Rezension: Die Alchemie der Unsterblichkeit

(© goodreads)

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‘Die Alchemie der Unsterblilchkeit
by
Kerstin Pflieger

Icherios Ceihn # 1.

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Inhaltsangabe:
Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten …  (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Es ist irgendwie komisch für mich dieses Buch zu bewerten. Seitenweise fand ich es wirklich toll und auch spannend, aber dann kam wieder eine Flaute und es zog sich ungemein. Daher resultiert auch die durchschnittliche Bewertung.

Leider war auch der Schreibstil nicht wirklich was für mich, kann aber nicht exakt benennen woran es gelegen hat. Es war deutlich kein Jugendbuch, nicht nur von der Handlung, sondern auch von der Sprache. Da ich gerne abends im Bett lese, habe ich mir hin und wieder schwer getan den Sätzen zu folgen, da dies ein Buch war, wo man mit seiner vollen Aufmerksamkeit und einem wachen Geist dabei sein sollte. Außerdem kamen auch Wörter darin vor, die ich noch nicht gekannt habe und mich auch irritiert haben.

Der Hauptcharakter Icherios war ganz nett und besonders zu Beginn hat mir seine verweichlichte Seite und Schusseligkeit gefallen und ich fand es witzig und auch einmal etwas anderes. Aber leider hat er sich meiner Meinung nach innerhalb des Buches nicht sonderlich verändert und konnte wenig an Stärke hinzugewinnen. Die einzigen Zeiten, wenn er wirklich erpicht seine Meinung vertreten hat, waren als er bereits, durch die anderen Charaktere, so aufgeladen war, dass er einfach explodiert ist. Daher zählt das für mich nicht wirklich als ‚Stärke zeigen‘.

Hinzu kommt, dass ich sehr enttäuscht war, als ich das Buch beendet habe, weil sich heraus gestellt hat, dass wirklich derjenige der Mörder war, den ich schon ziemlich bald im Visier hatte. Nicht nur weil sich mein früher Verdacht bestätigt hat, sondern auch weil es mich ärgert, dass der ‚große Inspektor‘ Icherios nicht schon vorher darauf gekommen ist.

Aber auch, wenn meine Bewertung generell negativ klingt, werde ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben, weil ich glaube, dass Icherios noch Potential zur Entwicklung hat und ich außerdem, wenn man nicht zu genau ist, auch Spaß beim Lesen hatte – besonders ab der Mitte. Hoffentlich wird der zweite Teil schon früher mit der Spannung beginnen und nicht so schleppend, wie dieser Teil, starten.

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SPOILER WARNUNG!

Besonders schlimm habe ich gefunden was mit Lynnart Kolchin und seiner Familie passiert ist. Ich habe nicht mit allen oder vielen Charakteren in diesem Buch eine Verbindung aufbauen können, doch Lynnart zählte dazu. Daher ist es sehr bedauerlich, wenn nicht sogar unnötig, dass auch er als Opfer ‚herhalten‘ musste. Weiters war es grausam, dass auch sein Baby sterben musste. Wie schlimm ist das denn? Ich mag es gar nicht, wenn Kinder irgendwo sterben, egal ob im Film oder in einem Buch. *furchtbar*
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Cover:
Gefällt mir leider nicht besonders und ich wäre ohne dem Tipp meiner Freundin auch nicht auf dieses Buch aufmerksam geworden. Entspricht leider nicht ganz meinem Stil. :)

All in all:
Ein guter Start in diese gruselige Serie, welche für Erwachsene geschrieben wurde und einem alles bietet, wenn man auf Vampire, Werwölfe und andere unheimliche Geschöpfe steht.

Rating:
2,5 of 5 points

My Recommendation:
to BORROW

For Fans of:
Adult, Fantasie, Mystery, Grusel, Fantasie-Krimi.

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Serienreihenfolge:

# 1: Kerstin Pflieger – Die Alchemie der Unsterblichkeit »»
# 2: Kerstin Pflieger – Krähenturm

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About the author – Kerstin Pflieger:

Kerstin Pflieger wurde 1980 in Neuss geboren und wuchs in einer Surferfamilie auf. Durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens lernte sie unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.

(Source: http://www.kerstin-pflieger.net/joomla/)

Visit her Website »»

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2 responses to “Rezension: Die Alchemie der Unsterblichkeit

  • Tina

    Also ich finde mich in deinem Eindruck wieder! Es war alles so phasenweise, da war ich wieder am mitfiebern, dann war ich wieder fast versucht einfach nur drüberzublättern… Mein Verdacht fiel auch recht bald auf den wirklichen Übeltäter, da geht Überraschung natürlich total flöten. Aber irgendwo hat es mich auch soweit überzeugt, die Fortsetzung zumindest im Auge zu behalten. Ich denke die Autorin kann sich noch entwickeln und mich vielleicht mit anderen Bänden mehr begeistern.

    Schöner Eindruck!

    • Martina Bookaholic

      Dankeschön, freut mich dass dir meine Rezi gefallen hat, auch wenn das Buch nicht ganz überzeugen konnte.
      Ich werde wenn ich zeit habe, wie gesagt auch den zweiten Teil lesen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Handlung und Icherios noch zum besseren verändern wird. Mal sehen ob ich Recht behalte :)

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