oder beim fünften Teil von Chroniken der Unterwelt aufgefallen. Und auch hier bei Clockwork Princess waren unzählige, unnötige Seiten, die man besser kürzen hätte sollen. Aber anscheinend muss sich eine CC nicht  mehr kurzfassen oder das Lektorat traut sich nichts mehr zu streichen… keine Ahnung. Mir war es zu viel.

Genauso die Dramatik in der Liebesbeziehung! Geht es eigentlich noch dramatisch und aufgebauschter? Nein, ich denke, das ist fast unmöglich. Die erste Hälfte des Buches passiert quasi fast nichts in der eigentlichen Handlung, sondern es dreht sich alles nur um das Liebestriangel von Tessa, Jem und Will. Wahnsinn – und das bei einem fast 600-Seiten-Buch! Einigen hat das vielleicht gefallen, ich fand es schlecht.
Was zum größten Teil wohl daran liegt, dass ich Tessa irgendwie nicht mehr mag. Zuerst verliebt sie sich Hals über Kopf in Will, dann nimmt sie sich halt Jem als Trostpflaster, weil sie sonst nicht weiß, was sie mit ihrer Zeit anfangen soll und willigt sogar ein, in zu heiraten… nur um dann die unglückliche Verlobte spielen zu können, die sich eigentlich nach Will sehnt… *würg*

Natürlich ist Will ihr genauso verfallen *Überraschung* aber er muss seine Gefühle verstecken und unterdrücken, weil er Jem sooo sehr liebt und ihm keine Schmerzen zufügen möchte, besonders weil dieser ja bald stirbt – zum Glück für die beiden – aber daran dürfen sie ja nicht denken, weil sonst wären sie ja böse, böse Charaktere und das sind sie ja nicht. *Augen verdreh*
Ich finde, Will war nicht mehr der gleiche sarkastische, geistreiche, umwerfende Charakter, den wir in Teil eins kennengelernt haben. Keine Ahnung, aber irgendwann im Laufe der Reihe, hat er an Charme eingebüßt. Und auch Tessa fand ich in Teil eins um einiges besser. Jetzt nervt sie mich nur noch mit ihrem perfekt sein… sie ist dadurch sterbenslangweilig geworden. Oder geht es nur mir so? Tja, die drei Hauptcharas haben leider von mir nur ein Minus bekommen, dafür konnten aber die Lightwoodbrüder bei mir punkten, und auch Wills kleine Schwester Cecily fand ich toll.

Zur Handlung, die dann doch ab der Hälfte etwas ins Rollen gekommen ist, war für Clares Verhältnisse sehr mau und eher langweilig. Keine Ahnung, aber es war mehr ein Lese-Muss, als ein Lese-Wollen und es hat sich durchwegs gezogen. War der Bösewicht in Teil zwei noch jemand zum fürchten, hat auch er hier im letzten Teil sehr an seiner Stärke eingebüßt und sein Ende war auch nicht so, wie ich es erwartet hätte.

Achtung, ab hier –> !! SPOILER !!

Aber der absolute Tiefpunkt des Buches war für mich erreicht, nachdem Jem vermeintlich gestorben war und Will danach Tessa gefunden hat. Anstatt wegen ihrem gemeinsamen Freund Jem zu trauern – okay, zwei/ drei Stunden haben sie sich kurz dafür Zeit genommen – sind sie einfach miteinander in die Kiste gesprungen… ich glaub’s nicht!! Wie unsensibel kann man eigentlich sein?? … Da behauptet Tessa ständig, sie ist in beide verliebt oder liebt Jem und er ist noch nicht einmal richtig kalt und sie treibt es mit einem anderen??? Hallo? Sorry, wenn ich mich etwas grob ausdrücke, aber das ist doch ohne jeglichen Charakter, oder regt das nur mich so auf? Und das BESTE ist, dass Clary und Jace das nicht geschafft haben, in der Zeit, in der sie sich kennen und lieben, obwohl die MI-Story im Jahr 2008 spielt, aber Tessa und Will machen das im prüden, alten London. Das soll noch jemand verstehen. *tz*

Außerdem weiß ich auch nicht, was ich über das Ende sagen soll – aber es hat mich doch überrascht oder weinend zurückgelassen, aber auch verärgert… und traurig gemacht. Die ganze Zeit über rennt Tessa will nach, nachdem Jem aus dem Weg ist und sie endlich zusammen sein können, ist die Geschichte vorbei und es kommt sofort der Epilog, der x-Jahre später spielt und in dem man sofort erfährt, wie Will gestorben ist. Wieder einmal sehr sensibel, Miss Clare.
Und warum das, na damit in der Gegenwart, Tessa wieder auf Jem treffen kann, der überaschenderweise nun wieder der alte Jem ist – jung und gesund – und mit ihm nun glücklich eine Beziehung eingehen kann. Na, da hätte Tessa ja nun alles in ihrem Leben bekommen. Jipie und Tralala *Kopf schüttel*

Cover:
Schönes Cover und vom Stil her sehr ähnlich zu den beiden Vorgängern. Wobei mir der goldene Strahl aus dem Buch, es zu kitschig macht, wenn er derart schillert.

All in all:
Für manche wird es wohl ein schöner, passender Abschluss für die Reihe sein, aber ich bin nicht ganz glücklich damit gewesen. Trotzdem bin ich froh, dass diese Serie nun beendet ist und ich sie abschließen konnte. Clare überzeugt mich leider immer weniger und nachdem ich auch MI nächstes Jahr beende, werde ich wohl keine Reihe/ Buch mehr von ihr lesen.

Rating:
3 of 5 points (I liked it)

Quotes:

“A very magnanimous statement, Gideon,” said Magnus.
“I’m Gabriel.”
Magnus waved a hand. “All Lightwoods look the same to me.”
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Will: “Life is a book and there are a thousand pages I have not yet read.”
O

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Serienreihenfolge:

# 1: Cassandra Clare – Clockwork Angel  »»
# 2: Cassandra Clare - Clockwork Prince »»
# 3: Cassandra Clare – Clockwork Princess »»
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(© goodreads.com)

About the author – Cassandra Clare:
Cassandra Clare was born to American parents in Teheran, Iran and spent much of her childhood travelling the world with her family. She lived in France, England and Switzerland before she was ten years old. Since her family moved around so much she found familiarity in books and went everywhere with a book under her arm. She spent her high school years in Los Angeles where she used to write stories to amuse her classmates.
After college, Cassie lived in Los Angeles and New York where she worked at various entertainment magazines and even some rather suspect tabloids. She started working on her YA novel, City of Bones, in 2004, inspired by the urban landscape of Manhattan, her favourite city. She turned to writing fantasy fiction full time in 2006. (Source: cassandraclare.com)

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[Rezension] Feuer und Glas: Der Pakt

© Goodreads

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‘Feuer und Glas:
Der Pakt’

by Brigitte Riebe

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First Sentence:
‘Er hörte Schritte hinter sich und ging schneller. Konnten sie ihn aufgespürt haben.’

Last Sentence:
‘ “Darauf kannst du wetten.” Sie schenkte ihm ihr schönstes Lächeln. “Willst du sie hören, Luca?” ‘

Inhaltsangabe:
Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält…
Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit…   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war schwierig für mich: schwierig zu lesen, schwierig mich in die Charaktere oder in die Zeit zu versetzten und schwierig, es überhaupt zu beenden.
Eigentlich habe ich das Buch mit Vorfreude gestartet, doch schon nach einem Kapitel war mir klar, dass es vom Sprachlichen und vom Schreibstil einfach kein Buch für mich ist. Die Schreibweise von Riebe ist sehr theatralisch und übertrieben, wirkt auf mich viel zu gekünstelt und hochtrabend, was nicht zu einem Jugendbuch passt und außerdem nicht leicht zu verdauen ist. Was mich weiters gestört hat, abgesehen von den unnatürlichen, hochtrabenden Begriffen, die immer wieder dazwischen vorkommen, war die Tatsache, dass sie oft Sätze oder Dialoge mit einem Ausrufezeichen beendet hat oder schrieb, sie/ er ‚rief‘ – obwohl die Figuren nebeneinander standen. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen, weil ich mir das bildlich vorgestellt habe, wie sie neben ihm steht und ‚rief‘…. Ach nein, da kommt schon wieder das ‚Fremdschämen‘. Geht es hier nur mir so oder bekommt ihr da nicht das gleiche ungewollt witzige Bild in den Kopf?

Hier zwei Beispiele:

Beispiel Ausrufzeichen: ‘Unter dem steinernen Grund waren doch nur die unzähligen Holzpfähle in den schlammigen Boden gerammt, auf denen Venedig errichtet war! ‘

Beispiel mit ‘rief‘: ‘ “Zweifelnd sah Milla ihn an, dann schüttelte sie den Kopf.      »Und wenn schon«, rief sie. »Mein Vater würde niemals so weit gehen, die Ruhe eines Heiligen zu entweihen!” ‘

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Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und wollte es auch objektiv betrachtet weiterlesen und mich, wenn schon nicht vom Schreibstil, wenigstens vom Inhalt oder den Charakteren überzeugen lassen. Doch auch hier gab es einige Schwächen, die für mich das Buch zu einer weiteren Tortur gemacht haben.

Zu einem konnte ich überhaupt keine Verbindung zur Hauptfigur Milla aufbauen, da sie sich teilweise wie ein junges Gör verhalten und gejammert hat und dann wieder einfach stur und starköpfig losgelaufen und ihre Sachen durchgezogen hat. Ich fand diese Konstellation nicht spannend, sondern eher gekünstelt. Besonders ist es mir auf den Nerv gegangen, dass sie ständig hin und her gelaufen ist. Sprich: einmal nachhause, dann zum Restaurant, später zu Luca und wieder von ihm weg, nur um gleich darauf wieder zu ihm zu laufen, sobald sie zuhause war. Es kam mir ganze Geschichte über fast die so vor, als liefe Milla immer nur in Venedig herum, kreuz und quer, damit die Autorin die Chance hat, die ganzen Plätze und Kirchen zu nennen und zu beschreiben.

Luca war in dieser Hinsicht kein Deut besser, denn so einem zerrissenen Charakter bin ich schon lange nicht mehr begegnet. Er ist schön – eh klar – ein Latino mit dunklen Locken, aber blauen Augen, der Milla von der ersten Sekunde an verzaubert, obwohl er nur in seiner Gondel steht. Aber okay, so etwas nennt man wohl unerklärliche Liebe auf den ersten Blick. In einer Minute küsst er sie, dann stößt er sie wieder weg und was noch witziger ist, auch er ruft ihr ständig etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen! *lol*
Mit Marco hat sich ganz zu Beginn ein Liebestriangel abgezeichnet, aber zum Glück an die Autorin wenigstens davon wieder Abstand genommen. Marco ist ein hitziger Charakter, den man in meine Augen nicht ganz einteilen kann, zumindest nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, als er sich endlich für eine Seite entscheidet.

Was mich außerdem noch sehr gestört hat, neben Schreibstil, der generellen Handlung und den Charakteren, war der Ausgang der Geschichte. Ich wusste wirklich nicht, dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und war dementsprechend enttäuscht, als es zwar zu einem, wie soll ich sagen, mehr oder weniger gelungenen Ende kam, das aber trotzdem vieles offen und noch viel Raum und Fragen für weitere Teile ohne positive Antworten stehen ließ.
Ab der Hälfte des Buches war ich zwar soweit in der Geschichte gefangen, dass ich die Schreibeweise von Riebe ignorieren konnte, und dann auch wissen wollte wie es endet, aber das Buch gefiel mir leider nicht so sehr, dass ich weitere Teile, geschweige denn weitere andere Bücher von dieser Autorin in Zukunft lesen werde. Leider hat es für mich nicht funktioniert, was ich sehr schade finde. Aber man kann nicht jedes Buch oder jeden Autor lieben, jeder ist verschieden und das hier war für mich schlicht und einfach nicht das Richtige.

Cover:
Finde ich sehr schick, besonders da ich solche Großaufnahmen von Gesichtern sehr gerne mag. ES war für mich auch ein Grund, der mich auf das Buch neugierig machte und warum ich es lesen musste. :)

All in all:
Auch wenn dieses Buch nicht nach meinem Geschmack war, kann ich mir trotzdem gut vorstellen, dass es Lesern gefallen könnte, die gerne historische Romane als Jugendbuch lesen. Einfach ein Kapitel Probelesen und dann entscheiden, wie der Schreibstil der Autorin auf euch wirkt. Vielleicht gefällt genau das, dem einem oder anderen ganz besonders?

Rating:
1,5 of 5 points – (Not my taste)
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Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an:

© Random House

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(© Heyne)

About the author – Brigitte Riebe:
Brigitte Riebe, 1953 geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Zu ihren bekanntesten historischen Romanen zählen „Pforten der Nacht”, „Schwarze Frau vom Nil” sowie die beiden erfolgreichen Jakobsweg-Romane „Straße der Sterne” und „Die sieben Monde des Jakobus”. Zuletzt erschien bei Diana „Die Prophetin vom Rhein” ein Roman über die Geschichte der Hildegard von Bingen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
(Source: goodreads.com)

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Snapshot: Die Frau in Schwarz

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Snapshots sind kurze Rezensionen zu gelesenen Büchern, die einen Einblick geben sollen, wie mir ein Buch generell gefallen hat, ob es in meine Augen empfehlenswert ist oder für welchen Geschmack es passen würde.

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‘Die Frau in Schwarz’
by Susan Hill.

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(© goodreads)

Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll. Ich habe das das englische Original gelesen, und obwohl ich sonst nie Probleme mit der englischen Sprache habe, ist mir dieses Buch schwer gefallen. Die Schreibweise war überhaupt nicht flüssig, sondern hatte viele Schachtelsätzen, mit denen ich mich nicht anfreunden konnte, obwohl es nach einiger Zeit des Einlesens, etwas besser geworden ist.

Außerdem war es besonders am Anfang so, dass viel aus der Vergangenheit erzählt wurde, also Dinge die diesen Arthur Kipps schon passiert sind und er rückblickend schildert. Davon war ich noch nie ein Fan und das mochte ich auch hier nicht. Zum Glück änderte sich das aber im Verlauf der Geschichte und es wird dadurch auch besser.

Teile der Handlung waren wirklich nicht schlecht und zeitweise habe ich mich auch gegruselt und war hin und wieder einige Seiten gespannt dabei und wollte wissen was als nächstes passiert. Aber des Öfteren war es nur ein Lesen, um das Buch zu beenden. Ich merke daran, dass mir ein Buch nicht so gefällt, wenn ich öfters auf die Seitenanzahl blicke und mir ausrechne, wie viele ich noch lesen muss. Wenn ich einmal so anfange, dann ist das nicht gut – und hier war das leider zum größten Teil der Fall.

Außerdem wurde der Aufbau des Spannungsbogen, wenn es gruselig wurde, viel zu sehr betont und dann flachte es einfach, ohne dass etwas ‚Richtiges‘ passierte, wieder ab… die gespenstische Situation ging vorbei und das war’s dann. *sehr komisch*

Auch das Ende war für mich – das einzig schockierende- den der Rest mit dem Kind und die ungefähren Familienverhältnisse, konnte man sich relativ früh selber zusammen reimen. Aber dass es wirklich so ausgeht – okay, war auch nicht sonderlich überraschend – aber was hart daran war, ist, dass es so schlagartig kam und danach einfach aus war. Es passierte etwas und dann war das Buch einfach zu Ende, ohne irgendeinen Schlusssatz oder –kapitel und das fand ich etwas plump. Noch dazu hat es sich für mich oft gezogen und daher nur die zwei Punkte.

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.Ich habe dieses Buch für die ‘Book2Movie – Challenge’ 2012 gelesen!.


Rezension: Die Alchemie der Unsterblichkeit

(© goodreads)

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‘Die Alchemie der Unsterblilchkeit
by
Kerstin Pflieger

Icherios Ceihn # 1.

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Inhaltsangabe:
Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten …  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Es ist irgendwie komisch für mich dieses Buch zu bewerten. Seitenweise fand ich es wirklich toll und auch spannend, aber dann kam wieder eine Flaute und es zog sich ungemein. Daher resultiert auch die durchschnittliche Bewertung.

Leider war auch der Schreibstil nicht wirklich was für mich, kann aber nicht exakt benennen woran es gelegen hat. Es war deutlich kein Jugendbuch, nicht nur von der Handlung, sondern auch von der Sprache. Da ich gerne abends im Bett lese, habe ich mir hin und wieder schwer getan den Sätzen zu folgen, da dies ein Buch war, wo man mit seiner vollen Aufmerksamkeit und einem wachen Geist dabei sein sollte. Außerdem kamen auch Wörter darin vor, die ich noch nicht gekannt habe und mich auch irritiert haben.

Der Hauptcharakter Icherios war ganz nett und besonders zu Beginn hat mir seine verweichlichte Seite und Schusseligkeit gefallen und ich fand es witzig und auch einmal etwas anderes. Aber leider hat er sich meiner Meinung nach innerhalb des Buches nicht sonderlich verändert und konnte wenig an Stärke hinzugewinnen. Die einzigen Zeiten, wenn er wirklich erpicht seine Meinung vertreten hat, waren als er bereits, durch die anderen Charaktere, so aufgeladen war, dass er einfach explodiert ist. Daher zählt das für mich nicht wirklich als ‚Stärke zeigen‘.

Hinzu kommt, dass ich sehr enttäuscht war, als ich das Buch beendet habe, weil sich heraus gestellt hat, dass wirklich derjenige der Mörder war, den ich schon ziemlich bald im Visier hatte. Nicht nur weil sich mein früher Verdacht bestätigt hat, sondern auch weil es mich ärgert, dass der ‚große Inspektor‘ Icherios nicht schon vorher darauf gekommen ist.

Aber auch, wenn meine Bewertung generell negativ klingt, werde ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben, weil ich glaube, dass Icherios noch Potential zur Entwicklung hat und ich außerdem, wenn man nicht zu genau ist, auch Spaß beim Lesen hatte – besonders ab der Mitte. Hoffentlich wird der zweite Teil schon früher mit der Spannung beginnen und nicht so schleppend, wie dieser Teil, starten.

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SPOILER WARNUNG!

Besonders schlimm habe ich gefunden was mit Lynnart Kolchin und seiner Familie passiert ist. Ich habe nicht mit allen oder vielen Charakteren in diesem Buch eine Verbindung aufbauen können, doch Lynnart zählte dazu. Daher ist es sehr bedauerlich, wenn nicht sogar unnötig, dass auch er als Opfer ‚herhalten‘ musste. Weiters war es grausam, dass auch sein Baby sterben musste. Wie schlimm ist das denn? Ich mag es gar nicht, wenn Kinder irgendwo sterben, egal ob im Film oder in einem Buch. *furchtbar*
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Cover:
Gefällt mir leider nicht besonders und ich wäre ohne dem Tipp meiner Freundin auch nicht auf dieses Buch aufmerksam geworden. Entspricht leider nicht ganz meinem Stil. :)

All in all:
Ein guter Start in diese gruselige Serie, welche für Erwachsene geschrieben wurde und einem alles bietet, wenn man auf Vampire, Werwölfe und andere unheimliche Geschöpfe steht.

Rating:
2,5 of 5 points

My Recommendation:
to BORROW

For Fans of:
Adult, Fantasie, Mystery, Grusel, Fantasie-Krimi.

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Serienreihenfolge:

# 1: Kerstin Pflieger – Die Alchemie der Unsterblichkeit »»
# 2: Kerstin Pflieger – Krähenturm

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About the author – Kerstin Pflieger:

Kerstin Pflieger wurde 1980 in Neuss geboren und wuchs in einer Surferfamilie auf. Durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens lernte sie unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.

(Source: http://www.kerstin-pflieger.net/joomla/)

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Rezension: Totenbraut

(© goodreads)

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‘Totenbraut’
by
Nina Blazon
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First Sentence:
“Der Fremde klopfte mitten in der Nacht an unsere Tür.”

Last Sentence:
“Er lauscht eine Weile, dann fällt er vorsichtig ein, sucht den Takt und findet die Melodie. Und bald singen wir es gemeinsam.”

Inhaltsangabe:
Serbien im 18. Jahrhundert: Die vierzehnjährige Jasna wird von ihrem Vater an den reisenden Pferdezüchter Jovan Vucovic verkauft, der einen Gutshof an der Grenze zum Osmanischen Reich besitzt. Dort soll sie seinen Sohn Danilo heiraten und ihm einen Erben schenken. Doch nach der hastig abgehaltenen Hochzeit merkt Jasna schnell, dass mit ihrem Ehemann und dessen Familie etwas nicht stimmt. Zum einen verweigert Danilo sich ihr und spricht nicht mit ihr, schon gar nicht über den geheimnisvollen Tod seiner Mutter. Zum anderen ist die Familie aus dem Dorf verbannt: Sie darf nicht am Gottesdienst teilhaben und es gibt viele widersprüchliche und schaurige Gerüchte; sogar von einem Fluch und Vampir ist die Rede. In ihrer großen Angst und Verzweiflung gibt Jasna nur der junge Holzfäller Duschan Halt und sie verliebt sich in ihn. Während sich die mysteriösen Vorkommnisse häufen — seltsame Todesfälle, gerissene Schafe und blutige Male an Pferdehälsen — und die Dorfbewohner immer hysterischer werden, kommt Jasna langsam den dunklen Geheimnissen ihrer neuen Familie auf die Spur. (Source: goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Totenbraut war für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und meine Begeisterung dafür hat sich leider erst ziemlich spät entwickelt. Es hat sich zu Beginn sehr gezogen und die Handlung konnte nur wenig Spannung bieten, beziehungsweise waren zu viele offene Fragen, welche das Lesen nicht interessanter gemacht haben, sondern mich eher verwirrten. Besonders weil man nicht weiß wer von den Personen im Buch zu den Guten oder zu den Bösen gehört und man erst ziemlich spät darauf gekommen ist.
Auch die Tatsache, dass es in einer früheren Zeit spielt und die Charaktere deswegen sehr gottesfürchtig sind, war für mich ein Punkt, mit dem ich weniger anfangen konnte. Trotzdem konnte ich aber im Verlauf der Geschichte darüber hinweg sehen und es wurde klar, warum gerade der Glaube wichtig für die Handlung ist und hat mich somit wieder besänftigt.

Die Schreibweise von Blazon gefällt mir normalerweise sehr gut, da sie es schafft schöne Beschreibungen der Gefühle und der Umgebung einzubauen ohne damit zu übertreiben, sodass es nicht den Lesefluss stört. Aber hier hat es mich etwas irritiert. Und hinzu kam noch, dass mir in diesem Buch die Dialoge nicht sonderlich gefallen haben, da sie teilweise zu altbacken klangen. Dafür war es für mich aber kein Problem, es aus der Ich-Perspektive zu lesen, so wie für manch andere.

Was mir in diesem Buch am besten gefallen hat, waren die Charaktere. Hier besonders Jasna, da sie eine sehr sture, dickköpfige Person mit einem losen Mundwerk ist und immer sagt was sie sich denkt. Etwas, das sehr hervor zu heben ist, weil die Geschichte in Serbien im 18. Jahrhundert (1731) spielt, und es dort eher ungewöhnlich ist, dass eine Frau sagt was Sache ist. Obwohl sich Jasna von ihrem Vater verkaufen lassen musste und nicht über ihren eigenen Gatten entscheiden durfte, bleibt sie stark und präsentiert sich innerlich als gefestigt und auch schlau. Sie hat mich verblüfft, manchmal zum Lachen gebracht und wenn ich jetzt an Jasna zurück denke, erinnert sie mich eine Spur an die Zeichentrickfigur ‚Heidi‘. Das freche kleine Gör war auch stets ungezogen und hatte einen himmlischen Dickkopf, der mich aber immer wieder zum schmunzeln und mich dazu gebracht hat, den Charakter lieb zu gewinnen. Genauso erging es mir hier bei Jasna.
Auch Danilo konnte sich zum positiven wenden und ich war sowieso von der ersten Begegnung an, ein Fan von Dusan! :) Er ist ein typischer leichtköpfiger Typ, den man bald ins Herz schließen muss. Er macht Späße, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und erst nach einiger Zeit lässt er einem hintere die Fassade blicken und man erkennt auch seine Ernsthaftigkeit. Daher war ich ehrlich gesagt am Ende auch etwas enttäuscht als es dann doch schon so schnell zu Ende war. Ich hätte gerne noch mehr von den Figuren in der Geschichte gelesen und auch einen genaueren Ausblick auf deren zukünftiges Leben bekommen.

Cover:
Dieses Buch war wieder eine Coverauswahl. Das heißt, ich habe das Buch nur aufgrund des Covers mitgenommen und daher ist es klar, dass mir das Cover aufgrund der Farbgebung und dem schönem Bild sehr gut gefällt.

All in all:
Ein Buch für alle, die gerne Geschichten aus früheren Zeiten lesen und sich für den geschichtlichen Hintergrund des Vampirismus interessieren, oder sich auch gruseln wollen. Aber nur ganz wenig :)

Rating:
3 of 5 points

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(© goodreads)

About the author – Nina Blazon:

Jahrgang 1969, Studium der Slavistik und Germanistik. Nach einigen beruflichen Abstechern (Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und Texterin in einer Werbeagentur) arbeitet sie heute als Journalistin und (seit 2003) als Jugendbuchautorin.
Genres: Fantasy, Krimi und Historischer Roman.

(Source: http://www.ninablazon.de/)

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Review: Clockwork Prince (dt.)

(© goodreads)

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‘Clockwork Prince’
by
Cassandra Clare

Chroniken der Schattenjäger/
The Infernal Devices # 2.

Fir.

First Sentence:
‘The fog was thick, muffling sound and sight.’

Last Sentence:
‘I have come to be trained as a Shadowhunter.’

Inhaltsangabe:
In the magical underworld of Victorian London, Tessa Gray has at last found safety with the Shadowhunters. But that safety proves fleeting when rogue forces in the Clave plot to see her protector, Charlotte, replaced as head of the Institute. If Charlotte loses her position, Tessa will be out on the street and easy prey for the mysterious Magister, who wants to use Tessa’s powers for his own dark ends.
With the help of the handsome, self-destructive Will and the fiercely devoted Jem, Tessa discovers that the Magister’s war on the Shadowhunters is deeply personal. He blames them for a long-ago tragedy that shattered his life. To unravel the secrets of the past, the trio journeys from mist-shrouded Yorkshire to a manor house that holds untold horrors, from the slums of London to an enchanted ballroom where Tessa discovers that the truth of her parentage is more sinister than she had imagined. When they encounter a clockwork demon bearing a warning for Will, they realize that the Magister himself knows their every move and that one of their own has betrayed them. (Source: goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Ich habe verzweifelt auf dieses Buch gewartet und es schon ein halbes Jahr im Voraus auf Amazon bestellt, damit ich es auch wirklich gleich bekomme, weil ich so versessen darauf war. Nun bin ich fertig geworden und muss sagen, ich habe gemischte Gefühle. Teile davon waren grandios, und andere fand ich wiederrum unnötig und einfach nur auf ‚Herz-Schmerz‘ abzielend.

Der zweite Teil entführt uns, wie auch schon der Erste, in das viktorianische London, in dem noch mit Kutschen durch die Straßen gefahren wird und Damen bauschige Röcke und Hüte zu tragen haben. In dieser Welt lebt Tessa, aber nicht unter normalen Menschen, sondern im Institut der Shadowhunter.
In diesem Institut leben auch die zwei Männer der Geschichte: Jem, der sensible, gutmütige, ehrliche, der aber auch hochgradig krank ist, dass es sich nur mehr um einige Zeit handeln kann, bis der daran erliegt. Und Will, der halsbrecherische, impulsive, leidenschaftliche Bücherliebhaber, der ein Geheimnis mit sich rum trägt, das ihn zwingt alle die ihm etwas bedeuten von ihm weg zu stoßen. Tessa befindet sich zwischen diesen beiden. Obwohl Will sie immer wieder von sich stoßt, kann sie ihre Gefühle und Gedanken nicht von ihm lösen. Auf der anderen Seite ist Jem, der sich nicht nur als guter Freund zeigt, sondern auch andere Leidenschaften in ihr weckt. Neben den Liebesverwirrungen muss Tessa aber trotzdem kühlen Kopf bewahren, denn der Magister hat es noch immer auf sie abgesehen und zusammen mit den Shadowhuntern versucht sie alles um ihn zu stoppen. Sie schreckt auch nicht davor zurück ihren eigenen Bruder zu verraten um Antworten zu finden und dabei geraten sie und die anderen Shadowhunter in eine lebensgefährliche Situation…

Mich begeistert nach wie vor wie unglaublich großartig Clare die Szenerien und die Charakter und die Umgebung beschreiben kann und somit auch einen wahnsinnigen guten Eindruck widergibt, wie es wäre, wenn man sich selbst an den jeweiligen Orten befände. Man kann es direkt fühlen, den Wind spüren, die Blätter rascheln hören… unbeschreiblich gut. Auch muss ich hier an dieser Stelle die Kreativität von Clare loben, die meiner Meinung fast keine Grenzen kennt und ich finde die Geschichte mit den Automaten und wie sich alles immer mehr auf etwas Großes, Gefährliches zuspitzt, unglaublich toll. Man fiebert die ganze Zeit über mit, weiß nie wirklich was als nächstes passiert und Clare bittet soviel Action, das einem nicht viel Zeit bleibt zum verschnaufen. Ständig geschieht etwas neues, immer wieder verwickeln sich neue Charaktere in die Geschichte, die wieder mehr Informationen bieten, dass man selber immer mehr erfahren möchte und grübelt und grübelt und mit den Charakteren mitleidet und keine Luft zum atmen bekommt, weil das Buch und die Handlung einem so derart auf Trab hält und mitreißt. Daher kann ich ohne schlechtes Gewissen sagen, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite wie gespannt war und ich mich keine einzige Sekunde gelangweilt habe oder voraus sah was auf mich zukommt. Das ist wirklich großartig, besonders weil das bei mir nicht oft der Fall ist.
Außerdem bin ich ein riesiger Fan von der Schreibweise von Clare, welche besonders schön ist und nie langweilig wird. Clare hat wirklich ein Talent Situationen, Handlungen und Emotionen in die richtigen Wörter zu verpacken und wahnsinnig gute Sätze, wie auch Dialoge zu schaffen. Dafür hat sie meinen ganzen Respekt, denn solche Formulierungen wie ihre, habe ich selten so gut sonst wo gelesen.

Nun zu den Dingen die mir leider nicht zugesagt und die Bewertung gedrosselt haben: Wie bereits oben erwähnt, geht das ganze Liebestriangel, dass schon erste Zeichen im ersten Band setze, hier munter weiter. Ich weiß nicht warum Clare damit versucht ihre eigene tolle Geschichte zu sabotieren? Ich kann es einfach nicht mehr hören: ein Mädchen, zwei Jungs, beide lieben sie und sie kann sich nicht entscheiden, obgleich sie einen von beiden mehr liebt, sich aber im Mittelteil der Geschichte den anderen nimmt (aus meiner Sicht aus fadenscheinigen Gründen). Wobei wir bitte alle wissen, dass es am Ende Will wird!!

SPOILER SPOILER!!

Was nicht schwer voraus zu sagen ist, weil die Ähnlichkeit der Charaktere in diesem Buch mit denen von MI unwahrscheinlich groß ist. Hier ein kleiner Überblick: Tessa= Clary, Will= Jace, Jem= Mischung aus Alec und Simon, Jessie= Isabell, Henry= teilweise der Institutenleiter aus dem ersten Buch, den Namen weiß ich jetzt nicht mehr. Außerdem geht der Liebesverlauf komplett den gleichen Weg wie bei MI. Von Anfang an ist klar das Clary, mh… Entschuldung, Tessa ^^ mit Will/ Jace (egal,..kein Wunder, dass der eine blonde Haare hat und sie dem anderen schwarze Haare verpasst hat, damit man sie so auseinander kennen kann) zusammen kommt. Im ersten Teil wird mit Will herum geknutscht, dann stößt er sie weg und das große Rätselraten beginnt, was den nur mit dem Mann los ist. Zweiter Teil: Annährung von Tessa/ Clary an den anderen Typen in der Geschichte Jem/ Simon, obwohl sie nach dem anderen schmachtet. Und ich schwöre euch auch hier wird es am Ende wieder so sein, dass Tessa, wie Clary, auch mit Will zusammen kommen wird. Was mich bei MI nicht gestört hat, weil ich Simon eh nicht leiden konnte. Aber hier tut mir Jem jetzt schon leid, weil er echt ein netter Charakter ist und auch nicht herum weint, wie Simon bei MI. Ich schätze mal die einfachste Lösung von Clare wird sein, dass sie ihn einfach sterben lässt. Was ich zwar schade finde, aber für mich die einzige machbare Lösung ist, ohne ihm komplett das Herz heraus zu reißen.

Ach ja, und was mich diesbezüglich noch aufgeregt hat: Auch wenn mir Tessa sympathischer ist als Clary, weil sie sich nicht ständig selbst bemitleidet, verstehe ich nicht wie sie im Vorhinein von Jem so begeistert sein kann, mit ihm rummacht und sich mehr von ihm wünscht. Und dann beichtet ihr Will seine Liebe und erklärt sein sch… Verhalten und plötzlich muss sie sich dazu zwingen etwas für Jem zu empfinden. Hallo??!
Okay, ja – wir wussten alle dass sie immer noch etwas für Will empfindet aber gleich wieder in beide verliebt zu sein… schon wieder?! Sorry, aber das halt ich einfach nicht mehr aus! Aber die Liebesgeschichte ist wirklich absehbar und nervig und in gewisser Weise nur darauf ausgelegt, dass man eine emotionale Achterbahn fährt. Dafür den Punkteabzug, aber ansonsten ist das Buch wirklich top!

Cover:
Wieder einmal ein wunderschönes Cover, das mir von der Aufmachung sehr gut gefällt und einem in die richtige Stimmung versetzt.

All in all:
Abgesehen von der Liebesgeschichte wirklich wieder ein top Buch, das sehr spannend und auch abwechslungsreich war.

Rating:
3,5 of 5 points

Quote:

Tessa: I won’t know if I like it until I try it, will I?”
Will: “I’ve never swum naked in the Thames, but I know I wouldn’t like it.”
“But think how entertaining for sightseers,” said Tessa.

Jem: “I could not tell you if I loved you the first moment I saw you, or if it was the second or third or fourth. But I remember the first moment I looked at you walking toward me and realized that somehow the rest of the world seemed to vanish when I was with you.”

Tessa: “Jem is nothing but goodness. That he struck you last night only shows how capable you are of driving even saints to madness.”

“D’you think he would have thought ahead like that?” said Henry.
“Assuredly,” said Will. “The man’s a strategist.” He tapped his temple. “Like me.”

OP.
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.Serienreihenfolge:

# 1: Cassandra Clare – Clockwork Angel  »»
# 2: Cassandra Clare - Clockwork Prince »»
# 3: Cassandra Clare – Clockwork Princess »»


About the author – Cassandra Clare:
Cassandra Clare was born to American parents in Teheran, Iran and spent much of her childhood travelling the world with her family. She lived in France, England and Switzerland before she was ten years old. Since her family moved around so much she found familiarity in books and went everywhere with a book under her arm. She spent her high school years in Los Angeles where she used to write stories to amuse her classmates.

After college, Cassie lived in Los Angeles and New York where she worked at various entertainment magazines and even some rather suspect tabloids. She started working on her YA novel, City of Bones, in 2004, inspired by the urban landscape of Manhattan, her favourite city. She turned to writing fantasy fiction full time in 2006.
(Source: cassandraclare.com/cms/home)

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Review: Liebe und Verrat

English Cover

German Cover

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‘Liebe und Verrat’
by Michelle Zink

(Guardian Of The Gate)

The Prophecy of the Sisters # 2/
Die Prophezeiung der Schwestern # 2
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First Sentence:
” Vor mir liegt das Buch, ich muss die Prophezeiung nicht lesen; ich kenne sie auswendig, Wort für Wort. “

Last Sentence:
” Wenn die Prophezeiung zu Ende ist, wird eine von uns tot sein. “

Klappentext vom Buchcover:
Schlimme Nachrichten ereilen Lia, während sie nach einem Weg sucht, um die unheilvolle Prophezeiung zu beenden, die das Ende der Welt vorhersagt: Ihre Schwester und Todfeindin Alice schreckt vor nichts zurück, um das Tür für den gefallenen Engel Samael zu öffnen. Will sie das Blatt zu ihren Gunsten wenden, bleibt Lia nur eine Chance: Sie muss die gefahrvolle Reise nach Altus, zum Sitz der Schwesternschaft, auf sich nehmen, um dort den Rätsel der Prophezeiung auf die Spur zu kommen.
Zu spät erkennt sie, dass sich in ihrer Gruppe ein Verräter befindet. Fast wäre Lia in die Fänge Samaels geraten, da rettet sie in letzter Sekunde Dimitri, ein Gesandter der Schwesternschaft. Er hat sich auf den ersten Blick in Lie verliebt – und um sie vor Samael zu schützen, gibt er die Neutralität auf, zu der ihn seine Position ehern verpflichtet …

Meine Gedanken zum Buch:
Wie auch der Vorgängerband konnte auch hier die Schreibweise von Zink überzeugen und mit ihren Dialogen und ihrer Ausdrucksweise die Leser in eine längst vergangene Zeit entführen. Leider macht dies das Lesen eine Spur holpriger als normalerweise, besonders bei Jugendbüchern, die doch generell eher einfacher geschrieben sind. Ansonsten kann ich nur bemängeln, dass mir der Anfang nicht besonders zugesagt hat, da die Handlung erst 8 Monate nach dem ersten Band weiter geht und man doch eine gewisse Zeit braucht um sich wieder einzulesen und wirklich in die Geschichte rein zu kommen. Überdies war mir der Hauptcharakter Lia anfangs noch etwas zu naiv, wenn nicht sogar unsympathisch, und ich muss sagen, dass hat sich bis zum Ende hin leider auch nicht besonders gebessert. Für mich ist Lia ein ziemlich widersprüchlicher Charakter, da sie einerseits sehr mutig ist und für den guten Zweck einsteht, aber auf der anderen Seite erhebt sie kein schlechtes Wort gegen ihre Schwester, die sogar ihren Bruder auf dem Gewissen hat und benimmt sich total naiv, blauäugig und prüde. Irgendwie erscheint es mir so, dass die Autorin selbst nicht genau den Charakter von Lia kennt und sie einfach hin und wieder ‚Glanzmomente‘ einbaut, wo sie intelligent oder mutig erscheinen soll, damit man sich doch noch mit ihr anfreundet. Für mich ist zwar Lia gleichbleibend schlecht geblieben, aber dafür hat die Handlung dieses Mal mehr Sinn ergeben bzw. sind auch neue Charaktere hinzu gekommen, die das Buch für mich wieder positiver gemacht haben. Ganz besonders hervorheben möchte ich hierbei Dimitri Markov, der ein Mitglied der Grigori ist und Lia mit Rat und Tat und einigem ‚anderem‘ zur Seite steht. Er war für mich eine positive Überraschung und meiner Meinung nach der ausgereifteste Charakter. Und obwohl mir dieses Buch ein wenig besser gefallen hat als der erste Teil, was sicher an Dimitri und Luisa liegt, war es doch irgendwie nicht so spannend, wie es vielleicht die Absicht der Autorin gewesen ist. Ich selber war nicht wirklich überrascht bei den Wendungen die sich ergeben haben. Und die Lösung, die Zink dazu präsentiert hat, waren meines Erachtens doch ein wenig flau und ein ‚heile-Welt‘ Schema und ‚alles wird gut‘ Szenario, dass mich doch ein wenig mit den Augen rollen lies. Außerdem gefiel mir das Ende auch nicht so sehr, weil es nicht so ein richtiges Highlight gab und es teilweise abzusehen war. Oder die Tatsache, dass es auch hier wieder ein Liebestriangel zwischen Lia, James und Dimitri gibt. Ich bin kein Fan von solchen Liebesverwirrungen und so wie es hier präsentiert wird, finde ich es für unnötig und gekünstelt, um sich ein Problem aus den Fingern zu saugen. Aber ich muss zugeben, dass es ein leichtes, schnelles Lesevergnügen war und es keine gravierenden Einschnitte gegeben hat, die mich gestört hätten. Es war mehr ein dahin plätschern ohne böses Erwachen und daher ein mittelmäßiges Buch, das für Leser dieses Genres zwar geeignet ist, aber vielleicht für alle anderen nicht besonders passend ist.

Cover:
Das deutsche Cover gefällt mir hier ein wenig besser, da das Englische doch eher langweilig wirkt. Aber beide finde ich jetzt nicht besonders ansprechend oder sind auch kein Grund das Buch zu kaufen.

All in all:
Eine nette Leselektüre, ohne dass man viel darüber nachdenken oder grübeln müsste. Ein mittelmäßiges Buch, das ich nur den Fantasy oder Jugendbuch Liebhabern empfehlen würde, da doch sehr viel Fantasy, Übernatürliches und ‚Spezielles‘ vorkommt, das nicht für jeden Geschmack ist.

Rating:
3 of 5 points

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Serienreihenfolge:

# 1: Michelle Zink – Die Prophezeihung der Schwestern »
# 2: Michelle Zink – Liebe und Verrat »
# 3: Michelle Zink – Magie und Schicksal

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(© goodreads)

About the author – Michelle Zink:

Michelle Zink lives in New York with her four children. Prophecy of the Sisters was her first novel, and was chosen as one of Booklist’s Top Ten Debut Novels of 2009 and as one of the Chicago Public Library’s Best Books for Young Readers. It has also been listed on the New York Public Library’s Stuff for the Teen Age and the Lone Star Reading List.
(Source: http://michellezink.com)

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Review: Die Prophezeiung der Schwestern

(© goodreads)

(© goodreads)

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‘Die Prophezeiung der Schwestern’
by Michelle Zink

(The Prophecy of the Sisters)

The Prophecy of the Sisters # 1/
Die Prophezeiung der Schwestern # 1
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First Sentence:
“Der Regen scheint mir angemessen; vielleicht beachte ich ihn deswegen nicht.”

Last Sentence:
” ‘Die Zeit wird es weisen, Lia.” Und so wird es wohl sein. “

Klappentext vom Buchcover:
Nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters ereignet sich im Leben der siebzehnjährigen Zwillingsschwestern Lia und Alice Unerklärliches. Dinge geschehen, die den Zusammenhalt der Schwestern mehr und mehr zerstören: Auf Lias Handgelenk zeigt sich ein geheimnisvolles Zeichen, eine Schlange, die sich um ein ‘C’ windet. In ihren Träumen fühlt Lia sich von seltsamen Stimmen gerufen – und bedroht. Zugleich verschließt Alice sich ihr gegenüber immer mehr; wiederholt ertappt Lia ihre Schwester des Nachts bei geheimnisvollen Ritualen und dabei, wie sie die Räume durchstöbert – auf der Such wonach?
Als Lias Freund James in der Bibliothek ein altes Buch findet, in dem von einer rätselhaften ‘Phrophezeiung der Schwestern’ die Rede ist, ahnt Lia: Sie hat einen ersten Hinweis zur Lösung des Rätsels gefunden…

Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch hat mich von Anfang an mitgerissen und ich konnte es bereits nach den ersten paar Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Die Schreibweise von Zink passt unbeschreiblich gut zum Inhalt der Geschichte, welche Ende des 18. Jahrhunderts spielt, in der es noch unansehnlich war sich alleine ohne Anstandsdame in der Stadt zu bewegen, geschweige den sich mit einem Jungen zu treffen. Zink trifft es mit ihrem Schreibstil genau auf dem Punkt und auch die Dialoge könnten fast aus der damaligen Zeit stammen, sodass man sich wirklich zurück versetzt fühlt in diese Zeit, in der mehr als heute, der äußere Schein extrem wichtig war. Auch wird man mit den ersten Seiten sofort in die Handlung hinein gerissen und es wird nicht lange geschildert was dafür passiert ist, sondern man entdeckt alles gemeinsam mit dem Hauptcharakter Lia, welche zwar etwas unsicher und schüchtern erscheint, aber generell sehr sympathisch und glaubhaft rüber kommt. Trotzdem hoffe ich, dass sie bald anfängt etwas mehr an sich selber zu glauben, sonst könnte es passieren, dass sie nervig wird, und das will keiner von uns. :) Auch das Gegenstück zu ihr, ihre Schwester Alice und ihre anderen Freundinnen, die ihr Schicksal teilen, sind mir authentisch wie auch positiv aufgefallen und am liebsten hätte ich selber eine Freundin wie Luisa, weil sie einfach eine Strahlefrau ist und alles ein wenig erleuchten lässt. Gespannt bin ich wie sich die Prophezeiung wenden wird und was sie alles durch stehen müssen, um am Ende die Oberhand zu bewahren. Mir hat die Geschichte wirklich bis zu dreiviertel des Buches sehr gut gefallen. Das einzige was ich bis dahin bemängeln könnte, waren die Reisen und das Bestehen dieser ‚Anderswelt‘ (es erinnert mich leider viel zu sehr an ‚Evermore /Immortales‘ Reihe, und die war furchtbar). Diese Anderswelt ist mir etwas zu holprig erklärt und auch zu verwirrend, aufgrund was dort alles passiert und was es mit den Seelen und mit Samael auf sich hat. Und ich befürchte es wird noch viel mehr Zeit in der ‚Anderswelt‘ spielen und dass ein wichtiger und großer Teil der nächsten Teil dort statt findet. Aber wir werden sehen.
!!! Ab hier ist nun ein  SPOILER – also nicht weiterlesen! SPOILER!!!
Das Ende hat mich wirklich schockiert und ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ich mag es generell nicht, dass Kinder in einem Buch (oder auch Film) sterben und wenn es so sinnlos passiert wie hier, dann finde ich einfach keine Worte dafür. Der Zweck war wahrscheinlich, damit die Leser zu Tränen gerührt werden oder, dass man sieht wie böse ihre Schwester Alice schon geworden ist. ABER- das erklärt mir danach nicht, wie Lia mit Alice danach noch so höfflich umgehen kann und sie nicht mit ihrer Wut konfrontiert. Außerdem waren diese Begebenheiten mit Alice und Lia auch teilweise ermüdend, weil sie glaube ich, wenn ich richtig zähle, sich dreimal ‚offiziell‘ verabschieden haben voneinander als Schwestern und danach gestanden ist, dass sie von nun an Feindinnen sind… Aber danach haben sie wieder miteinander geredet und Zink hat wieder geschrieben… das war das letzte Mal. Diese Tatsache habe ich etwas ‚über‘ theatralisch empfunden. Weiters hat es mich gestört, dass Lia ständig James belogen hat, obwohl er ihr sowieso immer zur Seite gestanden wäre. Ich verstehe zwar, dass sie ihn nicht in diese Geschichte verwickeln will, aber nur Lügen zu erfinden und ihn immer weiter weg zu stoßen, ist auch nicht die Lösung. Besonders den Brief, indem sie sich von ihm verabschiedet, fand ich mehr als nur schlecht. Wenn ich es wäre, wurde ich bei solchen Erklärungen sicher nicht auf sie warten, sondern mein Leben weiter führen und versuchen sie zu vergessen. Tja, und das bringt mich nun an die Frage, ob ich Lia eigentlich leiden kann oder nicht. Anfangs wäre es ein klares ‚ja‘ gewesen, aber nun bin ich mir nicht mehr sicher, was ich über sie denken soll. Wie es so schön im Buch heißt:“Die Zeit wird es weisen.“ Also werde ich das auch tun und mit dem nächsten Band eine Meinung über sie bilden.

Deutsches Cover:
Die Covers sind ziemlich ähnlich und mir gefällt das deutsche Cover fast schon ein wenig besser. Obwohl jetzt beide nicht so wirklich meinen Geschmack treffen.

All in all:
Eine anfänglich interessante Grundgeschichte, die aber zum Ende hin leider etwas nachgelassen und an Begeisterung eingebüßt hat.

Rating:
3 of 5 points

Quotes:

Lia: “Perhaps because it seems so appropriate, I don’t notice the rain. It falls in sheets, a blanket of silvery thread rushing to the hard almost-winter ground. Still, I stand without moving at the side of the coffin.”

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Serienreihenfolge:

# 1: Michelle Zink – Die Prophezeihung der Schwestern »
# 2: Michelle Zink – Liebe und Verrat
# 3: Michelle Zink – Magie und Schicksal

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(© goodreads)

About the author – Michelle Zink:

Michelle Zink lives in New York with her four children. Prophecy of the Sisters was her first novel, and was chosen as one of Booklist’s Top Ten Debut Novels of 2009 and as one of the Chicago Public Library’s Best Books for Young Readers. It has also been listed on the New York Public Library’s Stuff for the Teen Age and the Lone Star Reading List.
(Source: http://michellezink.com)

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