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‘Die dritte Generation‘
by Lauren DeStefano
(Wither)
The Chemical Garden # 1/ Totentöchter # 1
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First Sentence:
“I wait. They keep us in the dark for so long that we lose sense of our eyelids.”
Last sentence:
“This time, I don’t know where the light will guide us.”
Inhaltsangabe:
In einer fernen Zukunft hat sich die Welt wie wir sie kennen grundlegend verändert. Sie besteht nach dem 3 Weltkrieg nur noch aus dem Kontinent Nordamerika und nicht nur die Erde wurde zum größten Teil zerstört, sondern auch die Menschheit selbst. Frauen werden nur mehr 20 Jahre und die Männer immerhin 25 Jahre alt, bevor sie schmerzhaft sterben. Nach jahrelanger Forschung haben es die Menschen geschafft alle Zivilisationskrankheiten zu heilen und die erste Generation der künstlich hergestellten ‘super’ Babies auf die Welt zu bringen, welche robuster, langlebiger und gesunder sind, als alle Menschen vor ihnen. Doch keiner hat damit gerechnet, dass die Kinder dieser ersten Generation an einen Virus leidet, der sich nicht heilen lässt und sie mit 20 bzw. mit 25 in die Knie zwingt und sie verwelken lässt wie Blumen im Herbst, egal wie gesund sie auch vor ihrem Geburtstag, der ihnen den Tod bringt, sind. In dieser unwirklichen Welt lebt die 16-jährige Rhine mit ihrem Zwillingsbruder Rowan. Auf dem Weg zur Arbeit wird sie eines Tages entführt und mit 2 anderen Mädchen an den reichen Hausherren Linden vermählt, um zukünftig in seinem Haus ein gemeinsames Leben zu verbringen. Aber Rhine gibt sich nicht kampflos geschlagen und versucht mit Hinterlist eines Tages wieder aus ihrem ‚Gefängnis‘, das aus Reichtum, schönen Kleidern und Parties besteht, zu entkommen…
Meine Gedanken zum Buch:
Der Schreibstil hat es mir am Anfang etwas schwer gemacht mich in die Geschichte einzufinden, da sie teilweise ein wenig abgehackt und zum anderen Teil dann wieder zu poetisch rüber gekommen ist. Aber nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten hat es begonnen mir richtig gut zu gefallen. Daher konnte ich auch über den Schreibstil hinweg sehen, weil die Grundidee einfach gut war. Und ich es mir sehr gut vorstellen kann, dass es uns auch bald genauso ergehen könnte… Vielleicht nicht gleich mit dem 3. Weltkrieg, hoffe ich zumindest einmal. Aber mit der Tatsache, dass immer mehr geforscht wird und am Genpool von uns Menschen herum studiert oder gepfuscht wird (dass man wahrscheinlich bald schon Augenfarbe und Geschlecht usw. auswählen kann), ist es nicht so abwegig sich solch eine Zukunft vorstellen zu können. In diesem Buch wir beschrieben, wie schon oft in der Geschichte der Menschheit, dass aus etwas vermeintlichen Guten, einem Wunder, dann nicht die Konsequenzen auf lange Frist bedacht wurden und sprichwörtlich „der Pfeil nach hinten“ los gegangen ist. So wie es auch hier der Fall ist, wo sogar die Kinder dieser verbesserten Generation nun an einem unheilbaren Virus leidet, der keinen einzigen verschont… und uns hoffentlich in Zukunft ein wenig kritischer über dieses ganze Thema denken lässt. Aber nun zurück zum Buch, dass mir bis auf ein paar wenigen Kleinigkeiten wirklich gut gefallen hat. Positiv war, dass es authentisch und auch real und echt rüber kam, auch wenn es eine Dystopie ist. Aber die Gefühle die darin geschildert wurden und wie die Menschen in solch einer verzweifelten Welt beginnen zu handeln, ist mehr als nur nachvollziehbar. Auch wie sich die Hauptcharaktere verhalten haben, hat mir gut gefallen und war glaubwürdig beschrieben, sodass man sich gut rein füllen konnte und mit leben. Es war auch interessant mit zu verfolgen wie sich die Beziehung oder Freundschaft zwischen Rhine – dem Entführungsopfer, und Linden – dem angeblichen Entführer und Geisler, verändert hat. Man kann hier nicht klar trennen zwischen Schuld und Schwarz/ Weiß, wie zb. in anderen Büchern, sondern hier gibt es viele verschiedene Nuancen von Grautönen, die einem beide Seiten sehen lässt und zum nachdenken anregt. Auch das Ende, das ich mir seit Beginn des Buches gewünscht habe, ist gekommen und hat mich freudig das Buch beenden lassen, obwohl ich ständig einen anderen Ausgang befürchtet habe. Was mir nicht so zugesagt hat war, dass es teilweise ein wenig an Spannung gefehlt hat und nicht wirklich viel passiert ist, obwohl eine lange Zeitspanne (ich glaube ~ 10 Monate) durchlebt wurde. Was wohl auch daran liegt, dass hauptsächlich alles nur in einem Haus statt gefunden hat. Aber ich bin mir sicher, dass in den weiteren zwei Büchern mehr kommen und somit auch die Spannung rapide mit ansteigen wird.
Englisches Cover:
Die Covers sind zwar sehr ähnlich, aber das englische Cover gefällt mir dann doch besser, mit den Linien und der speziellen Aufmachung, die ein wenig das Gefühl an Labore und Formeln vermitteln lassen.
All in all:
Gute Story und Grundidee, bei der es ein wenig an Spannung hapert, aber nichts desto trotz ein guter, interessanter Lesestoff ist, den ich gerne weiter empfehle und der auf gute Folgebücher hoffen lässt.
Rating:
4 of 5 points
Quotes:
Rhine: ” Eventually I realize that I am holding on to him just as tightly as he holds on to me. And here we are: two small dying things, as the world ends around us like falling autumn leaves. “
Rhine: “I’ll tell you something about true love. There’s no science to it. It’s as natural as the sky.”
Jenna: “Did you tell freedom hello for me?”

Serienreihenfolge:
# 1: Lauren DeStefano – Die dritte Generation (Wither) »
# 2: Lauren DeStefano – Fever
# 3: Lauren Destefano – ?
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(© goodreads)
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About the author – Lauren DeStefano:
Lauren DeStefano (pronounced: de STEFF ano) graduated Albertus Magnus College in New Haven, CT in 2007. Her debut novel, WITHER, the first in The Chemical Garden Trilogy, published by Simon & Schuster BFYR, is out now. (Source: http://www.goodreads.com)
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